Ganztagsschulen finde ich gar nicht so verkehrt, wenn man dann Zuhause nichts mehr vorbereiten muss. Hatte im Gymnasium 3x die Woche bis 13:00, einmal bis 15:00 und einmal bis 17:30 Unterricht. Und danach noch Hausaufgaben und Lernen. Gerade an den Donnerstagen (7:55 bis 17:30) war ich immer extrem geschlaucht.
Und dabei bin ich aber jemand, der sich schulisch und auch jetzt im Studium relativ leicht tut. Aufgrund anderer Interesse während der Pubertät hab ich allerdings auch mal ne Klasse wiederholen müssen

Wollte schon seit der Grundschule von mir aus aufs Gymnasium und später studieren und zieh das auch so durch. Dabei wurde mir oder meiner Schwester Zuhause nie Druck gemacht. Sie hatte bspw. nie wirklich Lust auf Schule, hat dann "nur" Mittlere Reife gemacht und jetzt trotzdem nen guten Job, der ihr Spaß macht. Wenn ich mir da ihre ehemalige beste Freundin anschaue, die immer extrem gedrillt wurde: Studium abgebrochen, kein Kontakt mehr zu den Eltern und arbeitet an ner Discounterkasse. Da kann man den Eltern nur gratulieren.
Gibt so viele Wege was aus seinem Leben zu machen, da sollte man seinen Kindern nicht irgendwas aufzwingen auf das sie keine Lust haben. Meine Freundin wollte z.B. lieber arbeiten und hat nur Hauptschule (in AT gibts keine Realschule) gemacht, dann ne Banklehre, ihre Matura nachgemacht und studiert jetzt ebenfalls.