Bayern und Dortmund: Hand in Hand in der Unterhaltungsindustrie
Bayern und Dortmund sind der Liga längst entwachsen. In diesem Zusammenhang muss man den Sylter Frieden zwischen Karl-Heinz Rummenigge und Hans-Joachim Watzke sehen. Sie sprechen längst mit einer Stimme, vertreten Ihre Interessen gegen die der kleineren deutschen Vereine und viel wichtiger für sie auch manchmal gegen die der großen europäischen Vereine und manchmal mit ihnen. Wie es gerade passt. Sie spielen das Spiel der Unterhaltungsindustrie. Und sie spielen es gut, und sie würden sich nicht einmal an einem Aufstieg der Leipziger stören. Er macht die Liga interessanter, er macht die Liga vermarktbarer. Solange Dortmund und Bayern nur ihren Platz sichern können. Daran arbeiten sie. An der Säbener Straße wie auch an der B1, wo auf den Spagat zwischen Borsigplatz und Shanghai 2018 der Sprung nach Amerika folgen wird. Dorthin also, wo der FC Bayern München bereits seit 2014 ein eigenes Büro hat.