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Zvezda zivot je
Am besten alle heim zu ihrem „Führer“ schicken.http://m.spiegel.de/politik/deutsch...and-feiern-sieg-ihres-fuehrers-a-1214733.html
Immer wieder sympathisch, unsere Freunde. Zum Glück sind sie ja gut integriert.
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Am besten alle heim zu ihrem „Führer“ schicken.http://m.spiegel.de/politik/deutsch...and-feiern-sieg-ihres-fuehrers-a-1214733.html
Immer wieder sympathisch, unsere Freunde. Zum Glück sind sie ja gut integriert.
Ich finde die Übersicht gerade nicht, ich hoffe, ich kann's später nachreichen.Vermutlich, das interessiert mich aber Null. Dass das Ergebnis hier jedes Mal noch deutlich besser für Erdogan ist als in der Türkei selbst zeigt nur auch wieder, dass wir hier echt die größten Schwachmaten aus dem Land abbekommen haben.
Das ist doch häufig so.Die hier lebenden sind meinem Eindruck nach auch deutlich konservativer. Ich war beruflich mal für n paar Tage im türkischen Hinterland unterwegs. Die einzigen Frauen die ich da mit Kopftuch gesehen habe, standen im Flughafen Istanbul am Gate, für den Flug zurück nach Deutschland.
Am besten alle heim zu ihrem „Führer“ schicken.

nee, sorry. das sind mir zu viele alibis. bei wahlen haben in der vergangenheit die türken in deutschland soweit ich weiß generell eher in eine erdogan-richtung gewählt. eher konservativ. das ist jetzt nix neues. auch war die wahlbeteiligung nicht grade gering und erdogan erhält in deutschland trotzdem über 60% der stimmen. deutlich mehr, als in der türkei. das jetzt darauf zu schieben, dass die deutschen "ihre heimat" wieder entdeckt haben ist doch schon ziemlich abenteuerlich.Ich finde die Übersicht gerade nicht, ich hoffe, ich kann's später nachreichen.
Aber Erdogan würde bei weitem nicht so gut abschneiden, wenn alle Türken und Deutschtürken in Deutschland zur Wahl gehen würden.
Leider gehen vermehrt nur die Erdogan-Anhänger.
Daher nur von den größten Schwachmaten zu reden, halt ich für verfehlt.
Und natürlich ist das alles auch ein Resultat des steigenden Traditionalismus/Populismus/Nationalismus in Deutschland, der sich quer durch alle Gesellschaftsschichten zieht.
Ganz einfache Formel: Mangel an Integration + das Gefühl, nicht dazuzugehören = steigende Loyalität zum Herkunftsland und damit logischerweise auch zu Erdogan.
Das ist doch häufig so.
Hier weht seit Jahren quer durch die Gesellschaft ein neuer traditioneller, konservativer Wind.
Heimat wird wichtiger (was auch immer das sein soll), die Leute entdecken auf einmal wieder Trachten und feiern den ganzen Traditionskram, das alte Heimelige. Im Kopf und auch nach außen.
Viele Türken können damit natürlich nichts anfangen, liegen ihre Wurzeln doch gänzlich wo anders.
Und das resultiert dann natürlich auch bei Ihnen in einem steigenden (aber nur vorgeschobenen) Interesse an Religion, ihrer alten Heimat und leider auch Erdogan.
das wurde sogar in den tagesthemen durchgegeben und auf jeder newsseite, die ich bisher besucht habe wird davon berichtet, dass die opposition von wahlbetrug ausgeht.Und die Politik guckt zu. Dann wartet man wieder, bis die AFD irgendeinen Scheiß dazu abgibt und echauffiert sich dann über diese Aussage via Twitter oder im Bundestag. So wie immer.
Dann werden vereinzelt die Wahlbetrugs Vermutungen (oder Tatsachen) auf den Tisch gelegt, die aber auch keinen interessieren.
Berichtet hat zumindest stand gestern, niemand. Zumindest nicht im TV.
Bis dann der Heiko nächste Woche wieder rüber fliegt um Hände zu schütteln oder Tee serviert.
Daran ist überhaupt nichts abenteuerlich.nee, sorry. das sind mir zu viele alibis. bei wahlen haben in der vergangenheit die türken in deutschland soweit ich weiß generell eher in eine erdogan-richtung gewählt. eher konservativ. das ist jetzt nix neues. auch war die wahlbeteiligung nicht grade gering und erdogan erhält in deutschland trotzdem über 60% der stimmen. deutlich mehr, als in der türkei. das jetzt darauf zu schieben, dass die deutschen "ihre heimat" wieder entdeckt haben ist doch schon ziemlich abenteuerlich.
wir haben hier mit sicherheit probleme mit der integration. wir haben hier mit sicherheit probleme mit der akzeptanz. aber am ende des tages muss man vielleicht auch einfach mal das hirn einschalten. nur weil ich mich hier nicht wohl oder willkommen fühle meine "heimat" in die autokratie zu werfen und mich über einen starken führer zu freuen, den ich selber nur 4 wochen im jahr "erleben" muss, kann ich mit der situation auch anders umgehen. bei allem respekt: das ist einfach dumm und hat nichts mit einem neuen heimatgefühl der deutschen zu tun, mit dem diese türken nichts anfangen können.
die 2/3 der türkischen wähler in deutschland die erdogan wählen, müssen sich schon die frage gefallen lassen, was sie für ein demokratieverständnis haben. und ganz ehrlich: bei denen frage sogar ich mich, was die eigentlich noch hier wollen. ich feiere mit autokorso in deutschland den wahlsieg eines autokraten in meiner idealisierten heimat? ich hab doch nen türkischen pass, sonst dürfte ich ja nicht wählen. was mache ich dann noch hier?
der vollständigkeithalber sei gesagt, das ja vermehrt auch deutsche der demokratie als solcher skeptisch gegenüber stehen und sich einen starken führer wünschen. die sind genauso blöde, ich unterscheide da nicht nach herkunft. wer allen ernstes die demokratie ablehnt hat den schuss nicht gehört und sollte (wenn es nach mir ginge) nicht mehr wählen dürfen, bis er (oder sie) verstanden hat, worum es eigentlich geht...
https://www.wiwo.de/politik/deutsch...ehlen-ihre-heimat-nicht-erdogan/19487840.htmlDie Folgen können in jeder sozialwissenschaftlichen Studie zu dem Thema nachgelesen werden: Türkischstämmige in Deutschland sind durchschnittlich schlechter gebildet, werden schlechter bezahlt und sind häufiger arbeitslos. Ihr Armutsrisiko ist größer als das von Deutschen ohne Migrationshintergrund, der durchschnittliche Nettolohn eines Haushalts von Deutsch-Türken ist rund ein Drittel niedriger. „Die Deutschen haben nur wenig Hoffnung in die Türken gesetzt“, erklärte Detlef Pollack, Professor für Religionssoziologie an der Universität Münster, in einem Interview mit der Wochenzeitung „Das Parlament“.
Noch schlimmer aber: Ihnen fehlten wegen der sozialen Abgrenzung die Vorbilder, um aufzusteigen, schreibt der Jurist und Kolumnist Mehmet Daimagüler in seinem 2011 erschienenen Buch „Kein schönes Land in dieser Zeit“. Sowohl was ihre neue als auch ihre alte Heimat anging, hätten viele Deutsch-Türken das Gefühl gehabt, dass niemand an ihrem Weiterkommen interessiert gewesen sei. Zwar geben laut einer Umfrage unter Türkeistämmigen in Deutschland 90 Prozent der Befragten an, mit ihrem Leben in der Bundesrepublik zufrieden zu sein. Trotzdem lautete Daimagülers trostloses Fazit: „Wir bleiben die Kanaken, egal, was wir tun.“
Erdogan erkannte diese Wunde und wusste, den Schmerz zu seinen Gunsten umzuleiten. In seiner Rede 2008 in der Kölner Lanxess-Arena warnte appellierte er an den Nationalstolz der Auslandstürken. „Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, klagte er vor etwa 16.000 Anhängern. Sie jubelten ihm zu.
„Durchtrennt nicht Eure Bande zur Türkei“
kurz gesagt: mir ist das relativ egal, ob es bei dir aufhört, wenn ich mich frage, was "die dann noch hier wollen". mir ist, um ehrlich zu sein auch relativ egal, warum die es für eine gute idee halten, erdogan zu wählen. sie leben in einem freien land, haben alle möglichkeiten, die ihnen ein freies land bietet um sich zu informieren, eine meinung zu bilden und entsprechend zu handeln. so viel verantwortung sollte ein mensch in der lage sein zu tragen (das gilt genauso für jeden rechts wählenden deutschen).Daran ist überhaupt nichts abenteuerlich.
Und wirklich, von "den Türken" zu sprechen, kann man sich auch sparen.
Ich kenne genügend Deutsche (bzw. Deutschtürken), die zwar wählen dürften, aber nicht wählen gegangen sind. Dümmlich.
Dann gibt es die, die türkische Wurzeln haben, aber ihren türkischen Pass abgegeben haben/abgeben mussten.
Beide Gruppen sind wesentlich stärker mit der Opposition in der Türkei verbunden als mit Erdogan.
Ich weiß, dass ich wieder als realitätsverweigender Gutmensch dastehe, aber genau solche Sprüche wie "ich weiß nicht, was die dann hier noch wollen", "sollen doch zu ihrem Führer gehen" bekräftigen nur noch weiter das Auseinanderdriften.
Integration ist verdammt anstrengend, für beide Seiten und man ruht sich aus, denkt, das wäre ein Selbstläufer.
Genau die Wahl Erdogans zeigt die dunkle Seite missglückter Integration.
Warum wählen so viele Deutschtürken Erdogan? Es geht ihnen dabei nicht um seine Politik, um die AKP oder Erdogan, es geht ihnen um ihre Heimat. Es gibt ihnen das vermisste Gefühl, ernst genommen zu werden. Sich zu identifizieren, dazuzugehören.
Hinzu kommt, dass viele Türken in Deutschland aus Ostanatolien kamen, sehr religiöser Fleck mit alten Traditionen und Weltanschauungen. Das wurde hier weitergelebt, weitergegeben und erlebt jetzt auch bei vielen jungen ein Revival.
Man entdeckt die eigenen Vorfahren, die eigenen Wurzeln und Erdogan schafft es perfekt, dieses Bild zu vermitteln.
Und mit den Floskeln "Was machen die dann noch hier?", sorry, da hört's bei mir auf.
Ich will verstehen, warum Deutschtürken Erdogan wählen. Ich will verstehen, was es damit auf sich hat.
Und ein Teil der Antwort liegt auch bei uns.
Ich weiß, dass ich hierfür wenig Zustimmung bekomme, aber in jeder Arbeit, in jedem Bericht, in jeder Forschung kommt man zu dem Schluss, dass "wir Deutschen" es auch ziemlich verkackt haben, nicht nur die Türken.
Ums abzurunden:
https://www.wiwo.de/politik/deutsch...ehlen-ihre-heimat-nicht-erdogan/19487840.html
ich weiß, wie du es meinst, aber trotzdem: ca. 50% der türken sind gegen erdogan und ein ganzer haufen menschen haben unter dieser wahl und erdogan zu leiden. für mich gibts da keine show zu genießen.am Ende wird es halt einmal richtig krachen und dann wird es wiefer besser. gönnt euch einen Kaffee und geniesst die show.
das wurde sogar in den tagesthemen durchgegeben und auf jeder newsseite, die ich bisher besucht habe wird davon berichtet, dass die opposition von wahlbetrug ausgeht.
Ist auf jeden Fall interessant zu sehen, wie viel Verständnis Candle für Erdogan Wähler aufbringen kann und wie wenig für AfD Wähler. Die haben bestimmt auch alle ein schweres Leben und zig Rechtfertigungen. Wählen beide den selben Dreck, sind beides ein Haufen Vollidioten und sollten sich am besten beide verpissen.
hab ich mal versucht. kannste vergessen. hab ich bei amerikanern auch mal versucht. kannste auch vergessen.ja gut aber was tun die meisten deutschen hier schon dagegen? mit den hier lebenden Türken darüber reden und diskutieren? traut sich doch eh kaum einer ausser im Internet.

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