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Weil auch Syrer/Iraker/whatever zu solchen Taten fähig sein können?

Jugendliche Nazis, militante Islamisten, Amok-Läufer, am Ende verbindet die alles eins: Hass auf die Gesellschaft, Minderwertigkeitskomplexe, eine gestörte Selbst- und Fremdwahrnehmung, subjektiv keinerlei Chancen, abgehängt fühlen, kein festes soziales Umfeld, keine Strukturen, etc.

Bei manchen äußert es sich dann eben in solchen Taten. Ist ja nicht so, dass von den Jugendlichen jeder marodierend und alluha akbar schreiend durch die Straßen zieht und Menschen angreift. Genauso wenig, wie jeder Nazi Ausländer tötet oder ein gemobbter seine Mitschüler abknallt.

Und das "Argument", die kommen hier her, wie kann man dann nur sowas machen, kann man nicht zählen lassen.
Mit logischem, rationalen Denken kommt man da nicht weit.
Ist ja genauso unverständlich, warum man in einem der reichsten und sichersten Länder der Welt zum "Selbstmörder" wird ("aber hier hat man doch alles, man muss nicht hungern und frieren"...), Nazi mit Hass auf alles und jeden wird, Amok läuft und was weiß ich was noch.
 
ja, ernsthaft…. meine güte…. dich stört doch wahrscheinlich am meisten das er Flüchtling ist. Oder hat es dich so auch so mitgenommen wo ein Deutscher am 24.12.2015 einen Polizisten am Herborner Bahnhof ermordet hat.. lass mich raten, sicherlich nicht.

Nach deinen dämlichen Kommentar, gehe ich auf deine lächerliche Provokation gar nicht erst ein. :ugly:
 
Nach deinen dämlichen Kommentar, gehe ich auf deine lächerliche Provokation gar nicht erst ein. :ugly:
Das soll ja auch keine Entschuldigung für die Tat sein, aber eine Erklärung.

Oder interessiert dich nicht, warum der Kerl zu sowas fähig war?

Und man sollte gegen jeden einzelnen von denen, mit aller Härte vorgehen.
Stammtisch olé...
Wenn man zumindest eins weiß, dann, dass das noch nie funktioniert hat.
 
Nach deinen dämlichen Kommentar, gehe ich auf deine lächerliche Provokation gar nicht erst ein. :ugly:
Und wo war der Kommentar lächerlich? Nur weil er nicht eindimensional und wutschäumend ist?
Er schreibt doch richtig, dass es keine Entschuldigung sein kann. Aber trotzdem ist es nur sinnvoll für die Aufarbeitung dieser Fälle und evtl. auch der Verhinderung mancher anderer Fälle, dass man versucht zu verstehen, was diesen jungen Mann dazu bringt, so etwas zu tun.
Verstehen heißt noch lange nicht gutheißen. Es heißt, eine Erklärung für das Handeln zu finden, so schrägt und unzureichend sie auch für normal denkende Menschen sein wird.

Und mit flachem Ausländerhass, Islamophobie etc. erreicht man sicher nix.
 
Wenn man zumindest eins weiß, dann, dass das noch nie funktioniert hat.


Naja, ich bin schon dafür, dass sowohl PEGIDA als auch beispielsweise Pierre Vogel der Auftritt im öffentlichen Raum erschwert wird. Dass letztendlich jedoch nur Integration den entsprechenden helfen kann – damit meine ich Arbeit und ein gemischtes Umfeld – da denke ich, sind wir uns einig. Und das gilt übrigens für alle gesellschaftsfernen da draußen, egal ob mit deutschem oder xy Pass.
 
Und wo war der Kommentar lächerlich? Nur weil er nicht eindimensional und wutschäumend ist?
Er schreibt doch richtig, dass es keine Entschuldigung sein kann. Aber trotzdem ist es nur sinnvoll für die Aufarbeitung dieser Fälle und evtl. auch der Verhinderung mancher anderer Fälle, dass man versucht zu verstehen, was diesen jungen Mann dazu bringt, so etwas zu tun.
Verstehen heißt noch lange nicht gutheißen. Es heißt, eine Erklärung für das Handeln zu finden, so schrägt und unzureichend sie auch für normal denkende Menschen sein wird.

Und mit flachem Ausländerhass, Islamophobie etc. erreicht man sicher nix.
Es passiert ja eh immer das gleiche, die gehen ins heim wo er wohnt, finden irgendwelchen Kram und dann gibts ne belanglose Erklärung ala "Er hatte Kontakt zu...bla bla" und dann ist die Sache erledigt bis zum nächsten Aufreger.
Und verstehen wird man so Spinner doch eh nicht, einen grund finden ja, aber verstehen?
 
Naja, ich bin schon dafür, dass sowohl PEGIDA als auch beispielsweise Pierre Vogel der Auftritt im öffentlichen Raum erschwert wird. Dass letztendlich jedoch nur Integration den entsprechenden helfen kann – damit meine ich Arbeit und ein gemischtes Umfeld – da denke ich, sind wir uns einig. Und das gilt übrigens für alle gesellschaftsfernen da draußen, egal ob mit deutschem oder xy Pass.
Sowieso, integriert fühlen ist der Schlüssel. Integration ist da schon wieder ein zweischneidiges Schwert. Auf Deutschland bezogen ist sowas wie eine vollumfängliche Integration aber der richtige Weg, absolut.
 
Sowieso, integriert fühlen ist der Schlüssel. Integration ist da schon wieder ein zweischneidiges Schwert. Auf Deutschland bezogen ist sowas wie eine vollumfängliche Integration aber der richtige Weg, absolut.

Das wird es für alle Menschen aber nicht geben, leider.

Heute Morgen habe ich im DLF einen Bericht über Türken in Berlin gehört. Die Meisten jubeln auch heute noch Erdogan zu für das, was er gemacht hat. Sie fänden sogar die Wiedereinführung der Todesstrafe toll, denn (aufpassen!) schliesslich habe die Weltmacht USA auch die Todesstrafe, warum dann nicht auch die Türkei. :ugly:

Das waren deutsche Türken, hier geboren.

Bei sowas könnte ich kotzen. Leben hier und geniessen eines der freiheitlichsten Länder der Welt, wollen aber im gleichen Zug für die Türkei totalitäre Umstände sehen.

Na ja, die leben hier, verhalten sich auch okay, arbeiten, aber ob das vollumfänglich integriert ist, wage ich zu bezweifeln.
 
Und wo war der Kommentar lächerlich? Nur weil er nicht eindimensional und wutschäumend ist?
Er schreibt doch richtig, dass es keine Entschuldigung sein kann. Aber trotzdem ist es nur sinnvoll für die Aufarbeitung dieser Fälle und evtl. auch der Verhinderung mancher anderer Fälle, dass man versucht zu verstehen, was diesen jungen Mann dazu bringt, so etwas zu tun.
Verstehen heißt noch lange nicht gutheißen. Es heißt, eine Erklärung für das Handeln zu finden, so schrägt und unzureichend sie auch für normal denkende Menschen sein wird.

Und mit flachem Ausländerhass, Islamophobie etc. erreicht man sicher nix.

Wenn dir mal ein Typ begegnet, der mit einer Axt auf dich zustürmt und "allahu akbar" ruft, kannst du ja mal versuchen mit ihm vernünftig über seine Probleme zu reden. Also echt, bei manchen denkt man, die haben den Schuss nicht gehört. Dieser irre Fanatismus und Haß auf die westliche Welt ist die Erklärung, da braucht es keine Aufarbeitung, wie es dazu kommen konnte. Viele von denen haben von Geburt an eine Gehirnwäsche erhalten, denen ist nicht mehr zu helfen.
 
Es gibt auch Menschen, die sich einfach nur mit einem letzten Aufmerksamkeitsschrei aus dem Leben verabschieden wollen. Auch Siebzehnjährige. Und solang mir die Gedankengänge dieser Menschen komplett absurd erscheinen, mach ich einen grünen Haken hinter meine gefühlte psychische Stabilität.

Mit der handgemalten IS-Flagge in der Unterkunft, seiner Flucht und seinem Alter im Hinterkopf gehe ich persönlich jetzt nicht davon aus, dass wir bald hören werden "IS bekennt sich zu Axtattacke in Regionalbahn".
 
Das wird es für alle Menschen aber nicht geben, leider.

Heute Morgen habe ich im DLF einen Bericht über Türken in Berlin gehört. Die Meisten jubeln auch heute noch Erdogan zu für das, was er gemacht hat. Sie fänden sogar die Wiedereinführung der Todesstrafe toll, denn (aufpassen!) schliesslich habe die Weltmacht USA auch die Todesstrafe, warum dann nicht auch die Türkei. :ugly:

Das waren deutsche Türken, hier geboren.

Bei sowas könnte ich kotzen. Leben hier und geniessen eines der freiheitlichsten Länder der Welt, wollen aber im gleichen Zug für die Türkei totalitäre Umstände sehen.

Na ja, die leben hier, verhalten sich auch okay, arbeiten, aber ob das vollumfänglich integriert ist, wage ich zu bezweifeln.
Richtig, ich hätte wohl besser Wunsch oder der Versuch einer vollumfänglichen Integration schreiben müssen.
In den meisten Fällen ist das aber auch nicht nötig, da reicht ein integriert fühlen schon völlig aus. Einfach, dass man merkt, man gehört dazu.

Nun gut, dass ist ja jetzt kein rein türkisch-deutsches Phänomen. Es kommt sehr häufig vor, dass gerade Menschen mit Migrationshintergrund Identifikation mit ihrem Heimatland suchen, wenn sie es in dem Land nicht finden, in dem sie Leben/aufgewachsen sind/geboren wurden.
Und was sucht man sich da aus? Genau, die Partei oder Politiker, die das Nationalbewusstsein am besten verkörpern und ihre ursprüngliche Nation besonders hervorheben.

Wenn man überlegt, ist das eigentlich sogar recht logisch. Absolut nicht wünschenswert, natürlich, aber logisch.
 
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