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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

es gibt halt fakten: der tachostand ist geringer als die angabe auf dem TÜV-zettel. woher das kommt kann der käufer nicht wissen. überlegt doch mal, wie ihr selber in der situation reagieren würdet.

aus meiner sicht ist der geringste stress, einfach den kauf rückgängig zu machen und mich dann um die tüv-bescheinigung zu kümmern. ich hätte keinen bock wegen 2700 € ne gerichtliche auseinandersetzung zu führen. zumal das mopped danach ja immer noch verkauft werden kann.
Ist korrekt aber ganz bestimmt verlange ich keine 1000 Euro.
Ich akzeptiere den Sachverhalt oder geb das Moped zurück.
Isr im Prinzip schon Erpressung.

Richtig:
Wir haben ein Problem Herr Verkäufer. Warum ist der km Stand differenzierend und was können Sie für mich tun ?

Falsch:
1000 Euro oder Polizei ohne Möglichkeit der Nachbesserung und Rücknahme.
 
Ihr vergesst aber auch, dass der Käufer ziemlich emotional gehandelt haben wird. Für ihn stellt sich die Situation erst mal so dar, dass ihm jemand ein Motorrad verkauft und ihn dabei mutwillig beschissen hat. Davon wird er ja erst einmal ausgehen, wenn Tachostand und tatsächliche Laufleistung nicht übereinstimmen; die Vorgeschichte des Motorrads wird er wohl nicht kennen. Dass man da also ziemlich wütend ist, kann ich mir vorstellen.
 
Aber 1.000€ verlangen, um darüber hinwegzusehen kann ja auch nicht korrekt sein, oder?

Verlangen kann er es schon, bei einer außergerichtlichen Einigung kann man im Prinzip machen, was man will.

In jedem Fall würde ich aber erst mal feststellen lassen, ob tatsächlich manipuliert wurde... und dann kann man sich immer noch entscheiden, ob man nicht lieber ein bißchen "Schadenersatz" zahlt, anstatt einen Prozess zu riskieren, der in der Summe mit Sicherheit teurer und vor allem nerviger wird.
 
Auch sehr das so, dass der dich einfach abzocken will. 1000€ sind ja einfach aus der Luft gegriffen. Besorg dir einen Rechtsschutz, falls du ihn noch nicht hast. Dann lass ihn halt klagen. Wenn er klagt, ist ja er erstmal in der Beweispflicht und darf auch den Gutachter zahlen.und dich kostet es nur den Selbstbehalt.
 
Auch sehr das so, dass der dich einfach abzocken will. 1000€ sind ja einfach aus der Luft gegriffen. Besorg dir einen Rechtsschutz, falls du ihn noch nicht hast. Dann lass ihn halt klagen. Wenn er klagt, ist ja er erstmal in der Beweispflicht und darf auch den Gutachter zahlen.und dich kostet es nur den Selbstbehalt.


Jo, und wenn der Tachostand tatsächlich nicht stimmt (und da ist sich Eike ja nicht mal sicher), dann kann er schön alle Kosten übernehmen und steht ziemlich blöd da. "Es drauf ankommen lassen" ist mit Sicherheit keine gute Lösung, wenn ganz offensichtlich die Gefahr besteht, dass da irgendwann mal was manipuliert wurde.
 
Auch sehr das so, dass der dich einfach abzocken will. 1000€ sind ja einfach aus der Luft gegriffen. Besorg dir einen Rechtsschutz, falls du ihn noch nicht hast. Dann lass ihn halt klagen. Wenn er klagt, ist ja er erstmal in der Beweispflicht und darf auch den Gutachter zahlen.und dich kostet es nur den Selbstbehalt.

Unfug, eine Rechtsschutzversicherung bringt in diesem Fall genau garnichts.

Selbst wenn er schon eine Rechtschutzversicherung hat, wird sie das Prozesskostenrisiko nicht tragen, solange nicht geklärt ist, dass nicht manipuliert wurde, und wenn es geklärt ist, braucht er entweder keine mehr, oder sie wird die Kosten erst recht nicht tragen, (falls tatsächlich manipuliert wurde).
 
Was ein Zufall, hab heute auch ne Forderung bekommen von einer Autovermietungsfirma.
Damals beim Umzug nen Lackschaden (ein paar kleine Kratzer) auf dem Bus und darf nun 750 Eur blechen. Haftpflicht sagt: Schaden an fremden bweglichen Sachen, die zu privaten Zwecken gemietet ... oder geliehen wurden (nicht aber z. B. an Kfz).
:(
 
Klar schriebt der das jetzt damit er die 1000€ bekommt. An Eikes Stelle würd ich das Moped holen gehen, dem die 2700 hinlegen und erstmal checken lassen wieviel KM das Teil wirklich drauf hat.

Er kann ihn höchstens darum bitten, das tun zu dürfen. Solange der Käufer den Kaufpreis bezahlt hat und nicht selbst vom Vertrag zurücktreten will, hat eike keine rechtliche Grundlage, die Herausgabe des Mopeds zu verlangen.
 
Was ein Zufall, hab heute auch ne Forderung bekommen von einer Autovermietungsfirma.
Damals beim Umzug nen Lackschaden (ein paar kleine Kratzer) auf dem Bus und darf nun 750 Eur blechen. Haftpflicht sagt: Schaden an fremden bweglichen Sachen, die zu privaten Zwecken gemietet ... oder geliehen wurden (nicht aber z. B. an Kfz).
:(
hilft dir zwar nicht mehr und ist klugscheißen, aber genau wegen sowas achte ich beim automieten auf den versicherungsschutz. einmal alles ohne selbstbeteiligung, grade beim umzug!
 
Jo, und wenn der Tachostand tatsächlich nicht stimmt (und da ist sich Eike ja nicht mal sicher), dann kann er schön alle Kosten übernehmen und steht ziemlich blöd da. "Es drauf ankommen lassen" ist mit Sicherheit keine gute Lösung, wenn ganz offensichtlich die Gefahr besteht, dass da irgendwann mal was manipuliert wurde.

Sobald man ein KFZ aus erster/zweiter/dritter Hand erwirbt kann man sich NIE zu 100% sicher sein das der Kilometerstand korrekt ist.
 
Mal kurz was anderes: was ist so schwer daran, auf eine Mail zu antworten? Wenn ich als Firma jemanden für einen Job suche und dies öffentlich ausschreibe, sollte ich zumindest den Anstand haben innerhalb von 2 Tagen zu antworten. Ganz egal wie die Antwort ausfällt.

Mit ein Grund warum ich Mail für so ein antiquiertes Medium halte. Man weiß nie obs nicht irgendwo verloren gegangen ist, Leute antworten prinzipiell immer nur auf die erste Frage usw. Und nein, ich werd keine Lesebestätigung aktivieren. Find das furchtbar, wenn auhc praktisch. Aber ich mag das selbst absolut nicht wenn ich sowas bekomm... :D
 
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