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MOVIE Star Wars: Rogue One

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dass die Geschichte sich in die Richtung entfaltet, war wirklich nicht weiter überraschend. Aber die Rahmenhandlung ist ein Ding, die Zickzack-Linien die innerhalb dieser gefahren werden sowie die Charaktere und deren Entwickung ein ganz anderes. In der Hinsicht hat der Film meiner Meinung nach genügend Abwechslung und Vielfalt geboten. Die meisten Geschichten aus dem Blockbusterkino sind hinsichtlich ihrer Eckpfeiler vorhersehbar, wie ich finde. Daher sind Inszenierung, Charakterisierung und Bewegungsspielraum innerhalb der Handlung für mich viel ausschlaggebender.
Danke, so meinte ich das ja. %)
 
Wie schon Episode 7 für mich ein Wahnsinnsfilm :huldig:

Ganz große klasse. Ich wurde durchgehend super unterhalten und fand den Anfang auch in keinster Weise lahm o.Ä. Aber das Finale ist natürlich bombastisch :schock: Toll!
Fand ihn auch nicht brutal o.Ä., ab 12 ist schon ok. Gibt zwar viele Tote, aber kaum Blut oder Schlimmeres. Da fand ich Episode 3 wesentlich schlimmer.
Hervorheben möchte ich mal die Musik, die enorm präsent und einfach unfassbar gut ist. Mit Dolby Atmos hat das einfach gefetzt :waah:

Die CGIs von Tarkin und Leia waren zwar nicht perfekt, aber so hat das schon gepasst. Das Meckern über die Synchro verstehe ich auch nicht, die war imo ziemlich top.

Auffallend fand ich, wie viele Szenen aus dem Trailer rausgeflogen sind.

Ich find ja, dass der Film Episode 4 sogar weiter noch aufwertet. :dhoch:

Für mich auf jeden Fall 10/10!
 
Hat mich gestern Abend richtig weggeblasen. Audiovisuell bombastisch, sympathische Charaktere, kleine, gut pointierte Anspielungen, angenehmes Pacing (nicht so wie VII), soviele Magic Moments. Alleine die letzten 30 Minuten und insbesondere die letzten 5 Minuten. Ein Gänsehaut-Moment nach dem Anderem. Als eigenständiger Star Wars-Film auf jeden Fall einer der besten, wenn nicht sogar der Beste. Als Gesamt-Epos geht natürlich nichts über IV-VI. Freue mich, den am 25. nochmal sehen zu dürfen.

Hut ab für Gareth Edwards. 10/10
 
War mit einem Tag Verzögerung auch drin. Ja, hat mir gut gefallen. Jedoch fand ich die Charaktere allesamt ziemlich blass und gerade der Einstieg war etwas holprig.

Also Zwischending zu den eigentlichen Episoden sehr, sehr nett, aber letztendlich bevorzug ich dann doch die "echten".

Vader war aber fucking epic.
 
Zuletzt bearbeitet:
Komme gerade aus dem Film, bin ja kein Star Wars Film Fan (ich finde nur die alten PC Spiele und den Disneyland Ride von damals geil). Die ersten 2/3 bla bla bla, bla bla bla. Weiße Hauptrolle, Multikulturelle Nebenrollen, witziger Roboter - typischer Hollywood Film halt. Das letzte Drittel hat dann auch mir gefallen wegen der X-Wing Action, so gefällt mir Star Wars auch.
Kann man anschauen, der Film macht mich aber wieder nicht zum SW Film Fan. Am positivsteb war auch, dass es kein nervig kreischendes Fellmonster gab.

Mal ne Story Frage:
Am Ende des Films weiß das Imperium ja, dass die Pläne gestohlen wurden, in Episode 1 hatte ich aber nie das Gefühl, dass die davon wissen. Täuscht mich da mein Gefühl?

Und dieser alte Mann war doch CGI? Das hat man im Bruchteil einer Sekunde erkannt. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich das scheiße oder beruhigend finde. Offenbar ist Hollywood noch weit von überzeugebdeb CGI Menschen entfernt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin ebenfalls gerade aus dem Film gekommen.

Als großer Star Wars Fan bin ich auch sehr gut unterhalten worden, allerdings bot mir der Film wenig Höhen und plätscherte so vor sich hin - das Finale mal ausgenommen. Der Übergang zu Episode 4 war meisterlich inszeniert. Ansonsten halt die typischen Shootouts.. Da hat mich Episode 7 noch besser unterhalten. Ohne die direkte Konfrontation zwischen Jedi und Sith fehlt mir persönlich auch einfach etwas.. Klar wurde hier versucht die Schicksale der einzelnen Fußsoldaten der Rebellion zu beleuchten und die Jedi waren zu der Zeit quasi kaum existent, aber der wirkliche Krieg fand für mich immer zwischen den jeweiligen Vertretern der Macht statt.
Vader hat am Ende aber Gänsehaut ausgelöst.. Da wussten die Filmemacher ganz genau, warum Sie solch eine Szene noch einbauen MUSSTEN! :D

War mit einem Tag Verzögerung auch drin. Ja, hat mir gut gefallen. Jedoch fand ich die Charaktere allesamt ziemlich blass und gerade der Einstieg war etwas holprig.

Also Zwischending zu den eigentlichen Episoden sehr, sehr nett, aber letztendlich bevorzug ich dann doch die "echten".

Vader war aber fucking epic.

Ein sehr großer Kritikpunkt auch von mir. Ein Han Solo oder Obi Wan werden mir immer im Gedächtnis bleiben, aber die Charaktere aus Rogue One wohl eher nicht. Donny Yen spielte leider auch nur einen Ip-Man-Abklatsch mit Jedi-Allüren. Fand ich was schade, da wäre mehr gegangen. Cassian Andor, oder wie der Typ hieß (musste das gerade mal googlen) war für mich der Stereotyp schlechthin. Typischer Heldencharakter, aber auch wirklich ohne Seele und komplett austauschbar.

Als Fazit muss ich sagen, dass mir die alte Trilogie natürlich besser gefällt, diese aber auch fairerweise drei ganze Filme hat um ihre Charaktere zu entfalten und mittlerweile Episode 7 natürlich. Aber selbst Episode 3 kommt bei mir besser weg, da war ich definitiv mehr geschockt und diese kam mir wesentlich düsterer vor als Rogue One. Dort war die Gewaltdarstellung auch expliziter, verstehe nicht warum Rogue One hier teilweise als so brutal angepriesen wurde. Aber ich war schon immer sehr positiv gegenüber der neuen Trilogie eingestellt. Ansonsten ist aber Rogue One ein gutes Werk, was eine große Lücke im Star Wars Universum schließt und mir trotz der Kritik viel Freude bereitet hat. Die ganzen Anspielungen auf die alte Trilogie waren cool. :D
 
Einfach nochmal den IMO besten Trailer des Jahres:

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NWasht.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
War heute Nachmittag auch im Kino und bin total begeistert. Mehr dazu morgen. Musste die Gunst der Stunde nutzen, da meine Frau auch ziemlich begeistert war, so dass wir gerade nochmal Episode IV gesehen haben. Bot sich nach dem Ende von Rogue One einfach zu sehr an.

Haha gerade habe ich es gestartet. Bin auch vor 10 Minuten nach Hause gekommen. Bin geflasht und mir hat er gefallen. Wie sie vader am Ende eingebaut haben war unbeschreiblich. Die Spannung kurz davor im dunkeln WR der Wahnsinn. Jetzt kommt was, da geht mir einer ab.
 
Ich empfinde den Film auch nach einer Nacht drüber schlafen als immer noch sehr sehr geil.
Wie schon so oft geschrieben ist er nur bedingt ein klassischer Star Wars Film. Er erweitert die erzählerische Ebene um eine weitere wichtige Fassette. In den Hauptfilmen geht es immer nur um Jedi hier und Sith da. Skywalker Geschichte in all seinen Verwicklungen.
Aber das große Ganze ist nunmal die Rebellion gegen das Imperium. Und das sollte man nicht immer auf 1 gegen 1 Laserschwertduelle runterbrechen.
Das ist der Krieg von vielen Leuten und das hat der Film schon geschafft einzufangen.

Erst möchte ich die negativen Punkte abhaken, um dann anschließend im Lob zu versinken.

- Ich bin ein sooo großer Fan von Mads Mikkelsen. Ich halte ihn für einen der absolut besten Schauspieler unserer Zeit. Und irgendwie kommt mir sein Charakter ein wenig zu kurz bzw. konnte mich nicht so richtig packen. Auch wenn die grundsätzliche Geschichte um ihn herum stimmig ist. Fand ich bisl schade.

-Bei Forest Whitaker war das sogar noch deutlicher. Noch krasser zu kurz gekommen. Aber da bin ich nicht so ein Fan von ihm, darum hat es mich auch nicht so gestört.

-Warum gehen die AT-ACT so schnell down. Sind das schlechtere Vorgänger Versionen von den normalen AT-AT? Auf Hoth battlen die da noch Stunden und hauen da noch Seile rum das sie die irgendwie down kriegen und hier fallen die doch sehr schnell. Bisl Bum Bum auf Knie Gelenk und down ist der Nächste.

-Es fehlt ein wenig die emotionale Bindung zu Jyn Erso. Da verliert die Mutter und später den Vater aber steckt das weg wie nix. Auch das man gar nix zu ihrer Teenager Zeit erfährt hilft da nicht gerade. Die ist zu taff und emotionslos.

-Auch Cassian Andor ist irgendwie ein wenig blass auch wenn ich ihm seine Leidenschaft für die Rebellion schon abnehme.

-Der uncanny valley Effekt haut teilweise sehr rein. Also CGI Menschen die tote Schauspieler ersetzen.
Irgendwie hat es mich bei Tarkin nicht ganz so gestört, obwohl er eigentlich oft zu sehen war, aber bei Leia hat es mich dann doch sehr rausgerissen und war deutlich unangenehm.

Aber das wars schon mit den negativ Punkten.
Jetzt lieber das geile ...

- Ich seh das nicht als Negativ an, das es keinen Star Wars typischen Vorspann mit Melodie und Rolltext gab.
Das passt hier nicht wirklich hin und hab ich im Nachgang auch nicht vermisst. Vor allem da beim Abspann ja doch noch der Star Wars Theme gekommen ist und da passt er jetzt auch viel besser hin, da dort die Geschichte eigentlich erst anfängt. Irgendwie sinnvoll und hat mich geflashed. Vor allem mit der letzten Szene. ;)

-Ich fand viele Nebendarsteller sehr gut gewählt und erinnernswerte Charaktere.
Orson Krennic als Waffenchef des Todessterns. Schön böse und wie Vader schon sagt, vom Ehrgeiz zerfressen.
Donnie Yen als machtnaher Kampfkunst Guru hat mich mich seine Fighting Stilen immer überzeugt und mich gefreut wenn er agieren durfte.
Aber auch Baze Malbus mit seinem Riesenblaster oder Bodhi Rook als desatierter Pilot.

-Auch so ein positiver Punkt. Ich finde jeder der Charaktere hatte in der finalen Schlacht seinen Betrag leisten können und mitgeholfen das der Plan gelingt. Das hat mir sehr gefallen, das am Schluss alle zusammen dieses Ding über die Bühne gebracht haben. Teamleistung!

-Besondere Erwähnung findet der Droide des Film. Der wird immer separat aufgeführt weil er auch jedes Mal besonders im Fokus steht und da hat K2 voll überzeugt. Hatte die Herzen immer auf seiner Seite, genauso wie die Lacher und hat sich am Ende fürs Team geopfert.

-Weil sich alle am Ende für die höhere Sache geopfert haben. Es war zwar irgendwie vorher klar, das da keiner überleben wird, weil sonst hätte man die in den späterer Teilen ja sehen müssen. Aber es war dann doch recht endgültig inszeniert und das finde ich immer besser als ein Happy End wo alle zusammen dann ne Party feiern.

-Die ganze finale Schlacht war einfach die Wucht schlechthin. Vielleicht die beste Schlacht aller Star Wars Teile würde ich sagen. Was da an allen Ecken und Enden abgegangen ist, war nicht mehr feierlich. Da hat sich Gareth Edwards schon auch ein Denkmal gesetzt. Auch der Übergang von Charakter zu Charakter bei der Schlacht ist sehr gut geglückt. Oder wie die Sternenzerstörer zum kollidieren gebracht wurden. Reinstes Zucker!

-Und dann natürlich die letzten 5 Minuten die mein Blut zum kochen gebracht haben. Wenn man ahnt, ok es gibt wirklich einen nahtlosen übergangen zu Ep4. Also muss gleich Darth Vader mit ins Geschehen eingreifen.
Und dann taucht er aus der Dunkelheit auf, als er sein rotes Laserschwert einschaltet.
Oooooh man, fuck die scheiße, war das epic. BOOM.
Und dann eine Szene die mir auch in Erinnerung bleiben wird. Als sich Vader durch die Rebellen in dem Gang durchmetzelt und die die Tür nicht aufbekommen. War ich da angespannt! Da denkt man einfach nicht daran, das man ja weiß wie es weiter geht.

Und dann kriegt Leia die Pläne. Hoffnung. Abspann. Ich, tränen in den Augen!

9/10
 
Habe mir Rogue One heute angesehen und bin arg im Zwiespalt mit mir selbst. Ich kann mich nicht entscheiden ob ich den Film jetzt in Ordnung oder schlecht finden sollte.

Zum einen ist er audio-visuell über jeden Zweifel erhaben. Das war Star Wars durch und durch, ohne Widerworte. Besser gehts da kaum. Gab auch reichlich Momente die ich eigentlich toll hätte finden sollen aber es irgendwie nicht tat. Schlüsselmomente zum Schluss, die mir nahe gehen sollten, irgendwelche Reaktionen/Emotionen hervorrufen müssten aber stattdessen ließen sie mich verdammt nochmal kalt. Wieso? Weil mir die Charaktere, ihr Schicksal vollkommen egal waren und es auch nicht besonders gut inszeniert wurde. Ich habe nicht mit ihnen mitgefiebert und selbst dann hätte mich eine adäquate Inszenierung dessen noch begeistern können aber die gabs nicht...nope.

Das ist Rogue Ones größte Schwäche: Er ist inhaltlich nicht besonders stark, um nicht zu sagen eigentlich ziemlich schwach. Grundsätzlich erwarte ich von einem Star Wars jetzt auch keine hochtrabende und deepe Geschichte, denn das ist Star Wars einfach nicht aber das Bisschen was er an Inhalt bietet, hat er versäumt mir ordentlich zu präsentieren und in erster Linie sehe ich dieses Versäumnis beim Director. Meiner Meinung nach leidet der Film massiv unter dürftiger Regiearbeit. Das Gebotene hätte man so viel, soooo~~~ verdammt vieeee~l besser in Szene setzen können als es hier getan wurde und das ist echt ein Jammer.

Ich möchte jetzt eigentlich nicht behaupten, dass ich enttäuscht wurde aber ja, eigentlich wurde ich von Rogue One enttäuscht, da er so verdammt viel Potential besaß aber Edwards den Großteil davon in den Wind schoss.

Eine Szene gab es jedoch die mich richtig an den Eiern hatte: Jene zum Schluss mit Vader. Da bekam ich massiv Gänsehaut. Vielleicht ist es auch gerade diese Szene die mich so verwirrt hat und mich davon abhält den Film jetzt so richtig zu verreißen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe mir Rogue One heute angesehen und bin arg im Zwiespalt mit mir selbst. Ich kann mich nicht entscheiden ob ich den Film jetzt in Ordnung oder schlecht finden sollte.

Zum einen ist er audio-visuell über jeden Zweifel erhaben. Das war Star Wars durch und durch, ohne Widerworte. Besser gehts da kaum. Gab auch reichlich Momente die ich eigentlich toll hätte finden sollen aber es irgendwie nicht tat. Schlüsselmomente zum Schluss, die mir nahe gehen sollten, irgendwelche Reaktionen/Emotionen hervorrufen müssten aber stattdessen ließen sich mich verdammt nochmal kalt. Wieso? Weil mir die Charaktere, ihr Schicksal vollkommen egal waren und es auch nicht besonders gut inszeniert wurde. Ich habe nicht mit ihnen mitgefiebert und selbst dann hätte mich eine adäquate Inszenierung dessen noch begeistern können aber die gabs nicht...nope.

Das ist Rogue Ones größte Schwäche: Er ist inhaltlich nicht besonders stark, um nicht zu sagen eigentlich ziemlich schwach. Grundsätzlich erwarte ich von einem Star Wars jetzt auch keine hochtrabende und deepe Geschichte, denn das ist Star Wars einfach nicht aber das Bisschen was er an Inhalt bietet, hat er versäumt mir ordentlich zu präsentieren und in erster Linie sehe ich dieses Versäumnis beim Director. Meiner Meinung nach leidet der Film massiv unter dürftiger Regiearbeit. Das Gebotene hätte man so viel, soooo~~~ verdammt vieeee~l besser in Szene setzen können als es hier getan wurde und das ist echt ein Jammer.

Ich möchte jetzt eigentlich nicht behaupten, dass ich enttäuscht wurde aber ja, eigentlich wurde ich von Rogue One enttäuscht, da er so verdammt viel Potential besaß aber Edwards den Großteil davon in den Wind schoss.

Eine Szene gab es jedoch die mich richtig an den Eiern hatte: Jene zum Schluss mit Vader. Da bekam ich massiv Gänsehaut. Vielleicht ist es auch gerade diese Szene die mich so verwirrt hat und mich davon abhält den Film jetzt so richtig zu verreißen.
Wunderbar formuliert wie ich mich auch gefühlt habe.
 
Hab den Film heute auch gesehen. Bin mit keiner Erwartung reingegangen und habe auch ich nichts bekommen.
Der Film ist völlig belanglos und, wie es im Radio so schön gesagt wurde, ganz bewusst überterminiert. Da wird mit großem Aufwand eine sehr überschaubare Geschichte kaschiert. Aber wenn man Star Wars-Fan ist, kann man damit sicherlich leben, so als Pausenfüller.

Wenn ich etwas positives erwähnen müsste, dann, dass der alte 1979er-Look sehr gut wiederbelebt wurde.
 
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