Scuzzlebutt
iddqd
außerdem ist der Spruch eine spitzfindige Gesellschaftsanklage
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das hat imo aber nichts mit dem thema fleischkonsum oder kein fleischkonsum zu tun.Wir sind aber mittlerweile an einem Punkt wo scheinbar nur noch die Brechstange hilft, unsere aktuelle Art der Ernährung ist die größte ökologische Katastrophe unserer zeit und es wird auch nicht besser wenn wir so weiter machen. Wir fressen derzeit unseren kindern den Planeten unter den Füßen weg und das ist schlichtweg eine Tatsache. Da muss man noch gar nicht mit Moral und Anstand kommen.
Ich weiß nicht, ob ich dich gerade einfach falsch verstehe, aber die Fleischproduktion hat doch einen immens negativen Einfluss.das hat imo aber nichts mit dem thema fleischkonsum oder kein fleischkonsum zu tun.
http://simorgh.de/vegan/wie_gross_ist_dein_oekologischer_fussabdruck_1.pdfIm Jahr 2006 erklärte die Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen, dass die Nutztierhaltung inbesondere zur Fleischproduktion, verantwortlich zu machen sei für etwa ein Fünftel der Treibhausgase weltweit; man gab öffentlich auf hoher Ebene zu, dass die Nutztierhaltung massiv zur globalen Erwärmung beiträgt.
Eine neuere Untersuchung des Woldwatch Institute (http://www.worldwatch.org/), einer Umwelt-Denkfabrik aus Washington D.C., erfasst aber noch weitere versteckte Faktoren der „Nutztier“-haltung, die zu den Emissionen beitragen, und man kommt in deren Studie auf einundfünfzig Prozent aller Treibgase, für die die Nutztierhaltung weltweit verantwortlich zu machen ist.
ich glaube schon, dass du mich richtig verstehst.Ich weiß nicht, ob ich dich gerade einfach falsch verstehe, aber die Fleischproduktion hat doch einen immens negativen Einfluss.
http://simorgh.de/vegan/wie_gross_ist_dein_oekologischer_fussabdruck_1.pdf
Dass keine Ernährungsweise ideal ist, steht außer Frage, das geht faktisch einfach nicht.ich glaube schon, dass du mich richtig verstehst.
nur, bei dem thema vegetarischer/veganer umweltschutz geht es im grunde immer um 2 dinge:
1. methan, wie von dir beschrieben
2. landwirtschaftliche nutzfläche
das ist imo aber zu kurz gesprungen, da immer außer acht gelassen wird, wieviele menschen dann wie alternativ ernährt werden sollen, usw usf.
ja, unsere derzeitige nahrungsproduktion ist nicht ideal. das ist sie aber beim anbau von getreide auch nicht. und wenn man bedenkt, dass kühe aus für uns unnützem gras milch (oder eben steak) "machen können", bekommt das ganze gleich einen ganz anderen eindruck.
fazit (imo): die nahrungsproduktion als ganzes muss auf den prüfstand und damit ist es eben kein argument pro oder contra fleisch essen.
achja:
3. wasser verbauch. das verbrauchen wir aber in anderer landwirtschaft ebenso viel zu viel.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-07/klimakiller-fleisch/seite-2[...]So kommen auf ein Kilogramm Fleisch aus Europa bis zu 27 Kilogramm Kohlendioxid . Fleisch aus Südamerika schneidet noch viel schlechter ab, schon bei der konventionellen LCA-Berechnung bringt es ein Kilogramm auf satte 59 Kilogramm CO 2.
[...]
In Schmidingers Modellrechnung übersteigt dieser neue Wert die konventionelle Ökobilanz um ein Vielfaches: Statt 59 Kilogramm Kohlendioxid schlagen plötzlich 335 Kilogramm zu Buche – für nur ein Kilogramm Fleisch. Zum Vergleich: Um diese Menge an CO 2 zu emittieren, müsste man mit einem europäischen Durchschnittsauto von Berlin nach Rom fahren.
[...]
Die Ökobilanz der Fleischalternativen (Tofu, Tempeh, Seitan) kann sich sehen lassen: 3,8 und 2,4 Kilogramm Kohlendioxid entstehen bei der Produktion. Auch unter anderen Aspekten wie Biodiversität, Bodenerosion oder Düngemitteleinsatz schneiden sie besser ab. Aus Sicht des Forschers kommt eine ethische Komponente dazu: "In der Massentierhaltung füttern wir Tiere mit Lebensmitteln, wir machen sie zu Nahrungskonkurrenten. Sie fressen, was wir essen könnten, und machen daraus Fleisch – aber vor allem produzieren sie Exkremente."
ich sage ja nichtmal das du unrecht hast. ist frage: wie will man sonst 7++ milliarden menschen ernähren? es muss die ganze landwirtschaft auf den prüfstand. wenn von heute auf morgen kein mensch mehr fleisch ist hilft das imo nur insofern, als dass dann der bevölkerungsanstieg beendet wird.Dass keine Ernährungsweise ideal ist, steht außer Frage, das geht faktisch einfach nicht.
Dennoch ist der Unterschied zwischen der Fleischproduktion (bzw. Allgemein bei der Produktion von tierischen Erzeugnissen) und der Produktion nicht-tierischer Lebensmittel enorm.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-07/klimakiller-fleisch/seite-2
Z.B. durch den Platz, der dadurch frei wird, wenn keiner Fleisch mehr essen würde.ich sage ja nichtmal das du unrecht hast. ist frage: wie will man sonst 7++ milliarden menschen ernähren? es muss die ganze landwirtschaft auf den prüfstand. wenn von heute auf morgen kein mensch mehr fleisch ist hilft das imo nur insofern, als dass dann der bevölkerungsanstieg beendet wird.
http://www.jetzt.de/netzteil/asapscience-ueber-fleischverzichtEsst weniger Fleisch! Ist besser für die Umwelt – das hört man seit Jahren von allen Seiten. Aber was heißt "besser für die Umwelt" konkret? Was wäre, wenn sich alle Menschen gleichzeitig entschließen würden, Vegetarier zu werden? Die Klimagasemissionen durch die Lebensmittelherstellung würden um 63 Prozent verringert. Das argumentiert zum Beispiel Marco Springmann, Mitarbeiter an der Oxford-Uni, in einer aktuellen Analyse.
Auch das Team vom "AsapScience" stellt sich diese Frage gerade, und spielt das Gedankenexperiment in einem Video durch. "AsapScience" ist ein kanadisches Wissensportal im Netz. Mehr als eine Million Menschen haben den Clip innerhalb von drei Tagen aufgerufen. Ein paar Beispiele aus ihrem Szenario: Wenn morgen plötzlich alle Menschen Vegetarier wären, würden 20 Milliarden Hühner, 1,5 Milliarden Kühe und jeweils mehr als eine Milliarde Schafe und Schweine nicht mehr gebraucht. Dadurch würden 33 Millionen Quadratkilometer Land frei, auf denen die Tiere zurzeit gehalten werden. Das entspricht in etwa der Fläche Afrikas.
Zwar wären von den freigewordenen Feldern viele für den Ackerbau nicht geeignet – man könnte Böden aber aufbereiten, so "AsapScience". Fleischverzicht würde auch unseren Wasserverbrauch um 70 Prozent senken: Um ein Kilo Rindfleisch zu produzieren, brauche man 15.000 Liter, für ein Kilo Salat nur 300.
Fleischverzicht wäre also ein Weg, die Umwelt zu schonen. Im Alltag wäre es aber komplizierter. Kritiker betonen seit langem, dass auch Vegetarier das Klima belasten können, etwa, wenn sie viel (vor allem von weit her importierte) Sojaprodukte konsumieren. Für die Nutzpflanze werden Wälder gerodet. Sie wird meist als Futter für Tiere verwendet, aber eben auch für Tofu oder Fleischersatzprodukte. Manche warnen, dass bestimmte vegetarische Produkte deshalb nicht klimafreundlich sind (mehr dazu in diesem Guardian-Artikel von 2010).
Wie tief Fleischkonsum in unserer Kultur verankert ist, zeigt das Gedankenspiel von "AsapScience" eben auch. Wirtschaftlich und sozial wäre ein abrupter Verzicht auf Fleisch kaum umsetzbar. "AsapScience" zufolge wären dann mehr als eine Milliarde Menschen ohne Job. Vor allem in den Entwicklungsländer lebten viele kleine Farmer von der Tierhaltung.
Aber das Gedankenspiel ist ja auch radikal – und macht so deutlich, dass schon weniger Fleischverzehr die Natur entlasten würde. Doch der Verbrauch ist zum Beispiel in China in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen. Grund ist laut "AsapScience" der gewachsene Wohlstand in der Bevölkerung.
sieh es mir bitte nach, dass ich jetzt keine studien lesen werde. ich beziehe mich auf den von dir zitierten teil.Z.B. durch den Platz, der dadurch frei wird, wenn keiner Fleisch mehr essen würde.
Dass in der Landwirtschaft einiges im Argen liegt, keine Frage.
Und dass es einfach unfair verteilt ist bzw. die Verteilung vielen Menschen auch egal ist (Lebensmittelverschwendung im "Westen", Tod/Krankheiten durch Unterernährung oder Verschmutzung in anderen Teilen der Erde).
http://www.jetzt.de/netzteil/asapscience-ueber-fleischverzicht
Edit: Gerade die in dem Artikel verlinkte Studie ist noch sehr interessant: https://theconversation.com/going-v...ds-and-save-millions-of-lives-new-study-56655
Da du ja nichts lesen willst, eine kurze Antwort: Ja.sieh es mir bitte nach, dass ich jetzt keine studien lesen werde. ich beziehe mich auf den von dir zitierten teil.
wenn man mal davon absieht, dass man erst einmal warten müsste bis alle nutztiere eines natürlichen todes sterben würden, finde ich das eine relativ nichtssagende untersuchung. natürlich bin ich kein fachmann. natürlich sprechen fakten für sich, wenn ich einfach nur zahlen gegenüber stelle. aber würde denn überhaupt eine landfläche so groß wie afrika ausreichen, um 7 milliarden menschen zu ernähren? und dann das ebenfalls angesprochene problem der urbarmachung. viel landfläche ist schlicht ungeeigent um darauf ackerbau zu betreiben, der uns irgendwie weiterhilft. was bedeutet denn in diesem falle "aufbereiten"? wie? wie lange dauert das? welche folgen würde das denn haben? welche kosten würden entstehen.
Natürlich ist es idealistisch und utopisch. Gerade in Zeiten, in denen der Fleischkonsum weltweit sogar wächst. Von daher sind und bleiben es Gedankengänge, als Fazit wird ja auch angebracht, dass das so nie stattfinden wird, aber auch ein Verzicht auf fleischliche Produkte eben vieles positiv beeinflusst.wie gesagt: ich stehe deinen/euren ideen absolut nicht ablehnend gegenüber. aber imo ist das alles etwas kurz gesprungen und eben sehr idealistisch gedacht. für realistisch umsetzbar halte ich es nicht. schon gar nicht kurzfristig.
rinder, schafe, ziegen... sie alle sind kein konkurrent in sachen futter zu uns. warum sollte ich also nicht weideflächen belassen oder futter dort anbauen, wo kein menschlich nützlicher ackerbau möglich ist, um tiere zu halten und diese weiter zu verfüttern? es müssen sicher nicht diese mengen sein, die es heute sind. das geht auch definitiv ökologischer. aber aus genau diesen gründen taugt es für mich(!) nicht als argument pro und contra fleisch. es ist keine entweder-order-entscheidung. ich glaube wir brauchen fleisch um alle ernähren zu können und ich halte es für effizienter in der nutzung landwirtschaftlicher flächen. wie oben beschrieben.
It is, I promise, worse than you think. If your anxiety about global warming is dominated by fears of sea-level rise, you are barely scratching the surface of what terrors are possible, even within the lifetime of a teenager today. And yet the swelling seas — and the cities they will drown — have so dominated the picture of global warming, and so overwhelmed our capacity for climate panic, that they have occluded our perception of other threats, many much closer at hand. Rising oceans are bad, in fact very bad; but fleeing the coastline will not be enough.
Indeed, absent a significant adjustment to how billions of humans conduct their lives, parts of the Earth will likely become close to uninhabitable, and other parts horrifically inhospitable, as soon as the end of this century.
...
Was ist daran denn unsachlich?
Für mich besteht keinerlei Unterschied zwischen einem Hund und einem Schwein, trotzdem werden beide Tiere völlig unterschiedlich behandelt. Und diesen Punkt kann und will ich nicht akzeptieren.
Damit möchte ich nicht sagen, man soll jetzt den Hund vom Nachbarn essen, natürlich nicht.
Aber wesentlich mehr Bewusstsein dafür schaffen, wo eigentlich der Unterschied besteht und nur durch irgendwelche vom Menschen erschaffenen Konventionen werden Tiere so komplett unterschiedlich betrachtet.
Und ganz ab vom Moralischen ist Fleischkonsum einfach Gift für die Erde.
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