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okay, dann soviel: vielleicht irgendwas anderes bei einer unbewaffneten und nicht vermummten zierlichen frau, die weder böller, noch fahne, noch sonst irgendwas hat, was irgendwie mit autonomen zu verbinden wäre, um sie dort runterzuholen.
und zum thema es könne kein protest gegen G20 sein: in china hat sich jemand aus protest einem panzer gegenübergestellt. natürlich ist das ein anderes niveau, aber auch so kann protest aussehen.

Gut, die Frage ob Protest oder nicht ist wohl ziemlich schwammig, geb ich dir recht. Aber zur Lösung: Gut, dann sind wir ja schon zu dritt die nicht wirklich wissen was man machen soll. Du, Ich und die Polizei. Es ist halt ne beschissene Situation. Aber als Demonstrant muss ich mir darüber halt auch im Klaren sein.
 
Das kommt ja wieder falsch rüber: aber hast du mal versucht jemanden von irgendetwas runterzuzerren, der das nicht möchte? Ich sehe da ein viel größeres Verletzungsrisiko für alle Beteiligten.
Und ich könnte jetzt sagen, durch die Massen an Pfefferspray bekommt sie starke Schmerzen, wird die Orientierung verlieren und mit größerer Wahrscheinlichkeit vom Einsatzwagen fallen.
Reden, zu ihr hochklettern, meinetwegen die Drohung des Pfeffersprays aussprechen oder einfach mal abwarten.
Alles besser als das, was man auf dem Bild sieht.

Ich verstehe einfach nicht, wie viele hier das im Ansatz auch nur irgendwie verteidigen können.
Solche Bilder werden immer und überall verurteilt, wenn (und da brauchen wir jetzt nicht diskutieren bei dieser Frau) gewaltlose Demonstranten unverhältnismäßig von der Staatsgewalt attackiert werden.
Von mir aus kann jeder demonstrieren gehen wie er will - auch wenn ich die Gründe oft nicht nachvollziehen kann. Dann aber im vorgesehen Bereich. Was in Hamburg aber passiert hat - bis auf Ausnahmen - nix mit demonstrieren zu tun. Autos anzünden, Scheiben einschlagen usw. ist damit überhaupt nicht vereinbar. Das sind einfach Taten von komplett feigen (weil sonst wären sie ja nicht vermummt) Personen, die wahrscheinlich in ihrem Leben nix erreicht haben und jetzt ihre ganze Wut auf die Gesellschaft auslassen, anstatt bei sich selbst mal die Schuld zu suchen.
Nichtmal 10% sind also die Mehrheit?
 
Und ich könnte jetzt sagen, durch die Massen an Pfefferspray bekommt sie starke Schmerzen, wird die Orientierung verlieren und mit größerer Wahrscheinlichkeit vom Einsatzwagen fallen.
Reden, zu ihr hochklettern, meinetwegen die Drohung des Pfeffersprays aussprechen oder einfach mal abwarten.
Alles besser als das, was man auf dem Bild sieht.

Weißt du denn, das nicht all das zuvor passiert ist? Weißt du ob hinterm Auto nicht welche stehen um sie aufzufangen. Es ist halt schwer nu anhand eines Bildes zu urteilen... egal in welche Richtung.
 
Nicht böse gemeint, aber eine gangbare Alternative hab ich bisher aber trotzdem nicht gelesen.

Edit: Hab gerade ein paar Videos per WhatsApp bekommen. Brennende Autos, Leute die vermummt durch die Straßen laufen und einfach alles umreißen und kaputt treten, was gerade zufälligerweise im Weg ist. Das ist doch einfach völliger Wahnsinn.
 
entschuldigung, aber da platzt mir der kragen: die friedlichen demonstranten sollen hier die AUSNAHME sein? gehts noch? mach dich doch nicht lächerlich... natürlich ist schlimm, was da ein ganzer haufen idioten veranstalten aber so zu tun als wäre das die mehrheit der demonstranten ist schon ein starkes stück!

Ist immer so: die Mehrheit muss unter diesen Chaoten leiden. Auch wenn es nur wenige Krawallmacher sind (oder eben auch nicht), ich merke auch das ich mich verleiten lasse, das falsch einzuschätzen. Einfach weil man ja nur diese Bilder sieht.
 
Gut, die Frage ob Protest oder nicht ist wohl ziemlich schwammig, geb ich dir recht. Aber zur Lösung: Gut, dann sind wir ja schon zu dritt die nicht wirklich wissen was man machen soll. Du, Ich und die Polizei. Es ist halt ne beschissene Situation. Aber als Demonstrant muss ich mir darüber halt auch im Klaren sein.
absolut. aber wir beide müssen das auch nicht wissen. die polizei hatte monate der vorbereitung. erwähnte ich schon, dass deeskalation nicht so ihre stärke ist?
 
Weißt du denn, das nicht all das zuvor passiert ist? Weißt du ob hinterm Auto nicht welche stehen um sie aufzufangen. Es ist halt schwer nu anhand eines Bildes zu urteilen... egal in welche Richtung.
Nein, das weiß ich nicht. Da im Vordergrund aber seelenruhig ein weiterer Beamter spaziert und die Beamten, die das Pfefferspray versprühen, auch einen recht gelassenen Eindruck machen, gehe ich davon einfach mal nicht aus.

Und ja, ich urteile nur anhand dieses Bildes. Junge Frau, keinen Schutz, keine Waffen, keine Gefahr und zwei Beamte, die ihre volle Ladung Pfefferspray versprühen.
Nicht böse gemeint, aber eine gangbare Alternative hab ich bisher aber trotzdem nicht gelesen.
Ich hab doch ein paar mögliche Alternativen beschrieben.
Oder ich unterschätze die Gefahr einer zierlichen Frau, die ungeschützt und unbewaffnet auf einem Einsatzwagen steht, umringt von einsatzbereiten Beamten.
 
Von mir aus kann jeder demonstrieren gehen wie er will - auch wenn ich die Gründe oft nicht nachvollziehen kann. Dann aber im vorgesehen Bereich. Was in Hamburg aber passiert hat - bis auf Ausnahmen - nix mit demonstrieren zu tun. Autos anzünden, Scheiben einschlagen usw. ist damit überhaupt nicht vereinbar. Das sind einfach Taten von komplett feigen (weil sonst wären sie ja nicht vermummt) Personen, die wahrscheinlich in ihrem Leben nix erreicht haben und jetzt ihre ganze Wut auf die Gesellschaft auslassen, anstatt bei sich selbst mal die Schuld zu suchen.

Die absolute Mehrzahl der Demonstranten ist sicherlich friedlich unterwegs. Ohne mich jetzt in vagen Ferndiagnosen zu verlieren, wage ich aber mal die Behauptung, dass die Mehrheit der
Randalierer aus gutbürgerlichen Kreisen kommt und nicht als anarchische Komune ganzjährig in abgeranzten, stillgelegten U-Bahntunneln vor sich hinvegetiert.
 
Ist immer so: die Mehrheit muss unter diesen Chaoten leiden. Auch wenn es nur wenige Krawallmacher sind (oder eben auch nicht), ich merke auch das ich mich verleiten lasse, das falsch einzuschätzen. Einfach weil man ja nur diese Bilder sieht.
da bin ich absolut deiner meinung. deshalb ärgert mich auch, dass sich hier und an vielen anderen stellen so extrem hochgeschaukelt wird. die ganze stadt würde in schutt und asche gelegt, kriegsähnliche zustände. natürlich ist schlimm und nicht zu entschuldigen, was da passiert. aber ganz so extrem ist es dann auch nicht. es wäre wirklich toll, einfach ein gewisses maß zu halten. immerhin sind auch viele (fast alle) demonstrationen vollkommen friedlich verlaufen.
 
Nein, das weiß ich nicht. Da im Vordergrund aber seelenruhig ein weiterer Beamter spaziert und die Beamten, die das Pfefferspray versprühen, auch einen recht gelassenen Eindruck machen, gehe ich davon einfach mal nicht aus.

Und ja, ich urteile nur anhand dieses Bildes. Junge Frau, keinen Schutz, keine Waffen, keine Gefahr und zwei Beamte, die ihre volle Ladung Pfefferspray versprühen.

Ich hab doch ein paar mögliche Alternativen beschrieben.
Oder ich unterschätze die Gefahr einer zierlichen Frau, die ungeschützt und unbewaffnet auf einem Einsatzwagen steht, umringt von einsatzbereiten Beamten.

Na ja, die von dir beschriebene Alternative sehe ich da gerade nicht so wirklich. Aber nun denn, bevor mir hier wieder ein Stempel aufgedrückt und ich in eine Schublade gepfeffert (pun intended) werde, ziehe ich mich aus diesem Dialog raus.
 
da bin ich absolut deiner meinung. deshalb ärgert mich auch, dass sich hier und an vielen anderen stellen so extrem hochgeschaukelt wird. die ganze stadt würde in schutt und asche gelegt, kriegsähnliche zustände. natürlich ist schlimm und nicht zu entschuldigen, was da passiert. aber ganz so extrem ist es dann auch nicht. es wäre wirklich toll, einfach ein gewisses maß zu halten. immerhin sind auch viele (fast alle) demonstrationen vollkommen friedlich verlaufen.

Wobei ich aber auch sagen muss: solche Videos wie oben gepostet, habe ich in Österreich noch nie gesehen. Bei uns gibt's auch manchmal diesen schwarzen Block und bei uns ist der Aufschrei noch 10 mal ärger wenn ein paar Scheiben eingeschlagen werden. Darum kann ich das bei euch kaum einschätzen wie das zb am 1. Mai usw ist.. aber dieses Video mit den brennenden Autos das war extrem. Und daher bin ich wohl 10 mal mehr geschockt als vielleicht die Hamburger usw. selbst.
 
Na ja, die von dir beschriebene Alternative sehe ich da gerade nicht so wirklich. Aber nun denn, bevor mir hier wieder ein Stempel aufgedrückt und ich in eine Schublade gepfeffert (pun intended) werde, ziehe ich mich aus diesem Dialog raus.
Hier mal mehr Bilder von der Frau:

https://mobile.twitter.com/BBCWorld/status/883278413422886912

Jo, hätte man sicherlich auch anders lösen können...
Bei aller Liebe, ich schätze dich wirklich sehr @Cthulhu, aber dieses Vorgehen ist doch einfach nur völlig unverhältnismäßig von der Polizei, wenn man sich die Bilder betrachtet.

Würde das so bei einer anderen Demo oder im Ausland passieren, jeder hier würde sich wohl mit der Demonstrantin solidarisieren und die Polizei scharf kritisieren.
 
Gleich gehts dann auch bei uns in der Hafencity los – Wasserwerfer und Polizei-"Panzer" fahren auch schon auf. 500 Meter von der Arbeit lauschen die G20 nachher dem Konzert.
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Ich verstehe dich @CandleWaltz aber gerade auch nicht ganz. Wo du mir sonst immer sehr weitsichtig erscheinst, schießt du dich hier komplett auf eine Seite ein, und das auf Grundlage von nur ein paar Bildern. Wir wissen halt echt nicht, was da passiert ist, und diese Sonder-Kfz wachsen nun mal auch nicht auf Bäumen, davon hat die Polizei nur ein paar Stück. Kann ja sein, dass das dringend im Einsatz gebraucht wurde, dass die Beamten schnell weiter mussten.

Und mal ganz ehrlich: Wer auf ein Polizeifahrzeug klettert ... ja, was soll man da machen? Den da runterstreicheln? Mit Keksen locken?
 
@CandleWaltz
Um das noch einmal klarzustellen, ich heiße das keineswegs gut. Ich tue mich nur nicht minder schwer damit zu sagen, dass ein drauf einreden irgendetwas bewirkt hätte. Bei einem Hochklettern und durch "Gewalt" jemanden runterzuzerren, sehe ich persönlich ein größeres Verletzungsrisiko. Wo ich die restlichen Bilder sehe, muss ich allerdings einräumen, dass da vermutlich keine Not in Verzug war und man durchaus hätte versuchen können das Ganze friedlich zu lösen. Ich weiß nur wirklich nicht, ob das und wenn ja, wie lange das versucht wurde.

@HafenCity
Und jetzt bin ich verflucht froh, dass ich meinen Sohn nicht in die Schule geschickt habe. Das ist ja quasi direkt um die Ecke...
 
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