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Ey, wähle deine Worte mit Bedacht wenn du an deinem Leben hängst.
Ich bin noch lange nicht soweit in Zocker Ruhestand zu gehen. Erst kürzlich den Destiny Dreck beendet und danach in kurzer Zeit Shadow Warrior durchgezockt was total geil war. Die letzten 2 Abende hab ich diverse Karteileichen in meiner Steam Bibliothek angezockt und anschließend gelöscht und in den Krempel Ordner verschoben. Heute wird mit "The Order" angefangen, es geht also wieder aufwärts mit der Zockerlust.
Die einzige Enttäuschung im ganzen Spiel. Hab schon vor Abschluss des Spiels die Piratennamen gegoogelt. So viel verschenktes Potential. Da hätte man ne richtig geile Mysterystory draus stricken können, mit Bezügen zur Realität. Schade.
Bin jetzt in Madagaskar angekommen, das kennt man ja aus vielen Videos. Bis dahin ein sehr schönes Spiel, wobei Schottland jetzt nicht die technische Offenbarung war. Das befand sich eher auf Tomb Raider Niveau.
Die Shootouts machen echt Fun, vor allem weil die Welt während der Schüsse und Explosionen sehr lebendig wirkt.
Ich hoffe da kommt noch einiges spektakuläres auf mich zu. Denn bisher ist es doch ziemlich zurückhaltend was das betrifft. Zusätzlich hoffe ich dass ich noch mehr als 50% vor mir habe.
Bin jetzt in Madagaskar angekommen, das kennt man ja aus vielen Videos. Bis dahin ein sehr schönes Spiel, wobei Schottland jetzt nicht die technische Offenbarung war. Das befand sich eher auf Tomb Raider Niveau.
Die Shootouts machen echt Fun, vor allem weil die Welt während der Schüsse und Explosionen sehr lebendig wirkt.
Ich hoffe da kommt noch einiges spektakuläres auf mich zu. Denn bisher ist es doch ziemlich zurückhaltend was das betrifft. Zusätzlich hoffe ich dass ich noch mehr als 50% vor mir habe.
Bin jetzt in Madagaskar angekommen, das kennt man ja aus vielen Videos. Bis dahin ein sehr schönes Spiel, wobei Schottland jetzt nicht die technische Offenbarung war. Das befand sich eher auf Tomb Raider Niveau.
Die Shootouts machen echt Fun, vor allem weil die Welt während der Schüsse und Explosionen sehr lebendig wirkt.
Ich hoffe da kommt noch einiges spektakuläres auf mich zu. Denn bisher ist es doch ziemlich zurückhaltend was das betrifft. Zusätzlich hoffe ich dass ich noch mehr als 50% vor mir habe.
Dass Naughty Dog den Call of Duty 4 Programmierer für Handgranagen eingestellt hat finde ich aber bisweilen etwas nervig. Das ist schlimmer als in Uncharted 1-3. Egal wo ich stehe, an welchem Felsen ich hänge, wie weit ich weg bin, die werfen das Ding immer punkt genau vor meine Füße.
Dass Naughty Dog den Call of Duty 4 Programmierer für Handgranagen eingestellt hat finde ich aber bisweilen etwas nervig. Das ist schlimmer als in Uncharted 1-3. Egal wo ich stehe, an welchem Felsen ich hänge, wie weit ich weg bin, die werfen das Ding immer punkt genau vor meine Füße.
Naja, letztendlich ist es ein Gameplay Konzept damit der Spieler nirgends in einer Deckung parkt. So muss man zwangsläufig in Bewegung bleiben. Da die Gegner sich aber auch bewegen, hätte das nicht so extrem ausfallen müssen. Vor allem wäre es besser gewesen die KI auch mal daneben werfen zu lassen. Aber ok, das schmälert den Eindruck jetzt nicht wirklich.
Dann mal noch ein paar rückblickende und abschliessende Gedanken von mir.
Das Spiel war einfach nur der Wahnsinn und ich bin dankbar, dass ich es spielen durfte. Was ND da geschaffen hat, ist bemerkenswert.
Viele Entwickler versuchen sich irgendwann mit einem Reboot oder radikalen Veränderungen, um die x-te Fortsetzung "frisch" wirken zu lassen. Nicht so Naughty Dog. Uncharted 4 ist ein typisches Uncharted, vom ersten Moment an. Aber sie haben eine sanfte Evolution da angesetzt, wo man das Spiel noch perfekter machen konnte.
Die Inszenierung ist weniger over the top als bei Teil 2 und 3, dafür setzt sie mehr auf monumentale Bilder. Inszenierung und Story wirken unheimlich harmonisch zusammengefügt. Die Story selbst ist dabei schlüssig und typisch Uncharted.
Wo ND merklich zugelegt hat ist im Charakter-Telling. Jeder einzelne Dialog zwischen Nate, Elena, Sam und Sully wirkt natürlich, so wie echte Menschen sich unterhalten würden. Die Beziehung zwischen Nate und Elena verzichtet auf die üblischen Klischees und Kitsch, ihre gegenseitige Liebe wird aber spätestens im letzten Spieldrittel allgegenwärtig.
Allgemein greift einfach alles so unglaublich nahtlos ineinander über, wirkt dynamisch. Jede Cutscene wirkt so, als müsste sie genau da sein. Der nahtlose Übergang wieder zurück ins Gameplay ist eh eine Stärke von ND. Es wird mehr geklettert, Rätsel sind ebenfalls wieder mit an Bord, hätten aber noch ein paar mehr sein können.
Was bei den Vorgängern oftmals kritisiert wurde, sind die Shootereinlagen. Zu viel und zu nervig. Dessen hat man sich bei ND angenommen. Und ich muss sagen, speziell im letzten Drittel konnte man mehr ballern und das hat mir auch gefallen. Ich habe nie zu denen gehört, die die Ballereinlagen kritisiert haben, für mich hätte es hier sogar noch mehr sein dürfen.
Was hier auch schon angesprochen wurde ist die Gefahr des "Absturzes" bei den nun kommenden Spielen in meiner Konsole. Wenn ein Spiel so herausragend ist, darf man es nicht mit normal guten Spielen vergleichen. Unterbewusst wird es vielleicht doch passieren. Ich glaube, ich spiel jetzt erstmal wieder ein Rennspiel zum "runterkommen", oder mach einfach mit der Trilogie weiter.
Noch was... irgendjemand hier meinte auch, dass Uncharted 4 keine 30% oder 40% besser als Rise of the Tomb Raider sei. Was den Metascore angeht, trennen die beiden ja nur wenige %-Punkte. Gefühlt aber viel mehr. Tomb Raider wirkt in jeder Beziehung statischer, unemotionaler, weniger charakterbetont, weniger Story, eben more gamey. Tomb Raider ist ein sehr gutes Spiel, keine Frage. Aber jeglicher Vergleich ist IMO fast unfair. Es zeigt nicht, wie schlecht Tomb Raider ist, sondern wie herausragend gut Uncharted 4. Jetzt kommt wieder irgendeiner um die Ecke mit "Äh, die olle Zicke hyped nur wieder rum". Korrekt soweit.
Das Ende ist unter Einbeziehung des (überraschenden) Epilogs sehr schlüssig und befriedigend. Im Gegensatz zu @Bart Wux hätte ich mir auch gut ein "shocking" Ende vorstellen können, aber so passt es.
Es lässt auch trotzdem Spielraum für eventuelle, zukünftige Teile.
Ach ja... es gab auch eine Sache, die mich genervt hat.
Die explodierenden Mumien in den Katakomben. Aber zum Glück nur ein Teil eines Levels.
Ich selbst habe immer gesagt, dass Uncharted 4 die Saga würdig abschliessen soll und danach soll sich ND anderen Spielen widmen. So kurz nach den Credits wüsste ich gerade nicht, ob ich nicht doch einen weiteren Teil möchte. Was wäre eine Welt ohne Nate und seine Abenteuer? Sie wäre ärmer.
Ich verneige mich vor Naughty Dog und diesem Kunstwerk.
Ich mag Bossfights in aller Regel nicht. Sie folgen fast ausnahmslos Schema F, schaffen oftmals nicht den Spagat zwischen fordernd und unfair/frustrierend. Und sie ziehen sich meist wie Gummi.
Im besten Falle ist er nervend, mit Pech kann der Bossfight aber sogar ein Spiel auf der Zielgeraden noch runterziehen.
Nicht so bei Uncharted 4. Der Bossfight ist kein Meilenstein der Videospielgeschichte. Ich werde auch meinen Enkelkindern wohl nie davon erzählen. Aber er war passend. Die Wahl der eingesetzten Waffe hatte mich positiv überrascht und er war relativ schnell vorbei. Ich hatte das Gefühl, er musste genau so lange dauern, damit Rave seinen Monolog noch beenden kann.
Positiv ist also, dass er zumindest nicht negativ aufgefallen ist.
Gestern hat mich das Spiel dann auch endlich abgeholt mit Kapitel 10 und 11. Holy Molly, war das ein geiler Ritt. Davor fand ich es leider etwas zäh und war nicht so begeistert wie alle hier. Ne Flucht über die Dächer eines Waisenhauses etc. finde ich jetzt nicht wirklich interessant und war für mich relativ Spaßbefreit. Aber in den beiden Kapiteln war das alte Uncharted Feeling wieder da. Nicht weiter verwunderlich, dass ich auch erst hier begann mal ein paar Screenshots zu machen. Einfach nur blanker Wahnsinn und Benchmark setzend. Nach dem Kapitel 11 musste ich dann auch erstmal durchatmen. Das war dann so einer der Magic Moments wie es nur wenige Video Games hin bekommen.
Da stimme ich zu, nur eine Sache fand ich nicht gut.
Es gibt eine Szene, in der man Nate nochmal frei bewegt, und in der kam ich eigentlich schon selbst auf die Idee mir das andere Schwert zu schnappen und da geht es nicht. Und dann in der Cutscene ist es dann so'ne Art Geistesblitz, obwohl doch in dem Moment, wo man die beiden Schwerter "vorfindet" sowieso schon jeder weiß, worauf das hinauslaufen soll.