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Ganz ohne Wertung, nur zum Nachdenken. Findet es hier niemand seltsam, dass im Vorfeld einer Demonstration verhandelt wird, welche Menge an illegalen Handlungen (Vermummungsverbot) für die Polizei hinnehmbar sein muss, damit die Situation nicht eskaliert?
Fragt sich sowieso warum man vermummt an eine friedliche Demo gehen muss... Vielleicht hat Mingo noch ein paar Zeitungsartikel dazu?!

Zu meinem Post weiter oben: Das war überspitzt dargestellt . Die heftige Reaktion habe ich nicht erwartet...
 
Fragt sich sowieso warum man vermummt an eine friedliche Demo gehen muss... Vielleicht hat Mingo noch ein paar Zeitungsartikel dazu?!

Zu meinem Post weiter oben: Das war überspitzt dargestellt . Die heftige Reaktion habe ich nicht erwartet...

Das wurde ja schon zitiert. Weil es vom Veranstalter nicht als friedliche Demo geplant war. Das war nur dazu gedacht um der Startpunkt für die Eskalation zu sein.
 
Bin ich der Einzige, der findet dass eine Demo mit dem Namen "Welcome to hell" die von einschlägig bekannten Linksautonomen die im Vorfeld gerade zu Gewalt aufrufen organisiert wird, direkt untersagt werden sollte? Wer zu dieser Demo gegangen ist, braucht sich nun ja wirklich über nichts wundern.
Wo wurde speziell von dieser Demo im Vorfeld zu Gewalt aufgerufen?

Das Motto "G20 - Welcome to hell" ist natürlich provokant, wurde aber aus einem anderen Gesichtspunkt heraus gewählt.
Und nein, Demos im Vorfeld direkt untersagen kannst du vielleicht in Despotenstaaten machen, aber nicht in Deutschland.

Mit dem Grundgesetz scheinen es ja manche relativ locker zu sehen.
 
Dann habe ich was falsch gelesen. Dachte es war eine friedliche Demonstration, welche dann wegen der Polizei eskalierte.
 
Wo wurde speziell von dieser Demo im Vorfeld zu Gewalt aufgerufen?

Das Motto "G20 - Welcome to hell" ist natürlich provokant, wurde aber aus einem anderen Gesichtspunkt heraus gewählt.
Und nein, Demos im Vorfeld direkt untersagen kannst du vielleicht in Despotenstaaten machen, aber nicht in Deutschland.

Mit dem Grundgesetz scheinen es ja manche relativ locker zu sehen.


Unter anderem vor der Demo schon dazu folgendes in der Zeit:
  • ZEIT: „Mit Ihrem Demo-Motto Welcome to Hell deeskalieren Sie aber auch nicht gerade.“ – Blechschmidt: „Es ist ja klar, dass wir nicht die katholische Pfadfinderjugend versammeln. Es geht uns um eine kämpferische Demo.“
  • […] „Militanz ist eine bewusste Regelübertretung.“
  • „Vielleicht regen diese Anschläge zur Nachdenklichkeit an.“[Auf die Frage nach den Anschlägen auf Bahnanlagen]
  • „Sich im Vorfeld von Gewalt zu distanzieren bedeutet für uns, in die ideologische Falle der Gegenseite zu laufen.“

Nein, was du sagst stimmt nicht. Der Name wurde mit Absicht so gewählt um genau dieses Klientel anzuziehen.
 
Dann habe ich was falsch gelesen. Dachte es war eine friedliche Demonstration, welche dann wegen der Polizei eskalierte.

Die Demo ist offensichtlich eskaliert. Ganz augenscheinlich hat die Polizei ihren Teil dazu beigetragen. Das sind Fakten, die schwer von der Hand zu weisen sind.
Es muss ja wohl legitim sein, darüber zu sinnieren inwiefern eine andere Taktik der Polizei vielleicht deeskalierender gewirkt hätte und in wie weit damit auch das Verständnis für ein Eingreifen der Polizei bei bestimmten Teilen der Bevölkerung höher gewesen wäre.

Und falls ich das noch anmerken darf: deine Art in diesem Thread finde ich richtig ekelhaft.
 
Nein, was du sagst stimmt nicht. Der Name wurde mit Absicht so gewählt um genau dieses Klientel anzuziehen.
Wenn es denn so gewesen wäre (eine Demo rein aus Krawallgründen), warum gestatten die Behörden diese Demo dann im Vorhinein ohne Auflagen?

Kämpferisch bedeutet nicht zwngsweise, auf eine Demo zu gehen, um sofort mit Flaschen und Steinen zu werfen.
Ums auch hier nochmal zu sagen: gewaltbereit waren bei der Demo ungefähr 10%.

Der Rest hat sich (trotz des absolut missratenen Verhaltens von der Polizei) kooperativ gezeigt, wenn sie denn vermummt waren, die Vermummung abgenommen, Veranstalter haben dazu aufgerufen, sich zurückzuziehen, sich der Konsequenzen bewusst sein, wenn man Gewalt anwendet und gar nicht erst auf die Idee kommen, Gewalt gegen die Polizei auszuüben, um zu deeskalieren.
Der Polizei war es halt egal, Nulltoleranzpolitik und drauf.

Und bevor wieder die üblichen Sprüche kommen: Nein, ich verteidige hier keine Gewalt und nicht die Randalier. Ausdrücklich nicht. Ich verteidige Demonstranten, die durch Gesetzesbrüche der Polizei an der Ausübung einer genehmigten und bis dato friedlichen Demo gehindert wurden und gewaltvoll gesprengt wurde.

Dass der schwarze Block das nun als Anhaltspunkt hernimmt, um z.T. marodierend durch die Straßen zu ziehen, ist scheiße, keine Frage. Ein neues Phänomen ist es jetzt aber auch nicht, dass man als Polizei da jetzt so überrascht ist, mit deren Aktionen eine gewisse Reaktion heraufzubeschwören.
 
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Audi A8 (Diplomand) vs. Fahrrad :ugly:
Wieso ist er als Diplomat nicht gleich durch den Block gefahren, ihm passiert als Diplomat eh nix.

Ich bin erstaunt dass hier einerseits so gegen die Gewalt gewettert wird und man gleichzeitig sich für Gewalt ausspricht. Wie Schizophren das ist merkt ihr nicht mal oder? Gewalt ist ok wenn sie aus der eigenen Richtung kommt, darf man das so stehen lassen? Entweder seid ihr gegen Gewalt oder ihr seid dafür, beides zusammen geht aber nicht, das muss einem doch mal klar sein.
 
@RPS. Die Demo war genehmigt, ohne weitere Auflagen (so wie ich das gelesen habe). Das entscheiden Gerichte, nicht die Polizei.
Problematisch wird es dann, wenn die Polizei der Meinung ist "Nö, das akzeptieren wir aber nicht weil wir eigentlich der Meinung sind, dass diese Demo besser nicht stattfinden sollte."
Das entspricht nicht der Idee der Gewaltenteilung in diesem Staat und ich und andere Leute finden es problematisch, wenn sich die Polizei dieses rechtsstaatlichen Prinzips widersetzt.
Und nochmal: das hat wenig damit zu tun, ob man die Beweggründe der Organisator*innen unterstützt oder nicht. Und schon gar nicht bedeutet das, dass man die Gewalt im Anschluss schönreden will.
Es bedeutet nur folgendes: Eine genehmigte Demo ist eine genehmigte Demo und die Polizei ist dafür da, um diese Demo zu ermöglichen, nicht um sie zu verunmöglichen.
Man kann sicher darüber diskutieren, inwiefern das Handeln der Polizei dennoch richtig war. Ich bin der Meinung, dass die Polizei mehr dafür hätte tun müssen, um das Demonstrationsrecht von Tausenden Menschen zu wahren. Man kann anderer Meinung sein.
 
@CandleWaltz Doch, genau das tust du. Ich weis jetzt auf jeden Fall in welche Ecke ich dich stecken kann. Das ist echt ekelhaft deinen Text zu lesen.
Wenn, so wie du sagst, die Demo nur den Zweck hat, Gewalt anzuwenden und zu randalieren, wieso haben die Gerichte die Demo dann im Vorhinein ohne Auflagen genehmigt?
Es wäre ja ein leichtes gewesen, der Demo gewisse Einschränkungen zu verpassen, die die Polizei dann eben umsetzen muss, wenn die Demonstranten dagegen vorgehen.
Da dies aber nicht passiert ist, hat die Polizei dafür Sorge zu tragen, dass die Demo, so wie sie eben geplant und durch Gerichte/Behörden gestattet wurde, mit umzusetzen und die Versammlungsfreiheit zu garantieren.

Auch hier: Das bedeutet nicht, Randalierer und Brandschatzer in Schutz zu nehmen, dafür hat die Polizei alles Recht der Welt (naja, zumindest das Deutsche Recht), dagegen vorzugehen.

Den Rest hat Mingo ja schon geschrieben.
 
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