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Berlin, ich komme!!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

In neukölln gibts ne geniale currywurst bude gegenüber dem pasage kino, der kommt aber per wagen immer nur abends, ich weiss nur nicht ob es den noch gibt, konopke ist dagegen dreck.
 
Es gibt in Berlin so unzählig viele Möglichkeiten zum essen, da nimmt man eigentlich irgendwas wo man gerade vorbeikommt und was einem gefällt.

Gestern Abend war ich zufällig in einer eher gehobenen Pizzeria. Hab für die Pizza 14 Euro bezahlt, aber die war auch echt sehr gut und anders. Aber ob ich da jemals wieder reingehen würde? Gibt ja so viel anderes zum probieren ...

Wenn ich mal Zeit hätte oder Touri wäre, würde ich wahrscheinlich auch mal ne Unterwelten-Tour machen

https://www.berliner-unterwelten.de/
 
Ich meinte damit, dass die wenigsten Leute, die zentral in Berlin wohnen, so über die Stadt denken und eher die Leute in den Randbezirken über die Stadt ablästern wie dreckig und kriminell sie ist.
 
Aber auf neukölln traf die beschreibung durchaus zu. :D hermannplatz gehört schon zu den ekelhaftesten plätzen die ich kenne. Ich muss ab und an dort unsteigen. :kotz: kotti geht ja gerade noch. :ugly:

Achja, zum 1 mai sollte man berlin besuchen, sowas von genial. Fete de la music im juni auch genialst. Karneval der kulturen och. Aber erste januarwoche? :ugly:
 
Ich meinte damit, dass die wenigsten Leute, die zentral in Berlin wohnen, so über die Stadt denken und eher die Leute in den Randbezirken über die Stadt ablästern wie dreckig und kriminell sie ist.

Ok, sorry. Falsch verstanden. Da bin ich bei dir. Trifft ja fast immer zu. Auch die "Landeier" meckern oft über die Städte und die, die "das Elend tagtäglich erfahren", sind zufrieden. :D Jaja, ganz schön verallgemeinert, aber auch nicht ganz verkehrt.
 
Zumindest hat jeder ein eigenes Bild von Berlin.
Was @eape über Dönerbuden im Vergleich zu Imbiss Buden vom Stapel gelassen hat, oder über die "Sehenswürdigkeiten" bis hin zu den Museen... Da bin ich bei jedem einzelnen Punkt komplett anderer Meinung. Gibt zB kaum ein spannenderes Museum als das DHM. Da könnte ich Tage drin verbringen.

Aber egal.

Glaube was jeden KTler am meisten interessiert: Ins Kino gehen und @pil fragen wie lange er das noch machen möchte :lol:

Berlin ist einfach extrem vielseitig und bietet für jeden Geschmack das passende. Möchte man wie ein Blinder im Dunkeln speisen? Am Alexanderplatz von einem Hochhaus an der Fassade herunterlaufen? Besichtigung von Atomschutzbunkern? Alles kein Problem. Gibt 1000 Sachen!

Am besten man überlegt sich zuvor grob was man machen möchte.

In welchem Bezirk nächtigt ihr denn @DC metzg0re?
 
Wenn man nicht so viel Zeit hat, ist man in Berlin mit den Standards schon massiv beschäftigt. Und das wollen die Leute halt, einmal am Brandenburger Tor stehen, über'n Ku'damm laufen, Reichstagskuppel, Fernsehturm usw usw. Also die Sachen, der der gemeine Berliner eher meidet. Erst wenn man das alles abgegrast hat, werden dann andere Dinge interessant. Aber niemand geht hoch auf'n Humbolthain, zu den Flaktürmen, um sich von dort oben den Wedding anzuschauen, wenn er nicht vorher schon Unter den Linden sich die Füße plattgelaufen hat. Was auch immer man davon hat. Ich hasse diese Ecke :ugly:
 
Sieh es mal so rum, wenn man zum ersten Mal in NY ist, schaut man sich auch erstmal die olle Statue und den Times Square an, oder in Paris den Eifelturm. Ist doch ganz normal, wenn man von außerhalb kommt. Ich finde die Standard-Touri-Tour beim ersten Mal auch immer ziemlich interessant, egal wo. Beim zweiten und dritten Mal dann natürlich nicht mehr.

Absolut. Ich bin genauso, wenn ich in andere Städten bin. Man hat sonst das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Wollte das jetzt auch nicht kritisieren.
 
Wahrzeichen sind eben nur Touristenzeichen noch. Aber auch davon lebt eine Stadt finanziell. Ich nehme in Japan ja auch obligatorische Dinge mit, auch wenn ich den Tokyo Tower nicht hochgefahren bin (für 20-30 fucking Euro, ja klaaaaar). Aber die Wahrzeichen machen für mich eben keine Stadt aus, das Leben und die Leute machen die Stadt aus. Will ich also eine Stadt besichtigen oder nur Sightseeing-Tour machen?

Daher sehe ich es immer albern, wenn Außenstehende meinen, sie hätten Berlin gesehen - waren aber nur in den "hippen" Kiezen und haben drei Wahrzeichen abgeklappert. Und? Köpenick? Weißensee? Märkisches Viertel? etc. etc. da verläuft sich niemand.

Bei kurzen Trips logisch, aber mal so generell gesprochen.
 
Aber es ist doch eh illusorisch, eine ganze (Groß)-Stadt jemals komplett kennen zulernen, erst recht bei einem Besuch. Ich habe ewig in Hamburg gewohnt und kannte auch nur einen Bruchteil wirklich. In manchen Ecken war ich bis heute nicht.

Also schaut man sich die interessanten Orte und Dinge an, die einzigartig sind und damit auch die Stadt ausmachen. Diese Sachen sind ja auch nicht Touri-Ecken geworden, weil man das irgendwo beschlossen hat, sondern weil das jeder sehen will. So wird ein Schuh draus. Daß man als Ortsansässiger sich daran sattgesehen hat und es uninteressant geworden ist, steht ja auf einem anderen Blatt.
 
Aber es ist doch eh illusorisch, eine ganze (Groß)-Stadt jemals komplett kennen zulernen, erst recht bei einem Besuch. Ich habe ewig in Hamburg gewohnt und kannte auch nur einen Bruchteil wirklich. In manchen Ecken war ich bis heute nicht.

Also schaut man sich die interessanten Orte und Dinge an, die einzigartig sind und damit auch die Stadt ausmachen. Diese Sachen sind ja auch nicht Touri-Ecken geworden, weil man das irgendwo beschlossen hat, sondern weil das jeder sehen will. So wird ein Schuh draus. Daß man als Ortsansässiger sich daran sattgesehen hat und es uninteressant geworden ist, steht ja auf einem anderen Blatt.

Ich denke nur so sollte man das auch sehen... dort wo ich wohne ist mein Kiez und wenn ich dort alles habe interessiert mich doch nicht das Lebensgefühl am anderen Ende der Stadt.
Wenn das für Einwohner gilt, warum sollte ich also sogar noch tiefer eintauchen wenn ich nur zum Besuch dort bin.
 
zum thema döner kann ich nur sagen, der tag, als das grundstück auf dem die hähnchenhütte stand von der deutschen bahn am ostkreuz aufgekauft wurde war der tag, als mein dönerkonsum um ca. 80% eingebrochen ist.
die hähnchenhütte musste schließen und der beste chickengemüsedöner der stadt war verschwunden. mustafas ist dreck dagegen.

ansonsten gibt es viele ecken in berlin, die ich mittlerweile so gut es geht meide und genau das sind die touriecken. erstens total überlaufen und überteuert, aber was noch viel schlimmer ist, das man mit jedem der zu besuch kommt mal da hin muss, weil derjenige das ja mal gesehen haben will.
krass übersättigt würde ich das nennen.

beim technikmuseum muss ich zustimmen. das ist absolut top.
 
Ich denke nur so sollte man das auch sehen... dort wo ich wohne ist mein Kiez und wenn ich dort alles habe interessiert mich doch nicht das Lebensgefühl am anderen Ende der Stadt.
Wenn das für Einwohner gilt, warum sollte ich also sogar noch tiefer eintauchen wenn ich nur zum Besuch dort bin.

Zumindest sollte mann sich von der Vorstellung verabschieden, daß man eine Stadt erst wirklich kennenlernt, wenn man die Touri-Orte meidet und sich nur abseits davon aufhält. Da hat man dann nur einen anderen schmalen Einzelaspekt kennengelernt. Kann je nach Interesse und Einstellung durchaus spannender sein, als die "gägngigen" Pfade, aber man hat dann letztendlich auch nicht mehr gesehen, als diejenigen, die stattdessen auf den Eiffelturm gestiegen sind.
 
Ich wohne btw in Charlottenburg so ca. 1 KM vom Schloss weg. Soviel zu den Kommentaren "nur die, die in den Assibezirken wohnen, denken so über Berlin...". Aber genug dazu, man könnte darüber sicher seitenweise diskutieren. Hatte davor allerdings wirklich in NK gewohnt und das hat mein Bild der Stadt schon sehr negativ beeinträchtigt, das stimmt.

Ein Geheimtipp von mir zum Essen wäre noch die Dicke Wirtin am Savignyplatz. Dort gibt es riesige Schnitzel für kleines Geld und das schmeckt noch besser, als in der bereits angesprochenen Schnitzelei:D
 
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