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MOVIE Ghostbusters (Reboot mit weiblichen Geisterjägern)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab mal den Artikel von Alexicious gelesen...
Ist ja schön und gut, wenn man alles was den Film angeht etwas relativieren will. Bin ich sogar voll dafür. Denn der Film ist die ganze Aufregung wirklich nicht wert. Der Film ist halt ne durchschnittliche Komödie. Für die einen mehr, die anderen weniger lustig. Kommt halt auf den Humor an.

Aber dann haut die Autorin doch noch einen raus :lol:
Ghostbusters (1984) got a sequel because it made money, despite it relying on lazy, sexist humor and taking away any substance its one black actor could’ve had. I’d like to think that, in 2016, Ghostbusters (2016) will get a sequel because it wasn’t sexist, despite not making as much money. One can dream.

Das 84er Original sexistisch? Die Begründung dazu würde ich gerne mal hören.
Humor ist wie gesagt immer so ne Sache. Den dann aber faktisch als "lazy" zu bezeichnen ist aber schon mutig. Wenn man ihn nicht versteht oder eben den overacteten Holzhammer-Humor braucht, den das Reboot so aufbietet, um auch ohne eingespielte Lacher zu wissen, ob da gerade ne Pointe über die Leinwand flimmert, sollte sich so ein Urteil besser sparen.
Und wo im Vergleich zu Winston im Original das neue weibliche schwarze Teammitglied mehr Substanz bietet, außer auf ihren Rippen, bleibt für mich auch ein Mysterium.
 
Hier hast du ne ziemlich gute Zusammenfassung, was an dem Film sexistisch ist.

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hier seh ich ne Zusammenfassung von Szenen im Original, in denen Frauen vorkommen. Die kenn ich aber bereits, hab den Film schon oft gesehen.
Mich wundert allerdings, dass die Blowjob Szene mit dem weiblichen Geist fehlt. Oder zählen nur von Geistern/Dämonen besessene Frauen auch faktisch als Frauen? Kommt mir ein bisschen schlampig vor (no pun intended).

Fassen wir zusammen:
Eine Bibliothekarin wird von einem Geist verfolgt.
Eine Putzfrau erledigt ihren Job.
Venkman wird als notgeiler Stelzbock gegenüber einer Studentin dargestellt.
Eine Immobilienmaklerin, die sichtlich unbeeindruckt von dem "blah blah blah blah" der beiden ist.
Janine als angepisste Rezeptionistin.
Und letztendlich die besessene Sigourney Weaver.

Bei letzterer kann ich irgendwie noch die Intention dieser ohne weitere Erklärungen aneinander geklatschten Szenen-Montage in Ansätzen verstehen. Der Rest entzieht sich mir leider.

Wenn dann hätte man wohl einfach die Szenen von Bill Murray nehmen können. Der wird ja bereits in der ersten Szene als verzweifelter Lustmolch etabliert.

Konnte dennoch mal wieder schmunzeln. Toller Film. Nächstes Mal wär mir ne tatsächliche Erklärung aber lieber.
 
Über Sexismus in Hollywood, sei es das miese Lohnverhältnis oder die allgemeine Präsenz von weiblichen (Haupt)-rollen, brauchen wir gar nicht diskutieren. Aber das rant-video ueber den ersten Teil grenzt schon an Peinlichkeit. Wie @Crozzbow schon sagte, Murray's Charakter faellt sicher in die Kategorie und muss bei einem heutigen Film vielleicht nicht mehr so sein, aber der Rest? Ich bitte euch...
Und selbst Venkman hat einen gewissen Charme und passt in den Film. Aber das macht mich jetzt wohl zum Sexisten... damn.
 
Hier hast du ne ziemlich gute Zusammenfassung, was an dem Film sexistisch ist.

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Was für eine gequirrlte Scheisse.:lachweg:
 
Hab echt bock den neuen noch mal zu sehen. Musste gestern erst wieder daran denken wie sie mit dem Bürgermeister darüber diskutieren das er nicht der
Bürgermeister aus dem weißen Hai sein soll
. :lol:
 
Die Zeit wird urteilen ob es zum neuen Ghostbusters ein solches Video geben wird. :)

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Denn imho hängt sich der Film auf nicht viel mehr als einer inszenierten Sexismuskampagne auf.


Und zu den Punkten auf der aktuellen Seite:

-Es könnte Gründe geben warum Vankman als Charakter so angelegt wurde. Hint: Der Charakter wandelt sich im Laufe der Zeit

- Dana als Opfer zu stilisieren halte ich für gewagt. Sie wird als starke, intelligente Frau gezeichnet. Im besonderen für die 80er! Und die Momente in denen Dana besessen ist sollten eventuell auch in diesem Kontext wahrgenommen werden, sprich: Dana ist nun von Zuul bessesen, evetuell beobachte ich nun nicht mehr das Handeln von Dana in Dana's Körper sondern von Zuul in Dana's Körper.

Für mich wirkt das ein wenig als würde man Star Trek für Uhura einen Vorwurf machen weil sie für heutige Massstäbe sexistisch inszeniert wurde. Dabei aber übersehen wird dass es in der Zeit als der Charakter erschaffen wurde eben nicht so war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Überlege gerade echt, ob ich nicht doch mal reingehen soll... Einfach, um genau zu erfahren, warum so viel Bohei darum gemacht wird. Wobei ich vermutlich doch eher den Gang vermeiden werde.
 
Echt schrecklich das Filme die 20/30 Jahre alt sind rausgekramt werden und als sexistisch dargestellt werden. Hatte sonst niemanden über etliche Jahre interessiert und auch nicht als sexistisch wahrgenommen.

Da könnte man vermutlich eine recht "brisante" Grundsatzdiskussion draus stricken, weil Ghostbusters sich da einfach nichts schenkt im Vergleich zu den restlichen Filmen, die in der Zeit erschienen sind. Allerdings ist ein Ghostbusters halt nicht schlimmer, als alles andere, was damals produziert wurde. Finde es einfach nur nervig, was das alles für eine Welle geschlagen hat.
 
Der bohei ist ehrlich gesagt kaum inhaltlicher Natur. Ich hab jetzt schon einige kritiken gehört. U. a. Auch von Dennis von den rocketbeans und imo ist 80% jeder Kritik "er wird der Vorlage nicht gerecht und der Regisseur hat was ganz anderes versprochen", also pure metakritik ohne Inhalt und die letzten 20% sind dann vielleicht, aber auch nicht immer, inhaltlich.
 
Die Diskussion hatten wir ja schon dutzendfach. Meine Bedenken, ob das meinen Geschmack treffen wird, bleiben bestehen.

Mir geht es jetzt auch eher um dieses ständige und dämliche Gerede des Sexismus, mit dem man immer wieder auf beide Filme eindrischt. Beim Original finde ich es an den Haaren herbeigezogen und vermute, dass das beim Reboot kaum anders ist. Auf jeden Fall geht mir dieses Gerede schon seit geraumer Zeit, eigentlich schon seit Tag 1, tierisch auf den Senkel.
 
Die Diskussion hatten wir ja schon dutzendfach. Meine Bedenken, ob das meinen Geschmack treffen wird, bleiben bestehen.

Mir geht es jetzt auch eher um dieses ständige und dämliche Gerede des Sexismus, mit dem man immer wieder auf beide Filme eindrischt. Beim Original finde ich es an den Haaren herbeigezogen und vermute, dass das beim Reboot kaum anders ist. Auf jeden Fall geht mir dieses Gerede schon seit geraumer Zeit, eigentlich schon seit Tag 1, tierisch auf den Senkel.


Aber es fällt schon ein ganz klein wenig auf dass man über GB16 fast ausschließlich im Kontext der Sexismusdebatte liest.
Die wenigsten Kommentare haben als Inhalt: Als Film für sich, hat dieser Film mir Spaß gemacht.
 
Bei mir kommt das ein wenig anders an, wenn ich ehrlich bin. Es gab eine Zeit, wo dieser Aufschrei von den lautesten Schreihälsen durchs Netz lief. Das Ganze wurde dann dankbar von der Gegenseite aufgenommen. Dann hat man sich gegenseitig hochgeschaukelt. Jedwede differenzierte Kritik wurde dann auch wieder auf den Punk des Sexismus runterdestilliert, auch wenn es teils echt völlig sinnfrei war.
 
Aber es fällt schon ein ganz klein wenig auf dass man über GB16 fast ausschließlich im Kontext der Sexismusdebatte liest.
Die wenigsten Kommentare haben als Inhalt: Als Film für sich, hat dieser Film mir Spaß gemacht.
aber ganz ehrlich: das ist kein film "für sich". er heißt nunmal ghostbusters und wenn ich nicht will, dass er mit den ersten beiden verglichen wird, dann darf ich ihn nicht so nennen. tue ich es doch, um von der marke zu profitieren, hab ich hinterher zumindest den mund zu halten, wenn es um vergleiche geht...

bei der sexismusdebatte bin ich aber raus!
 
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