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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bei uns sind es 30 und statt lieber 5€/Monat/Partei für einen großen Müllcontainer zu zahlen, zahlen sie lieber für eine Müllpresse 1,19€/kg mit dem Argument, dass man ja sonst nicht um Umweltschonen animiert wird.
Wir wohnen übrigens in einem Kreis, wo es Wertstoffhöfe statt gelbe Säcke gibt.

Auch nett: wir wollten einen Rechtsstreit durchboxen aufgrund eines Mangels. Da Baurecht, natürlich nicht in einem Rechtsschutz drin. Mangels Unterstützung haben wir es sein lassen. Ende vom Lied: jede Partei hat 1000€ vom Bauträger bekommen aufgrund des Mangels, quasi rausgekauft.

Eigentümer sind echt ein schlimmes Pack.
 
@Trekkie2063
80 Parteien sind aber auch echt heftig! Was ist das denn, ein Wohnpark? :schock:

Ich finde ne Eigentümergemeinschaft von 5 Parteien in einem Wohnhaus teilweise schon anstrengend.
Eigentum kommt für mich daher nur in Form eines Hauses in Frage.
Wenn ich etwas besitze, möchte ich mich nicht mit anderen über die Außenleuchten oder die Art des anzulegenden Parkplatzes streiten.

Hab das schon so oft mitbekommen, allerdings als Mieter in den betroffenen Immobilien...

Ja, sind quasi 3 kurze Straßen über Eck. Sind 6 zusammenhängende Häuser mit 4-5 Stockwerken, Altbau, aus den 20er Jahren.

Ja, ist echt ätzend, v.a. weil gefühlt keiner einen Schritt zurück macht. Jeder will seine Interessen zu 100% durchboxen. Zum Glück ist das ganze dann doch eine Demokratie und meist siegt auch die Vernunft. Bis es eben um richtig Geld geht.
Beispiel, wo es funktioniert; Fahrstühle sind Eigentum der gesamten Gemeinschaft (weiß man, wenn man sich dort einkauft), obwohl nicht jedes Haus einen Aufzug hat. Die die keinen haben, müssen dann natürlich für Reparaturen mit zahlen. Das ist halt der Sinn einer Gemeinschaft. Trotzdem stimmen jedes Mal ein paar Vollpfosten gegen die Reparatur der Aufzüge.
 
Aufzüge sind, glaube ich, das Paradebeispiel.

Kann mich noch an die Diskussionen innerhalb eines Hauses erinnern, wo ein Mieter im EG keine Nebenkosten für den Aufzugbetrieb und die Instandhaltung zahlen wollte... :)
 
war noch nie ein fan von wohnungen. als ich aber erfahren habe, dass ein kollege bei den einwandfreien fenstern seiner eigentumswohnung durch mehrheitsbeschluss bevormundet wurde und diese letztendlich rausgerissen/finanziert werden mussten, war ich tatsächlich etwas erschrocken. bei mietwohnungen würde ich es gerade noch verstehen.
 
Und Müll. Allzeit beliebte Themen..
Aber erstaunlich, dass nicht nur bei meiner EG negative Stimmung bei der Versammmlung herrscht. Und dass sagt einer, der letztes Jahr rausgeworfen wurde - genau aus dem Grund, weshalb dann später jeder 1000€ vom Bauträger bekam..
 
Weil beispielsweise Wohneigentum in Form eines Hauses in Städten nicht immer in erschwinglichen Preisen daher kommt? Miete ist doch am Ende immer "versenktes" Geld.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja, in Berlin ist das eine ziemlich sichere Kapitalanlage. Momentan stiegen die Preise um bis zu 30% jährlich. Den meisten ist halt nicht bewusst welche Nebenkosten auf einen zukommen und sind dann ganz erschrocken. Ich selbst habe vorzeitig geerbt.
 
Für mich trotzdem nicht nachvollziehbar. Dann muss ich halt kleinere Brötchen backen. Oder an den Stadtrand / aufs Land ziehen. Aber sich freiwillig in so eine Zwanggemeinschaft einkaufen und dafür auch noch verschulden? Never... Aber bleibt natürlich jedem selber überlassen.
Ich denke zwischen schwarz und weiß gibt es auch noch ein paar Grautöne. Hier im Rhein-Main-Gebiet ist aufs Land ziehen (um von günstigeren Kaufpreisen zu profitieren zu können) zumindest für mich gleichbedeutend mit 30, 40 oder noch mehr Kilometern vom Arbeitgeber wegziehen. Kann man machen, mir ist die Zeit, die ich dann täglich im Auto oder der Bahn verbringe zu schade.
Dann lieber eine gut angebundene Wohnung.
Und es gibt auch kleinere Eigentümergemeinschaften, bei denen man sich durchaus gütig einigen kann. Eine "Zwangsgemeinschaft" ist es m.E. nach nur, wenn Du zum Kauf einer Wohnung gezwungen wirst bzw. so unbedarft bist, nicht vorher zu checken, auf welche Miteigentümer Du Dich einlässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke zwischen schwarz und weiß gibt es auch noch ein paar Grautöne. Hier im Rhein-Main-Gebiet ist aufs Land ziehen (um von günstigeren Kaufpreisen zu profitieren zu können) zumindest für mich gleichbedeutend mit 30, 40 oder noch mehr Kilometern vom Arbeitgeber wegziehen. Kann man machen, mir ist die Zeit, die ich dann täglich im Auto oder der Bahn verbringe zu schade.
Dann lieber eine gut angebundene Wohnung.
Und es gibt auch kleinere Eigentümergemeinschaften bei denen man sich durchaus gütig einigen kann. Eine "Zwangsgemeinschaft" ist es m.E. nach nur, wenn Du zum Kauf einer Wohnung gezwungen wirst bzw. so unbedarft bist, nicht vorher zu checken, auf welche Miteigentümer Du Dich einlässt.
viel glück. meiner erfahrung nach merkst du sowas immer erst hinterher. gleiches gilt für bauen im neubaugebiet. im ersten jahr gibts noch nachbarschaftsfeste, spätestens im dritten jahr hauen sich die ersten den schädel ein.
 
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