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Bild.de schrieb:
Ohnehin wird das Ergebnis von der größten Oppositionspartei CHP angezweifelt. Sie werde rund 60 Prozent der Stimmzettel anfechten, verkündete sie am Sonntagabend. Grund: Stimmzettel, auf denen weder „Ja“ noch „Nein“ vermerkt war, wurden demnach als „Ja“-Stimmen gewertet.

Na ob das stimmt?
 
Man sieht ja am Aktuellen Ergebnis wie viele es auch nicht wollen. Kein wunder, wer möchte schön 2017 Mittelalter Methoden. In Zukunft wie schon die letzten Monate wird jeder und alles weggesperrt der nur Erdogan falsch ausspricht. Am besten gleich Kopf ab wenn die Todesstrafe wieder eingeführt wird. Dann noch Arbeitslager einführen und nur das beste für das Volk. Passt doch alles Putsch Simulieren, Held spielen und dann einen auf Führer machen, wer da noch von Demokratie redet hat doch ein Brett vor dem kopf mit Futterluke.

Aber ist auch egal, die Welt geht eh den Bach runter da juckt das auch nicht mehr.... Alles nur noch ein Hexenkessel.
 
Jetzt nur noch die Todesstrafe einführen und das Sultanat ist fertig.
63% der Deutschtürken haben für Ja gestimmt, werden aber sicher nicht selbst im Sultanat leben wollen.

Hoffentlich setzt jetzt der Brain Drain ein, dann sehen die Ja-Sager schon, was sie durch das Präsidialsystem verloren haben.
 
Die griechen, spanier und italiener freuen sich über mehr touristen. Vielleicht kann man jetzt endlich diese eu beitrittsgespräche beenden und den flüchtlingsdeal aufkündigen sowie den geldfluss einstampfen. Und natürlich muss man schauen wie man ab jetzt die flüchtenden türken aufnehmen kann die hier um asyl bitten werden müssen.
 
Beitrittsgespräche mit einem Land, in dem es keine Trennung mehr von Kirche und Staat, keine Gewaltenteilung mehr geben wird, in dem die Legislative, Judikative und Exekutive in der Hand eines einzigen Mannes liegen, verbietet sich von selbst.

Ich glaube, den meisten Türken ist noch gar nicht bewusst, was für schwerwiegende Folgen der Ausgang dieser Wahl für sie hat.
Aber Hauptsache ein starker Führer im Gottesstaat.
 
Bin zwar Marokkaner aber irgendwie finde ich es gut, das Erdogan wohl gewonnen hat. Eben auch nur 1,50€ statt 3,50€ für den Döner bezahlt. Uludag 0,33 Dose noch kostenlos dazu. Dienstag wohl erstmal schön 10 Tage Alanya Beach Club buchen gehen.

koenigin-angela-merkel-sultan-.gif
 
Die sollten jetzt nicht mehr auf Eis liegen, sondern SOFORT für Beendet erklärt werden, ebenso sollten man SOFORT den Bundeswehrstandort in der Türkei auflösen.
Wenn uns die Geschichte eines gelehrt hat, dann, dass jeglicher Kontaktabbruch bzw. das nicht-Führen von diplomatischen Beziehungen immer schädlich waren.
 
Jaja der Westen wieder. Freie Wahlen sind nur solange gut wie sie dem Westen passen. Kommen aber die Muslimbrüder oder Erdogan an die Macht dann geht das ja wohl überhaupt nicht. Da kann man den Anführer der Muslimbrüder auch gewaltsam in den Knast stecken und mit Todesstrafe drohen. Alles tutti.

Die Beitrittgespräche sind schon seit Anbeginn eine Farce und Erdogan hat das ganze geschickt genutzt um die kemalistische Elite wie das Militär zu entmachten. Die ganzen " Türkei raus aus EU Verhandlungen" Sprüche nerven langsam genausowie Erdogans Drohung, dass er die Grenzen aufmachen wird und die Flüchtlinge auf Europa loslässt. :sleep:
 
Wenn uns die Geschichte eines gelehrt hat, dann, dass jeglicher Kontaktabbruch bzw. das nicht-Führen von diplomatischen Beziehungen immer schädlich waren.
Natürlich, aber trotzdem wäre der offen kommunizierte Abbruch der Beitrittsgespräche ein wichtiger Schritt, denn die TÜrkei entwickelt sich komplett konträr zu dem, was wir mit europäischen Werten gut heißen.
Das muss ja nicht heißen, dass man jegliche Kommunikation abbricht und die Türken auf allen Ebenen isoliert, aber das Thema "EU-Beitritt" sollte klar ad acta gelegt werden.
Diplomatische Beziehungen können und sollten trotzdem aufrech erhalten werden.

Denn es ist wohl allen beteiligten Parteien - insbedondere Erdolf - klar, dass das nix wird, aber da hat der auch kein Interesse mehr dran. Dann kann man das auch gleich offiziell machen.
 
Erdogan wird sich sowieso Richtung Süden und Osten richten. In Syrien gibt es wohl bald ein Machtvakuum, wenn Trump weiterbombt und der Kurdenstaat muss auch verhindert werden und überhaupt war Persien viel größer...
 
Was haben eu beitrittsgespräche damit zu tun? Nix
Ganz einfach, es wird auch eine post-Erdogan-Zeit geben.

Zum Glück hat "das Volk" nicht über solche Dinge zu entscheiden.
Natürlich, aber trotzdem wäre der offen kommunizierte Abbruch der Beitrittsgespräche ein wichtiger Schritt, denn die TÜrkei entwickelt sich komplett konträr zu dem, was wir mit europäischen Werten gut heißen.
Das muss ja nicht heißen, dass man jegliche Kommunikation abbricht und die Türken auf allen Ebenen isoliert, aber das Thema "EU-Beitritt" sollte klar ad acta gelegt werden.

Denn es ist wohl allen beteiligten Parteien - insbedondere Erdolf - klar, dass das nix wird, aber da hat der auch kein Interesse mehr dran. Dann kann man das auch gleich offiziell machen.
Es ist trotzdem besser, den Fuß noch in der Tür zu haben.

Es wäre halt polemische Symbolpolitik, die am Ende des Tages niemanden nützt.
Mag am Stammtisch gut ankommen, mit professioneller Politik hat das aber erstmal nichts zu tun.
Beide Länder haben faktisches Interesse an einer Zusammenarbeit und eventuell auch an der Integration in der EU.
In 10 oder 15 Jahren wird man froh darüber sein, nicht alles über den Haufen geworfen zu haben.
 
Ich fände es falsch, jetzt eine Integration in die EU gut zu heißen. Ganz abgesehen davon, dass ich den ewigen Ost-Erweiterungen eh skeptisch gegenüberstehe, was die Handlungsfähigkeit der EU angeht.
Die Türkei entwickelt sich zu einem Sultanat. Wie hier schon geschrieben wurde: keine Trennung von Kirche und Staat, keine starke Gewaltenteilung, ein Staatssystem, das von Einzelpersonen missbraucht und kontrolliert werden kann, Todesstrafe, massiv eingeschränkte Pressefreiheit.
Alles wahrscheinlich bald Realität in diesem Land und alles Dinge, die nach modern-westlicher Auffassung, die auch die EU vertritt, No Gos sind.
Hier wegen einem Fuß in der Tür weiter gute Miene zu bösem Spiel zu machen, wäre in meinem Augen sehr zynische Elfenbeinturm-Politik. Es sollte in der Politik eben rote Linien geben, egal ob das zu Beifallklatschen an Stammtischen führt.
 
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