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Gast
Du hast nicht ganz verstanden, um was es geht.Nein... mir ging es darum dass bei religiösen Fanatikern immer relativiert wird. Gab hier ja auch schon Äußerungen wie "Was der auf seiner Flucht durchgemacht haben muss." Oder eben hier dass das ganze nur genutzt wird.
Ich setzte den Islam auch nicht mit dem Nationalsozialismus gleich. Gleich setzte ich aber den Fanatismus. Bei Fanatikern und Extremisten ist es egal ob politisch rechts, links oder religiös... alles verabscheuungswürdig.
Was mir auf dem Keks geht ist dass bei religiösen Extremismus dann nie die Religion Schuld ist (anders wie bei politischen Extremismus... da ist es natürlich die Ideologie). Da hört man dann Äußerungen wie "Hat mit dem Islam nix zu tun", "Täter waren gottlose Menschen" usw. usw. Und doch wird immer die Religion dafür genutzt.
Nochmal: Wenn ein politischer Extremist (nehmen wir jetzt mal einen Nazi) eine Tat verübt zweifelt man nie an ob das jetzt ein überzeugter Nazi war oder einfach die Ideologie genutzt hab um seine allgemeine Wut und Verzweiflung auszuleben. Das war dann ein Nazi und Ende.
Bei religiösen Extremisten allerdings grenzt man das allerdings meist von der Religion ab... hat damit ja nix zu tun... nutzt der nur... bla bla.
DAS ist es was mich ankotzt.
Ich verabscheue das genauso und kann mit Islamismus, (Neo-)Fundamentalismus, (militanten) Ideologien etc. ebenso wenig anfangen.
Es geht aber nicht um den Islam, sondern um eine verquere Ideologie dieser Religion. Der Islam ist so wahnsinnig vielschichtig und deswegen finde ich es genauso grenzwertig, die Schuld dieses Täters bei der Religion zu suchen.
Wenn ich deinen Vergleich heranziehen müsste, dann wäre bei einem Nazi die Politik Schuld.
Ich hoffe, du erkennt du Trugschluss wirklich.
