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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ohne dieses Video wäre es niemals zu so einem Aufstand gekommen.
Eben...
Also bis zu einem gewissen grad natürlich.
Social scheisse, vor allem Facebook.
ALLE Leuten die es eigentlich nichts angehen dürfte, mischen sich ein und geben ihren Senf hinzu, wie wir.
Und jeder von uns hält den Finger hoch und hat einen Lösungsweg und nur die eigene sichtweise ist die richtige.
Früher ohne Social scheiss hätte es höchstens mal in der zeitung gestanden, im Radio gehört, im Fernsehen gesehen, oder von Freunden gehört, allerdings ist es heute so, das man seinen "willen" bzw seine Meinung selbst irgendeinem typen den man nicht kennt vom arsch der Welt aufzwingen kann.
 
Es sollte halt wenigstens reichen, wenn jemand sagt, dass er es nicht will.

Im Prinzip völlig richtig, nur kann man das normal nicht nachweisen. Die aller meisten Fälle werden nicht gefilmt und ohne Beweis passiert gar nichts.

Und ich möchte einen sehen, der noch nicht seine Freundin geküsst hat als sie grade schlecht drauf war und gesagt hat nein, lass. Dann küsst man sie nochmal um sie ein bisschen zu ärgern und zack wirst du nächstes Mal verknackt. Das will doch auch niemand.

Man muss nur mal einen Blick auf die USA werfen, wo eben allen Leuten geraten wird, den Willen schriftlich festzuhalten weil Leute ohne Beweise ins Gefängnis gehen, wenn Frau hinterher sagt ich hab nein gesagt. Das will ich hier auf keinen Fall.
 
Ich gebe ja gerne zu, dass einige Aussagen von mir emotional und unüberlegt waren, aber ich verstehe null, warum man mit aller Kraft versucht Vergewaltiger zu schützen. Wenn fünf Typen ein betrunkenes Mädel auf dem Klo vergewaltigen, wollte sie es und hat sich halt im Nachhinein dagegen entschieden. Einfach so. Sagt sie mehrfach auf einem Videobeweis "Hör auf!" gehört das vermutlich zum Liebesspiel. Und wenn sie sich körperlich wehrt, dann weil sie es vor Geilheit einfach nicht aushält vielleicht.

Aber am besten finde ich die Argumente der Justiz. Wenn sie "Nein." sagt, reicht das nicht für eine Vergewaltigung aus, weil es dafür mindestens ein Jahr Freiheitsstrafe gibt. Das ist für mich das reinste Scheuklappendenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hier schon wieder für Luftschlösser erbaut werden ...
Wenn euch die Freundin wegen sexueller Nötigung anzeigt weil ihr sie küsst obwohl sie das nicht will, ja dann habt ihr vermutlich was falsch gemacht. Wenn sie das nicht so empfindet dann wird sie das wohl auch kaum zur Anzeige bringen.
Ebensowenig wird jemand SM-Sex zur Anzeige bringen, wenn das dominiert werden zur sexuellen Praktik gehört und bei dem ein spezielles Codewort vereinbart wurde. Es wird auch nicht so sein, dass man sich als Typ quasi mit jedem Beischlaf bereits mit einen Bein in den Knast begibt.
Es wird weiterhin so sein, dass Frauen immense Schwierigkeiten haben werden glaubhaft zu beweisen, dass sie wirklich entschieden "Nein" gesagt haben. Dann steht Aussage gegen Aussage. Dann kann immer noch dem Typen geglaubt werden, wenn die restlichen Umstände eher für ihn sprechen.
Aber es würde eben vielen Opfern helfen, die momentan nicht das Recht, das sie eigentlich schützen sollte, auf ihrer Seite haben.
Stand jetzt ist es doch so, dass man als Typ ganz frank und frei sagen kann "sie hat zwar nein gesagt, aber für mich war eigentlich klar dass es nicht so gemeint war, ansonsten hat sie sich ja auch alles andere gewehrt. Sie wollte es doch auch!"
 
Is halt nur die Frage, ob dieser Fall das hergibt. Klar kann ich verstehen, dass man die Gesetze als zu lasch empfindet. Ich hab das bisher auch so gesehen, aus meiner laienhaften Sicht. Trotzdem muss ich sagen, haben auch Barts Argumente eine gewisse Überzeugungskraft. Hab aber auch Verständnis dafür, dass der Fall nun dafür genutzt wird, nach einer Verschärfung der Gesetze zu rufen. Aber wie gesagt, ob dieser Fall dafür ne Grundlage bietet, daran kann man durchaus auch Zweifel haben.
 
Was mir persönlich noch bei dem ganzen sauer aufstösst ist, das es sein kann das siech jetzt viele sagen
"Ey die kommen mit vergewalltigung durch, na das kann ich auch"
Trittbrettfahrer etc halt.
Einfach schön frauen belästigen und zum sex nötigen und dann sagen, sie wollte es auch, hat sich nicht gewehrt etc.
Da war doch vor kurzem das mit diesem UFC fighter der ja diese heisse Pornodarstellerin, die mein guter @Scuzzlebutt lange als avatar hatte, auch vergewalltigt wurde und brutal zusammen geschlagen und zu allem überfluss kommt von dem arsch so ein Spruch:
"Sie ist das gewohnt von ihrer Arbeit!"
Vergewalltigung am Drehset eines Pornos? sehr interessant.
Ich würde ja mal den Arbeitgeber wechseln. :roll:
So einen auch vorbestraften vergewalltiger wie den Typen hätte ich nach all dem was passiert ist, nur wegen diesem scheiss spruch den er dann noch zu allem überfluss bringt, direkt auf den Stuhl geschickt. :nein:
 
Was hier schon wieder für Luftschlösser erbaut werden ...
Wenn euch die Freundin wegen sexueller Nötigung anzeigt weil ihr sie küsst obwohl sie das nicht will, ja dann habt ihr vermutlich was falsch gemacht. Wenn sie das nicht so empfindet dann wird sie das wohl auch kaum zur Anzeige bringen.

Ganz dünnes Eis, imo. Zu was eifersüchtige, betrogene, o.Ä., Frauen fähig sind, hat man ja bei Kachelmann gesehen. Und das gibts sicherlich nicht allzu selten.
Da können unschuldige Männer aber jahrelang in den Knast für wandern, ganz zu schweigen von der sozialen Stigmatisierung.
 
Ich halte das für ein Feigenblatt, offensichtlich gab es einen Fall Kachelmann auch ohne ein in Gesetzesform gegossenes "Nein heißt Nein".
Und ja, es wird sicherlich den ein oder anderen Mann geben, dem zu Unrecht Vergewaltigung zur Last gelegt werden wird. Die Zahlen werden aber weit weniger dramatisch ausfallen, als dies von einigen heraufbeschworen wird (ich glaube @Evin hatte dazu mal einen interessanten Artikel verlinkt). Zumal wenn man sie im Vergleich sieht zu den Fällen, in denen Frauen gegen ihren Willen zum Sex genötigt wurden und sich aus diversen Gründen dagegen nicht körperlich zur Wehr setzen konnten.
 
Ich weiß nur ganz konkret nicht was es bringen soll Mingo. Wenn zwei Personen da sind und Aussage gegen Aussage steht, keine Abwehrverletzungen, dann kommt ein möglicher Vergewaltiger auch davon, wenn es reicht Nein zu sagen.
Ich sehe nicht wie dadurch Opfer geschützt werden können.
 
Ich halte das für ein Feigenblatt, offensichtlich gab es einen Fall Kachelmann auch ohne ein in Gesetzesform gegossenes "Nein heißt Nein".
Und ja, es wird sicherlich den ein oder anderen Mann geben, dem zu Unrecht Vergewaltigung zur Last gelegt werden wird. Die Zahlen werden aber weit weniger dramatisch ausfallen, als dies von einigen heraufbeschworen wird (ich glaube @Evin hatte dazu mal einen interessanten Artikel verlinkt). Zumal wenn man sie im Vergleich sieht zu den Fällen, in denen Frauen gegen ihren Willen zum Sex genötigt wurden und sich aus diversen Gründen dagegen nicht körperlich zur Wehr setzen konnten.
Na dann ist es ja ok das ein paar Männer die Bauernopfer spielen. Hauptsache die Quote für die Frauen wird besser. Good Game Sir!
 
Ich halte das für ein Feigenblatt, offensichtlich gab es einen Fall Kachelmann auch ohne ein in Gesetzesform gegossenes "Nein heißt Nein".

Auch mit einer Nein-heißt-Nein-Regelung wäre das Kachelmann-Urteil exakt so ausgefallen, wie es ohne sie ausgefallen ist.

Viele Befürworter erwarten von einer solchen Regelung offensichtlich eine Beweislastumkehr, die wird es aber nicht geben, insofern ergeben sich dadurch keinerlei Vorteile (und vermutlich auch keine einzige Verurteilung mehr, die es ohne die Regelung nicht gegeben hätte), nur mehr Strafanzeigen, bei denen das Verfahren eingestellt wird.
 
mehr und genauere fakten wären schon cool. (und weniger buzzfeed)
1 in 4 women will be raped or sexually-assaulted in her lifetime, but instead of working on solutions to this problem that effects everyone, some folks like to derail the conversation by claiming false rape accusations are widespread.
damit sind übrigens frauen in amerika gemeint... :ugly:
 
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