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Fahrradhelme, notwendig?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich bin vor 2 Wochen voll auf die Fresse gefallen beim Rennen mit Hund, mir brauchst du nicht erzählen dass man als Fußgänger einen Helm braucht. Als Radfahrer, eher nicht, als aufs Handy schauender Fußgänger, besser ja als nein.

Als Radfahrer wirken mehrere Faktoren auf dich ein, auf die du einfach keinen Einfluss hast. Das kannst du jetzt weiter leugnen und wir lassen es einfach, oder du akzeptierst das einfach. Und wenn du mit 20 Km/h beim Radfahren voll auf die Fresse fällst, ist die Gefahr dennoch größer, als wenn du eben nur bei 5 - 10 km/h auf die Nase fällst. Aber, wie gesagt: Wenn du weiterhin behauptest, dass Haushalt und Spazierengehen genauso gefährlich ist, wie die Beteiligung am Straßenverkehr, dann klinke ich mich an dieser Stelle aus, weil mir das zu blöd wird. Und da bin ich nicht alleine.
 
... ja war sau lustig. Aber ich hatte kein Schuld, da der andere beteiligte Radfahrer gepennt hatte.

Ich brauche keine Unfallstatistik um zu wissen, dass Straßenverkehr gefährlich ist. Dass Hausarbeit auch gefährlich sein kann, bestreitet ja auch niemand. Wofür haben wir denn Rauchmelder, Sicherungskästen, rutsch hemmende Matten im Badezimmer... auf dem Fahrrad hat man sowas nicht, deshalb kann ein Helm Schutz bieten.

Viele Unfälle im Haus beruhen außerdem dadrauf, dass die entsprechenden Schutzfunktionen defekt waren.
Ja weil sie keinen helm trugen, stürzen beim Fensterputzen aus dem Fenster, kein Helm = sicher Tod. Die Frage ist doch eher, meinst du es wirklich ernst mit der Sicherheit dann lebe das doch auch, dann ziehe wirklich immer einen Helm an, egal bei was, vor deinem Kind weil du ja Vorbild sein willst. Das ist Vernünftig, und kein Sport treiben vor dem Kind, auch das ist nur Verantwortungsvoll solange du es auch gesund ernährst, bei allem andere zeige ich den Finger auf Dich.
 
Kiwi unterstellt einem einen dämlichen Vergleich und kommt dann selbst mit einem Vergleich der dümmer gar nicht sein könnte und auch nie zur Debatte stand, eigentlich sagt einem das alles.

Und inder ganzen Diskussion bringt es überhaupt nichts Fakten blind ausblenden zu wollen, Ab 20 Kmh bringt die ein Helm leider nichts, 20 Kmh ist gar nichts wohlgemerkt, Schürfwunden und Narben jo, geb ich zu, kann alles mit jeglichem Schutz minimiert werden.

Ich selbst hab ja ne 20cm Narbe am Oberarm, genau die selbe Narbe die Bruce Willis hat, wir hatten wohl den selben Oberarmbruch, nix Fahrrad, Schulsport. Scheiße passiert jedetzeit, da hilft dir kein Helm.
Ähm, hätt ich dir echt n Sarkasmus Schild hinpappen sollen? Sorry, wusste nicht dass das so nicht ankommt.
Lies einfach den restlichen Post, dann merkst du, dass an dem Vergleich nix dummes dran war...

Ich bin grad nur am iPad on, will daher jetzt auch keinen quote war starten. Nur ganz kurz: Helme ab 20 km/h bringen nix? Sag das meinem gecrackten Helm vom Mountainbiken. Das waren mehr als 20 kmh, ich bin aber anscheinend "korrekt" gefallen. Wenn ich seitlicher aufgeschlagen haette der helm natuerlich weniger abgefangen. Irgendwo hier schwirrt sogar das Video davon rum. Schoen ueber Lenker abgeganen, Nase aufgeschürft und geprellt und der Helb direkt am Haaransatz ein schöner Riss. Kann dir 1:1 im Straßenverkehr passieren. Sogar das Gefälle war quasi nicht vorhanden, war also ne schöne Ebene.

Ihr tut ja gerade so, als ob man euch (die genauso wie ich ohne Helm unterwegs sind btw) hier als Schwerverbrecher hinstellt die eigentlich vom sozialen Leben komplett ausgeschlossen gehören. Das doch voelliger Schwachsinn.

Was aber mindestens genauso großer Schwachsinn ist, ist das stumpfe Absprechen des Sicherheitsfaktors den ein Helm bietet sowie die völlige Ausblendung von Unfallursachen die nicht in der eigenen oder die anderer verkehrstüchtiger liegen. Das ist einfach ignorant und basiert auf absolut abstrusen Vergleichen und Anschauungen.

@Urgs Im Vergleich zu einige anderen Diskussionen hier, isses doch relativ gesittet und kosntruktiv, oder? Zumindest seitdem ich den Thread verfolge. Versteh also nicht warum du dich so angegriffen fühlst...

Edit: sorry pil, aber deine versuchten Vergleiche und Argumente sind einfach nicht haltbar... darüber zu streiten bringt nix, daher is mir das auch zu mühsam.
 
Pili, du verstehst es nicht. Es sagt doch niemand, dass man einen Helm braucht. Aber er ist definitiv sinnvoll für Radfahrer... für Fußgänger macht er sicher auch Sinn, allerdings hast du längst nicht die Geschwindigkeiten und viel mehr Chance zu reagieren. Wenn du dich mit dem Hund auf die Schnauze legst, machst du sicher nicht so einen Abgang wie auf einem Fahrrad bei 30-35 km/h, zudem sitzt du noch höher, hast also einen ganz anderen Schwerpunkt als ein Fußgänger.

egal bei was, vor deinem Kind weil du ja Vorbild sein willst. Das ist Vernünftig, und kein Sport treiben vor dem Kind, auch das ist nur Verantwortungsvoll solange du es auch gesund ernährst, bei allem andere zeige ich den Finger auf Dich.

Warum wirst du eigentlich immer so ekelig und persönlich, wenn man mit dir diskutiert :?
 
Ähm, hätt ich dir echt n Sarkasmus Schild hinpappen sollen? Sorry, wusste nicht dass das so nicht ankommt.
Lies einfach den restlichen Post, dann merkst du, dass an dem Vergleich nix dummes dran war...

Ich bin grad nur am iPad on, will daher jetzt auch keinen quote war starten. Nur ganz kurz: Helme ab 20 km/h bringen nix? Sag das meinem gecrackten Helm vom Mountainbiken. Das waren mehr als 20 kmh, ich bin aber anscheinend "korrekt" gefallen. Wenn ich seitlicher aufgeschlagen haette der helm natuerlich weniger abgefangen. Irgendwo hier schwirrt sogar das Video davon rum. Schoen ueber Lenker abgeganen, Nase aufgeschürft und geprellt und der Helb direkt am Haaransatz ein schöner Riss. Kann dir 1:1 im Straßenverkehr passieren. Sogar das Gefälle war quasi nicht vorhanden, war also ne schöne Ebene.

Ihr tut ja gerade so, als ob man euch (die genauso wie ich ohne Helm unterwegs sind btw) hier als Schwerverbrecher hinstellt die eigentlich vom sozialen Leben komplett ausgeschlossen gehören. Das doch voelliger Schwachsinn.

Was aber mindestens genauso großer Schwachsinn ist, ist das stumpfe Absprechen des Sicherheitsfaktors den ein Helm bietet sowie die völlige Ausblendung von Unfallursachen die nicht in der eigenen oder die anderer verkehrstüchtiger liegen. Das ist einfach ignorant und basiert auf absolut abstrusen Vergleichen und Anschauungen.

@Urgs Im Vergleich zu einige anderen Diskussionen hier, isses doch relativ gesittet und kosntruktiv, oder? Zumindest seitdem ich den Thread verfolge. Versteh also nicht warum du dich so angegriffen fühlst...
Sorry aber niemand hier spricht dem Helm eine dämpfende Wirkung ab, niemand. Es geht darum dass man sich fragen darf wieso man die positive Wirkung nur beim Radfahren merken soll, nicht als Fußgänger oder beim Sturz aus dem Fenster, also wieso so vehement sich auf nur ein kleinen Teil des Alltags stürzten und sich nicht fragen wieso die anderen 98,5% nicht sicherer wären wenn man sich dabei auch schützt? Die Diskussion ist einfach verlogen und bleibt es auch und hier kommt rein kein Argument wieso man nicht außerhalb des Radfahrens keinen Helm tragen soll. Es geht nicht darum dass man keinen beim Radfahren tragen soll sondern wieso ihr keinen immer tragt.
 
Wenn dir mal jemand die Vorfahrt nimmt, wenn dich einer überholt und dabei rammt, wenn dir ein Tier vors Rad springt, wenn dir die Kette reißt und du deshalb fällst, wenn du unglücklich über etwas drüber fährst, wenn dir tatsächlich mal der Rahmen bricht, oder wenn dich einfach mal ein Auto leicht berührt oder eben auch leicht in die Seite fährt. Das alles sind Situationen, die du nicht hundertprozentig kontrollieren kannst. Und in denen dich ein Helm schützen könnte. Und ja - ich kann auch als Fußgänger einen Unfall haben. Aber oben aufgezählte Aktionen treffen eher nicht ein. Die Argumentation, dass generell eh immer etwas passieren kann und man sich deshalb nur komplett oder gar nicht schützt, ist einfach albern. Mich wundert echt, dass du da noch immer dran festhältst. Wenn ich auf dem Gehweg zum Supermarkt laufe, ist die Gefahr, dass ich gefährlich hinfalle, um ein Vielfaches geringer, als wenn ich mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teilnehme.

Das mögen ja alles Dinge sein, die passieren können, die ich im Alltag allerdings sehr selten bis nie erlebe.

Der entscheidende Punkt ist aber folgender:

Ein Helm soll dich vor Schädel-Hirn-Verletzungen schützen!
Wieviele gibt es davon im Jahr?
Die Hannelore-Kohl-Stiftung spricht von 300.000 im Jahr, wovon 100.000 schwerer Natur sind, die längerfristig behandelt werden müssen.
Davon fallen 1% auf Fußgänger/Fahrradfahrer ab. Das wird tatsächlich zusammengefasst.
BTW: 26% fallen auf die PKW-Fahrer.
Die Wahrscheinlichkeit, dass mir so etwas passiert, ist also ziemlich gering.
Und ob mich dann ein Helm dabei auch tatsächlich schützt, das kann man auch in Frage stellen.
Der verlinkte Artikel geht darauf genau und beschreibt die unrealistischen Testbedingungen, denen Fahrradhelme unterzogen werden. Der Artikel ist ja schon etwas älter. Tatsächlich ging erst vor wenigen Wochen durch die Presse, dass die Stiftung Warentest auf solche Kritik reagiert und die Testbedingungen verschärft hat. Das Resultat: Es sind fast alle Helme durchgefallen. Ich glaube, gerade mal zwei haben ein Gut bekommen.
Um das jetzt mal runterzubrechen: Es spricht einiges dafür, dass dein Fahrradhelm dich gerade mal vor leichten Verletzungen schützt, nicht aber vor schweren Schädel-Hirn-Verletzungen.
 
Das mögen ja alles Dinge sein, die passieren können, die ich im Alltag allerdings sehr selten bis nie erlebe.

Der entscheidende Punkt ist aber folgender:

Ein Helm soll dich vor Schädel-Hirn-Verletzungen schützen!
Wieviele gibt es davon im Jahr?
Die Hannelore-Kohl-Stiftung spricht von 300.000 im Jahr, wovon 100.000 schwerer Natur sind, die längerfristig behandelt werden müssen.
Davon fallen 1% auf Fußgänger/Fahrradfahrer ab. Das wird tatsächlich zusammengefasst.
BTW: 26% fallen auf die PKW-Fahrer.
Die Wahrscheinlichkeit, dass mir so etwas passiert, ist also ziemlich gering.
Und ob mich dann ein Helm dabei auch tatsächlich schützt, das kann man auch in Frage stellen.
Der verlinkte Artikel geht darauf genau und beschreibt die unrealistischen Testbedingungen, denen Fahrradhelme unterzogen werden. Der Artikel ist ja schon etwas älter. Tatsächlich ging erst vor wenigen Wochen durch die Presse, dass die Stiftung Warentest auf solche Kritik reagiert und die Testbedingungen verschärft hat. Das Resultat: Es sind fast alle Helme durchgefallen. Ich glaube, gerade mal zwei haben ein Gut bekommen.
Um das jetzt mal runterzubrechen: Es spricht einiges dafür, dass dein Fahrradhelm dich gerade mal vor leichten Verletzungen schützt, nicht aber vor schweren Schädel-Hirn-Verletzungen.

Hier mal ne Gegendarstellung zu der Wartentest-Geschichte

http://velomotion.de/2015/08/der-neue-fahrradhelm-test-der-stiftung-warentest-kritisch-betrachtet/

Wie die Stiwa im veröffentlichten Artikel mehrmals betont, auch wenn kein Helm mit sehr gut abschneidet, so ist das Tragen eines Helmes in jedem Fall IMMER besser als keinen zu tragen. Medizinische Institute in München und Münster untersuchten Unfälle mit 534 verletzten und 117 getöteten Radfahrern. Ergebnis war unter anderem die Erkenntnis, dass das Risiko tödlich zu verunglücken nicht nur mit der Fahrgeschwindigkeit steigt, sondern auch mit zunehmendem Alter des Fahrers – wenn dieser ohne Helm unterwegs ist. Von den 117 verunglückten Radlern verstarb die Hälfte in Folge eines Schädel-Hirn-Traumas. Lediglich sechs der 117 trugen einen Helm – keiner dieser sechs Fahrer starb an den Folgen einer Kopfverletzung! Das was es in unseren Fahrrad-Fachgeschäften zu kaufen gibt kann also nicht so schlecht sein
 
Das mögen ja alles Dinge sein, die passieren können, die ich im Alltag allerdings sehr selten bis nie erlebe.

Der entscheidende Punkt ist aber folgender:

Ein Helm soll dich vor Schädel-Hirn-Verletzungen schützen!
Wieviele gibt es davon im Jahr?
Die Hannelore-Kohl-Stiftung spricht von 300.000 im Jahr, wovon 100.000 schwerer Natur sind, die längerfristig behandelt werden müssen.
Davon fallen 1% auf Fußgänger/Fahrradfahrer ab. Das wird tatsächlich zusammengefasst.
BTW: 26% fallen auf die PKW-Fahrer.
Die Wahrscheinlichkeit, dass mir so etwas passiert, ist also ziemlich gering.
Und ob mich dann ein Helm dabei auch tatsächlich schützt, das kann man auch in Frage stellen.
Der verlinkte Artikel geht darauf genau und beschreibt die unrealistischen Testbedingungen, denen Fahrradhelme unterzogen werden. Der Artikel ist ja schon etwas älter. Tatsächlich ging erst vor wenigen Wochen durch die Presse, dass die Stiftung Warentest auf solche Kritik reagiert und die Testbedingungen verschärft hat. Das Resultat: Es sind fast alle Helme durchgefallen. Ich glaube, gerade mal zwei haben ein Gut bekommen.
Um das jetzt mal runterzubrechen: Es spricht einiges dafür, dass dein Fahrradhelm dich gerade mal vor leichten Verletzungen schützt, nicht aber vor schweren Schädel-Hirn-Verletzungen.


Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit nicht hoch, dass jemand bei einem Fahrradunfall stirbt und gleichzeitig auch noch hätte gerettet werden können. Dennoch gibt es qualitativ hochwertige Helme, die manche Personen, die mittlerweile tot sind oder im Rollstuhl sitzen, gerettet hätten. Mir ist ganz egal, wie viele das letztendlich sind. Und das ist den Angehörigen dieser Menschen auch egal. Es passiert Menschen, nicht vielen, aber es passiert. Ich bin der Ansicht, dass das allein einen Helm schon rechtfertigt. Allein die Tatsache, dass er theoretisch ein Menschenleben retten kann. Dir steht absolut frei, keinen Helm zu tragen und das Risiko eben für dich einzuschätzen. Aber trotzdem ist es Fakt, dass es Fälle gibt, in denen ein Helm bereits gute Dienste geleistet hat. Und das ist für mich ein Argument. Mehr will ich gar nicht. :)
 
Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit nicht hoch, dass jemand bei einem Fahrradunfall stirbt und gleichzeitig auch noch hätte gerettet werden können. Dennoch gibt es qualitativ hochwertige Helme, die manche Personen, die mittlerweile tot sind oder im Rollstuhl sitzen, gerettet hätten. Mir ist ganz egal, wie viele das letztendlich sind. Und das ist den Angehörigen dieser Menschen auch egal. Es passiert Menschen, nicht vielen, aber es passiert. Ich bin der Ansicht, dass das allein einen Helm schon rechtfertigt. Allein die Tatsache, dass er theoretisch ein Menschenleben retten kann. Dir steht absolut frei, keinen Helm zu tragen und das Risiko eben für dich einzuschätzen. Aber trotzdem ist es Fakt, dass es Fälle gibt, in denen ein Helm bereits gute Dienste geleistet hat. Und das ist für mich ein Argument. Mehr will ich gar nicht. :)
Vollkommen richtig, und genau deswegen trägst du immer einen helm denk ich, alles andere wäre ja auch schwachsinn.
 

Sorry, aber das ist jetzt ein Joke, oder? :ugly:

117 Radfahrer wurden getötet.
Die Hälfte davon verstarb an einem Schädel-Hirn-Trauma. Das sind btw 58,5 Personen :ulgy:
Von diesen 117 bzw. 58,5 verstorbenen Personen trugen lediglich sechs einen Helm.
Und die sind dann ... wieder auferstanden? :D
Jedenfalls nicht gestorben.
So kann man seine Kunden auch verscheissern ... oder verwirren.
 
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