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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hättest du meinen Post richtig gelesen, hättest du gelesen, dass mir jemand diesen Text mit Statistik geschickt hat und ich auch da schon vermutet habe, dass diese Statistiken einen Scheißdreck aussagen. Aber gelesen hast du meinen damaligen Beitrag dann scheinbar nicht. Also brauchst du mich gar nicht so anfahren.
Erst mal richtig lesen und dann auf überheblich tun. Danke

Okay.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du WUNDERST dich das so ein post niemand ernst nimmt?

schon mal die "gute" dame gegoogelt?

Du weist für was die öffentlich eintritt?

https://www.focus.de/politik/deutsc...r-amerikanische-verhaeltnisse_id_8987169.html


Und vielleicht sollte man den bericht der Zitiert wird auch mal bis zum ende lesen:

Gesamtbewertung

Im Jahr 2017 kamen erstmals wieder weniger Asylsuchende nach Deutschland als vor Beginn der sogenannten Flüchtlingswelle der Jahre 2015 und 2016.
Die Entwicklung der vergangenen drei Jahre (insgesamt rund 1,36 Millionen Asylsuchende) wirkte sich auch im Jahr 2017 auf die Kriminalitätslage, sowohl im Bereich der Allgemeinkriminalität als auch im Bereich der politisch motivierten Kriminalität, aus. Weiterhin gilt jedoch, dass der überwiegende Teil der nach Deutschland gekommenen Asylsuchenden keine Straftaten begeht.

Die absolute Zahl der Straftaten mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer war im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Ebenso leicht rückläufig war die Zahl der im Jahr 2017 registrierten tatverdächtigen Zuwanderer.
Die im Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung des Jahres 2016 prognostizierte weitere Zunahme der Straftaten mit tatverdächtigen Zuwanderern ist somit nicht eingetreten, obwohl im Jahr 2017 weitere 186.600 Asylsuchende in Deutschland registriert wurden.


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ABER HEY, jeder interpertiert hier ja alles anders ;)

Vielleicht gehst du auch mal auf den Teil von der Welt ein. Ich nehme an, das du das absichtlich nicht erwähnt hast weil das ist interpretierbar. Auch ohne zwinker Smiley
 
Vergewaltigungsfall in Freiburg
Eine Stadt kommt an Grenzen
Mindestens acht Männer sollen in Freiburg eine 18-Jährige vergewaltigt haben. Die Stadt habe sich seit 2015 verändert, sagen Alteingesessene. Helfer wirken ratlos, die Behörden überfordert. Eindrücke aus einer verunsicherten Stadt.

http://m.spiegel.de/panorama/gesell...aesst-die-stadt-ratlos-zurueck-a-1236504.html

Das ist genau der Punkt, den ich mit extremen Straftaten meine.... und klar muss eine Gesellschaft Straftäter aushalten aber durch so etwas schwindet eben der Durchhaltewille massiv.

Ich reibe mich ziemlich an dem Kommentar, "macht euch nicht wehrlos".

Jede hat das recht auf ihren legalen rausch. Egal ob nüchtern oder rotzevoll und angekotzt, niemand darf über eine Frau herfallen. Als wenn das irgendetwas bewirken würde. Für mich ist das ähnlich galant wie ein imam, der Frauen empfiehlt, kein parfum zu tragen oder wie die damalige Empfehlung, die berühmte armlänge abstand zu halten.
 
Im Jahr 2017 kamen erstmals wieder weniger Asylsuchende nach Deutschland als vor Beginn der sogenannten Flüchtlingswelle der Jahre 2015 und 2016.
Die Entwicklung der vergangenen drei Jahre (insgesamt rund 1,36 Millionen Asylsuchende) wirkte sich auch im Jahr 2017 auf die Kriminalitätslage, sowohl im Bereich der Allgemeinkriminalität als auch im Bereich der politisch motivierten Kriminalität, aus. Weiterhin gilt jedoch, dass der überwiegende Teil der nach Deutschland gekommenen Asylsuchenden keine Straftaten begeht.

Die absolute Zahl der Straftaten mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer war im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Ebenso leicht rückläufig war die Zahl der im Jahr 2017 registrierten tatverdächtigen Zuwanderer.
Die im Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung des Jahres 2016 prognostizierte weitere Zunahme der Straftaten mit tatverdächtigen Zuwanderern ist somit nicht eingetreten, obwohl im Jahr 2017 weitere 186.600 Asylsuchende in Deutschland registriert wurden.


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;)

ABER HEY, jeder interpertiert hier ja alles anders
jetzt mal ganz nüchtern betrachtet, was ich da raus lese. Mir fehlen natürlich die Hintergrundinformationen, die zugrunde liegen, daher möge man mich berichtigen, wenn ich Stuss rede.

"dass der überwiegende Teil der nach Deutschland gekommenen Asylsuchenden keine Straftaten begeht"
also wenn >50% der Asylsuchenden Straftaten begehen würde, wäre das auch schon ziemlich krass. Oder was genau ist der überwiegende Teil?

"Die absolute Zahl der Straftaten mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer war im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig"
nun, wenn die absolute Zahl der Zuwanderer im Jahr 2017 zurück gegangen ist, ist es nur logisch, dass auch die absolute Zahl der Straftaten von Zuwanderern zurück geht. Oder zählen die Zuwanderer von 2015-2016 noch zu dieser Statistik hinzu?

Man weiß halt oft nicht, wie solche Statistiken zustande kommen. Je nachdem, welche Daten zugrunde gelegt werden, können da von jeder Seite Tendenzen aufgezeigt werden.

Es treffen hier halt zum Teil ganz andere Kulturen und Bildungsstände aufeinander. Ich bin mir zwar auch sicher, dass die Mehrheit den Willen und den Verstand hat, hier integriert zu werden. Aber es sind halt auch welche dabei, denen ihr verquertes Frauenbild z.b. kriegst du so einfach nicht mehr aus dem Kopf raus. Was machen, mit solchen, die ihre eigenen Wertvorstellungen über die von unserem Grundgesetz stellen?
 
"Die absolute Zahl der Straftaten mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer war im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig"
nun, wenn die absolute Zahl der Zuwanderer im Jahr 2017 zurück gegangen ist, ist es nur logisch, dass auch die absolute Zahl der Straftaten von Zuwanderern zurück geht. Oder zählen die Zuwanderer von 2015-2016 noch zu dieser Statistik hinzu?

Natürlich zählen da alle Zuwanderer...
 
ok, hab mir mal das Bundeslagebild angeschaut und kommt wohl auf den Status der Person an, ob sie noch als Zuwanderer gilt oder nicht. So ganz durchgestiegen bin ich da jetzt aber auch noch nicht :D im Grunde hast du aber recht.

Legt man die aus dem Artikel angesprochenen Daten des Bundeslagebild zugrunde, ist es aber leider auch so, dass die Straftaten mit tatverdächtigen(!) Zuwanderern seit 2013 deutlich gestiegen sind. Sowohl absolut, als auch relativ zu der Gesamtzahl an Straftaten. 2017 gibt es dann einen ersten kleinen Rückgang der absoluten Straftaten von tatverdächtigen Zuwanderern (knapp 4000), wobei der relative Anteil um 0,1% gestiegen ist.

Auch wenn ich mich mir selber jetzt fast schon wie ein AFD-Politiker vorkomme :O_o: aber so ganz an der Realität vorbei in einer Traumwelt leben manche hier vielleicht doch nicht. Es ist sicher kein Grund zur Panikmache, aber ich kann jedem nur Raten, sich die Statistiken selbst anzuschauen und sich ein eigenes Bild zu machen.
 
Ja, zeig uns doch mal eine offizielle Statistik die was anderes zeigt.

https://m.bild.de/news/inland/news-...-auch-noch-bestohlen-58218464.bildMobile.html

„Im Jahr 2017 wurden 172 Taten mit 63 deutschen und 46 ausländischen Tatverdächtigen angezeigt, wobei ein Verdächtiger auch mehrere Taten verübt haben kann. Der Anteil der Ausländer werde in diesem Jahr noch höher liegen. Sie seien in 2018 mit mehr als 50 Prozent „überproportional“ vertreten, obwohl sie nur 17 Prozent der Gesamtbevölkerung stellen, erklärte die Polizei.“
 
Und was hat das mit der sinkenden Kriminalitätsrate in Deutschland zu tun? Dir scheint es ja nur darum zu gehen hervorzuheben, dass ein direkter Zusammenhang zwischen der Nationalität und den Straftaten besteht. Unter Umständen sind da aber auch ganz andere Faktoren wie beispielsweise die soziale Stellung der Täter viel stärker dafür ausschlaggebend, ob jemand straffällig wird oder nicht. Sich rein auf die Nationalität zu versteifen finde ich den falschen Ansatz.
 
Man kann sich darüber streiten, ob die Kriminalität wegen rückläufigen Zahlen in der PKS auch in der Realität rückläufig ist.

http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiti...effentlichen-Raum-ist-schlechter-als-je-zuvor

Diese Punkte stechen dabei besonders heraus:
Nach Ansicht des Juristen (57), der seit 2009 Präsident des mit rund 500 Mitarbeitern größten Amtsgerichtes in Sachsen ist, spielen dabei etliche Faktoren eine Rolle. Ein bedeutender: Die Regeln zur Führung der PKS hat das Bundeskriminalamt „in den letzten zehn Jahren 245 Mal geändert“, berichtet Wolting. Sogar Fachleute der Polizei würden der PKS allein schon deshalb absprechen, für den Vergleich von Jahreswerten geeignet zu sein.

Als einen weiteren erheblichen Einflussfaktor führt Wolting das Anzeigeverhalten der Bürger an: Er geht davon aus, dass eine Vielzahl von Straftaten – zum Beispiel beim Ladendiebstahl – gar nicht erst angezeigt wird. Einerseits würden Verkäuferinnen aus Angst vor Gewalt zunehmend davon Abstand nehmen, Täter zu stellen. Andererseits verzichteten sie auf Anzeigen gegen Unbekannt, weil diese eh zu nichts führten.
Darauf wies gerade auch die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ hin. Sie bezog sich dabei auf eine aktuelle Studie des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI, wonach es in Deutschland aus diesen Gründen nicht zu ausgewiesenen 356 000, sondern zu etwa 26 Millionen Ladendiebstählen kommt.

Gleichwohl sind die Fallzahlen bei Vergewaltigung und schwerer sexueller Nötigung gestiegen. Gelangten 2016 in Leipzig noch 29 Fälle zur Anzeige, waren es ein Jahr darauf 115. Bundesweit haben die Zahlen um 42 Prozent zugenommen.

Wenn permanent die Erhebungsgrundlagen geändert werden, ist es natürlich schwierig die Zahlen überhaupt zu vergleichen.
Und wenn das Vertrauen in die Polizei und Justiz so niedrig ist, dass viele Straftaten gar nicht mehr angezeigt werden, ist eine Senkung der Zahlen auch kein gutes, sondern eher ein schlechtes Zeichen.
 
Boulevard nachrichten waren auch mal lustiger. Ihr dreht euch alle so im kreis, könnt ihr es nicht auch mal ganz einfach lassen auf penetrante art und weise den anderen von der eigene sichtweise penetrieren zu wollen? Das gilt rechts wie links.
 
Ne das sag ich nicht aber ausgelagerte politikthemen in einem boulevard thread zu diskutieren ist falsch, vor allem mit dem hintergrund dass im politikthread der eine und andere gesperrt ist. Aber danke für deine falsche these, braucht keine sau.
 
Auf der anderen Seite möchte ich nochmal anmerken, als ich damals die Polizeistatistiken aus Heidelberg bzgl. der Drogenszene an der Neckarwiese ausgepackt habe, aus der eine ganz klare Korrelation hervor geht mit Geflüchteten aus einem bestimmten Staat und einem plötzlichen Anstieg 2015 von mehreren 100 Prozent, wurde das komplett ignoriert. Hier geben sich beide Seiten nicht viel im Forum. Gibt nur schwarz und weiß.
Und auf was soll man da denn jetzt auch eingehen?
Dass es in einer ganz bestimmten Region einen rasanten Anstieg einer bestimmten Kriminalität gibt durch bestimmte Personengruppen, ist doch hinlänglich bekannt.
Natürlich kann ich mich jetzt hinstellen und auf die bösen Ausländer schimpfen, die uns gute Biodeutsche mit Drogen vergiften.
Oder aber ich frage mich, warum genau diese Menschen Drogen verkaufen.

Kleines Beispiel aus einer Flüchtlingsunterkunft in Fürth. Hier in Erlangen hatten wir nie großartig Probleme mit Geflüchteten und Straftaten, in der Unterkunft in Fürth dagegen schon.
Gewalt, Drogen, Alkohol, alles normal dort und die neuen Ankömmlinge wurden gleich mal darauf getrimmt, genau dieses Spielchen mitzuspielen. Also hat man uns gefragt, was wir denn anders machen gegen die Probleme.

Punkt 1: Die Unterkünfte sind anders gestaltet. Psychisch auffällige Jugendliche bekommen oft ein Einzelzimmer oder ein Doppelzimmer mit einer vertrauten Person.
Punkt 2: Beschäftigung und Unterhaltung. Es gibt kaum einen Tag, an dem nicht irgendwas für unsere Mädels und Jungs geplant ist und immer jemand für sie da ist.
Punkt 3: Struktur und Alltag. Oder auf Neudeutsch auch gerne Integration genannt. Ein Stück weit Normalität vermitteln. Unterricht. Einkaufen. Amtsgänge. Und alles mit Unterstützung.

Und das kostet Geld und die Stadt Erlangen hat seit Tag 1 viel davon in die Hand genommen.
Die Erfolge sind herausragend und gelten als Paradebeispiel in ganz Bayern, wie man trotz der Steine, die der Freistaat einem in den Weg legt (ansteigender bürokratischer Aufwand für Ehrenamtliche, ebenso für die Geflüchteten, negativer erster Asylbescheid als Abschreckung, erschwerte Bildungs- und Arbeitsmaßnahmen etc.).

Hätte die Stadt also wirklich Interesse daran, an dieser Situation etwas zu ändern, dass an der Neckarwiese Drogen verkauft werden, dann wäre das alles kein Hexenwerk. Man muss nur wollen. Leider konzentriert sich die Wut dabei eben nur, wie immer, auf die Falschen.

Und danke übrigens, dass man mit der "Gegenseite" ständig in einen Topf geworfen wird, die blind gegen Ausländer hetzen, obwohl ich beinahe täglich meinen kleinen Beitrag leiste, dass Geflüchtete ein anständiges Leben haben und damit auch der einheimischen Bevölkerung weniger zur Last fallen (was sie eh nicht tun, subjektiv aber eben schon).
Ich hoffe doch etwas, dass ich ein Stück weit besser bin.
 
Und auf was soll man da denn jetzt auch eingehen?
Dass es in einer ganz bestimmten Region einen rasanten Anstieg einer bestimmten Kriminalität gibt durch bestimmte Personengruppen, ist doch hinlänglich bekannt.
Natürlich kann ich mich jetzt hinstellen und auf die bösen Ausländer schimpfen, die uns gute Biodeutsche mit Drogen vergiften.
Oder aber ich frage mich, warum genau diese Menschen Drogen verkaufen.

Kleines Beispiel aus einer Flüchtlingsunterkunft in Fürth. Hier in Erlangen hatten wir nie großartig Probleme mit Geflüchteten und Straftaten, in der Unterkunft in Fürth dagegen schon.
Gewalt, Drogen, Alkohol, alles normal dort und die neuen Ankömmlinge wurden gleich mal darauf getrimmt, genau dieses Spielchen mitzuspielen. Also hat man uns gefragt, was wir denn anders machen gegen die Probleme.

Punkt 1: Die Unterkünfte sind anders gestaltet. Psychisch auffällige Jugendliche bekommen oft ein Einzelzimmer oder ein Doppelzimmer mit einer vertrauten Person.
Punkt 2: Beschäftigung und Unterhaltung. Es gibt kaum einen Tag, an dem nicht irgendwas für unsere Mädels und Jungs geplant ist und immer jemand für sie da ist.
Punkt 3: Struktur und Alltag. Oder auf Neudeutsch auch gerne Integration genannt. Ein Stück weit Normalität vermitteln. Unterricht. Einkaufen. Amtsgänge. Und alles mit Unterstützung.

Und das kostet Geld und die Stadt Erlangen hat seit Tag 1 viel davon in die Hand genommen.
Die Erfolge sind herausragend und gelten als Paradebeispiel in ganz Bayern, wie man trotz der Steine, die der Freistaat einem in den Weg legt (ansteigender bürokratischer Aufwand für Ehrenamtliche, ebenso für die Geflüchteten, negativer erster Asylbescheid als Abschreckung, erschwerte Bildungs- und Arbeitsmaßnahmen etc.).

Hätte die Stadt also wirklich Interesse daran, an dieser Situation etwas zu ändern, dass an der Neckarwiese Drogen verkauft werden, dann wäre das alles kein Hexenwerk. Man muss nur wollen. Leider konzentriert sich die Wut dabei eben nur, wie immer, auf die Falschen.

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Und auf was soll man da denn jetzt auch eingehen?
Dass es in einer ganz bestimmten Region einen rasanten Anstieg einer bestimmten Kriminalität gibt durch bestimmte Personengruppen, ist doch hinlänglich bekannt.
Natürlich kann ich mich jetzt hinstellen und auf die bösen Ausländer schimpfen, die uns gute Biodeutsche mit Drogen vergiften.
Oder aber ich frage mich, warum genau diese Menschen Drogen verkaufen.

Kleines Beispiel aus einer Flüchtlingsunterkunft in Fürth. Hier in Erlangen hatten wir nie großartig Probleme mit Geflüchteten und Straftaten, in der Unterkunft in Fürth dagegen schon.
Gewalt, Drogen, Alkohol, alles normal dort und die neuen Ankömmlinge wurden gleich mal darauf getrimmt, genau dieses Spielchen mitzuspielen. Also hat man uns gefragt, was wir denn anders machen gegen die Probleme.

Punkt 1: Die Unterkünfte sind anders gestaltet. Psychisch auffällige Jugendliche bekommen oft ein Einzelzimmer oder ein Doppelzimmer mit einer vertrauten Person.
Punkt 2: Beschäftigung und Unterhaltung. Es gibt kaum einen Tag, an dem nicht irgendwas für unsere Mädels und Jungs geplant ist und immer jemand für sie da ist.
Punkt 3: Struktur und Alltag. Oder auf Neudeutsch auch gerne Integration genannt. Ein Stück weit Normalität vermitteln. Unterricht. Einkaufen. Amtsgänge. Und alles mit Unterstützung.

Und das kostet Geld und die Stadt Erlangen hat seit Tag 1 viel davon in die Hand genommen.
Die Erfolge sind herausragend und gelten als Paradebeispiel in ganz Bayern, wie man trotz der Steine, die der Freistaat einem in den Weg legt (ansteigender bürokratischer Aufwand für Ehrenamtliche, ebenso für die Geflüchteten, negativer erster Asylbescheid als Abschreckung, erschwerte Bildungs- und Arbeitsmaßnahmen etc.).

Hätte die Stadt also wirklich Interesse daran, an dieser Situation etwas zu ändern, dass an der Neckarwiese Drogen verkauft werden, dann wäre das alles kein Hexenwerk. Man muss nur wollen. Leider konzentriert sich die Wut dabei eben nur, wie immer, auf die Falschen.

Und danke übrigens, dass man mit der "Gegenseite" ständig in einen Topf geworfen wird, die blind gegen Ausländer hetzen, obwohl ich beinahe täglich meinen kleinen Beitrag leiste, dass Geflüchtete ein anständiges Leben haben und damit auch der einheimischen Bevölkerung weniger zur Last fallen (was sie eh nicht tun, subjektiv aber eben schon).
Ich hoffe doch etwas, dass ich ein Stück weit besser bin.
Ist schön, dass das bei euch klappt. Nein, wirklich. Würde ich mir bei allen Unterkünften so wünschen. Geht halt nicht überall und schon gar nicht, wenn eine gewisse Größe überschritten wird und da kann Heidelberg z. B. herzlich wenig dafür, wenn das Land die mit Abstand größte (?) Unterkunft vor den Toren hochgezogen hat, die dennoch aus allen Nähten platzt. Das überschattet halt alle lokalen Kooperativen, die es ja auch noch gibt hier und so ähnlich funktionieren wie bei dir. Skaliert halt nicht. Wenn die Gebäudekomplexe aus allen Nähten platzen kannst du dir nicht den "Luxus" leisten Einzel bzw. Doppelzimmer zu besetzen. Das würde es eher schlimmer machen in diesem Umfeld durch eine stark wahrgenommene Ungleichheit. Deutschland schafft es nicht mal annähernd humane Betreuungsschlüssel in Kitas, Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Altenheimen zu ermöglichen. Also ist eine wie von dir beschriebene Situation für mich flächendeckend unrealistisch und leider Wunschdenken.
 
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