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KT Was zockt ihr zurzeit?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Meine Spiele zur Zeit:

World of Tanks (One) 70%
X-Com Enemy within 30%

Hab aber nach ner X-Com Session ma kurz meinen PS+ Ordner durchgeguckt und bin über Castle Crashers gestolpert... plötzlich waren 2 Stunden um... :nein:

Ich brauch mehr Zeit... dabei sin doch schon Semesterferien... :waah:
 
So, Ich mache immer noch mit stetig sinkendem elan und dabei exponentiell steigendem Ärger an Shadow of Mordor rum. Ich habs bezahlt, also will ichs wenigstens einmal durchspielen. Was mich so dran stört, werd ich vielleicht mal ausführlicher beschreiben - allerdings kann ich jetzt definitiv sagen, dass das Ding FÜR MICH wohl wirklich der größte Fehlkauf, und unterm Strich das schlechteste Spiel ist, welches ich in den letzten Jahren zum Vollpreis gekauft habe.

Nebenbei wie gesagt noch Witcher 3 (eher etwas halblebig - 3 Runs innerhalb so kurzer Zeit reduzieren eben doch etwas die Motivation) und Dark Souls 2 (da immer so maximal 1-2h pro Session - mehr geht nicht).

Dafür hab ich jetzt am Wochenende Half-Life + Blue Shift + Opposing Force durch. Und weils so schön war, und ich grade eh drin bin, folgt nun:

header.jpg


+

header.jpg


+

header.jpg


Wirklich unglaublich, wie gut die Grafik doch eigentlich ist, für ein so altes Spiel. Bläst mich immer wieder weg! Und dabei läuft das Teil auch auf schwacher Hardware so Problemlos wie manch ältere Spiele mit deutlich weniger offen Levels, Physik und Möglichkeiten nicht.
 
Gears of War 3

Teil 1 damals gekauft, durchgespielt, und für "nicht besonders" empfunden.
Teil 2 hier geschenkt bekommen und auch "nicht sonderlich gut" gefunden.
Und nun Teil 3 aus der GwG Aktion... macht Laune, und ist bisher deutlich besser als seine beiden Vorgänger.
 
Letztendlich fand ich die zweite Season von The Walking Dead doch ziemlich spannend und unterhaltsam. Top Writing und Regie. Erstaunlich subtil und intelligent für ein Videospiel. Da haben mir einige Szenen extrem gut gefallen.

bist durch?


Wie haben die am Ende die eingeblendeten "Neun Tage später" lang das Baby ernährt?
 
Wenn ich nicht gerade mit Destiny beschäftigt bin... hab ich mal mit Axiom Verge angefangen. :D

Was für ein absolut großartiges Spiel das doch ist. Endlich ein richtiger, spiritueller Nachfolger zu Super Metroid :hurra:

ViciousSingleHoneybadger.gif
 
@dweezzu


Am Ende bin ich mit Jane und dem Baby wieder zurück zu Howe's und habe die Gruppe zu uns gelassen.

Ich fand meine Entscheidungen eigentlich meistens ganz gut. War immer direkt, fokussiert und fair, so wie ich es von Lee gelernt habe. Ich bereue es nur Arvo ausgeraubt zu haben. In dem Moment habe ich an Rebecca gedacht und für die Gruppe ein fremdes Leben geopfert. Das hat mir schon etwas Bauchschmerzen bereitet. Besonders als dann deswegen unsere gesamte Gruppe fast draufgegangen ist. Da war Clem noch ehrenhafter/naiver in der ersten Season als sie die Rationen aus dem Wagen nicht wollte.

Eine andere Entscheidung war nicht falsch, aber hat mich auch länger beschäftigt. Als wir von Zombies umzingelt waren und Sarah sich nicht bewegen wollte, habe ich sie natürlich nicht zurücklassen wollen. Mit Worten konnte ich sie nicht überzeugen, also habe ich ihr eine verpasst. Das weckte natürlich sofort Erinnerungen an den Slap von ihrem Vater als Carver ihn dazu gezwungen hat, um sie zu disziplinieren. Denn irgendwie hatte Carver auch nicht ganz unrecht als er meinte, dass sich Clem und er ähnlicher sind als sie annimmt. Das Ausmaß ist natürlich sehr unterschiedlich, aber in der Apokalypse gibt es immer weniger Platz für hohe Ideale und das musste auch Clem lernen.

Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob es richtig war bei der Hinrichtung von Carver zuzusehen. Clem wollte sich hier etwas beweisen und nicht vor dem Schmerz dieser Welt wegschauen, obwohl sie natürlich dagegen war Carver zu töten. Hier merkte man die ganze Entwicklung von Clem sehr schön. War auch im Hinblick darauf interessant wieder mit dem Traum/Flashback in die erste Season versetzt zu werden. Da war Clem noch so unschuldig und rein und man merkte sofort die Diskrepanz beim Auswählen der Dialogoptionen. Die Clem von damals gab es gar nicht mehr und man musste sich verstellen um in ihrem alten Körper zu antworten.

Eigentlich wollte ich noch eine Enstcheidung ausführen, aber die habe ich jetzt vergessen.


Wie auch immer. An solchen Dingen sieht man wie intelligent das Spiel ist. Das ist ein außergewöhnlich hohes Niveau für ein Videospiel. Ich kann auch die Kritik nicht ganz verstehen. Man braucht keine weitreichenden Konsequenzen bei dieser Art Game, große alternative Pfade und so. Es ist wichtig, dass die Entscheidungen behandelt werden und dafür reichen gut geschriebene Dialoge. Dass man sich so und so entscheiden kann und dann trotzdem an der Stelle X landet, ist für mich kein Problem, weil die Illusion der Konsequenz sehr gut funktioniert. Nie hatte ich das Gefühl, dass meine Entscheidungen keinen Einfluss hätten.
 
Dass man sich so und so entscheiden kann und dann trotzdem an der Stelle X landet, ist für mich kein Problem, weil die Illusion der Konsequenz sehr gut funktioniert. Nie hatte ich das Gefühl, dass meine Entscheidungen keinen Einfluss hätten.

das gefühl hab ich zu jeder zeit, das ist mein hauptproblem an telltale-sachen. "tailored by how you play" ist für mich die reinste augenwischerei. mir fallen da direkt schlagworte wie plotarmor dazu ein.
 
Mir fiel das erst beim zweiten Durchgang auf und auch da war ich zufrieden mit dem Einfluss, weil die Dialoge doch sehr stark variierten. Fand ich deutlich besser gelöst als bei Heavy Rain/Beyond, wo sich die Szenen nicht einmal in den Dialogen unterscheiden und auf die Vergangenheit in der aktuellen Szene einfach geschissen wird. Bei Telltale kriegt man eigentlich immer wieder einen Spiegel vorgesetzt, der die alten Entscheidungen reflektiert. Eine Komplexität wie beim Witcher ist da gar nicht unbedingt notwendig. Das ist für mich ein sehr effizienter, funktionierender Weg.
 
@dweezzu


Am Ende bin ich mit Jane und dem Baby wieder zurück zu Howe's und habe die Gruppe zu uns gelassen.

Ich fand meine Entscheidungen eigentlich meistens ganz gut. War immer direkt, fokussiert und fair, so wie ich es von Lee gelernt habe. Ich bereue es nur Arvo ausgeraubt zu haben. In dem Moment habe ich an Rebecca gedacht und für die Gruppe ein fremdes Leben geopfert. Das hat mir schon etwas Bauchschmerzen bereitet. Besonders als dann deswegen unsere gesamte Gruppe fast draufgegangen ist. Da war Clem noch ehrenhafter/naiver in der ersten Season als sie die Rationen aus dem Wagen nicht wollte.

Eine andere Entscheidung war nicht falsch, aber hat mich auch länger beschäftigt. Als wir von Zombies umzingelt waren und Sarah sich nicht bewegen wollte, habe ich sie natürlich nicht zurücklassen wollen. Mit Worten konnte ich sie nicht überzeugen, also habe ich ihr eine verpasst. Das weckte natürlich sofort Erinnerungen an den Slap von ihrem Vater als Carver ihn dazu gezwungen hat, um sie zu disziplinieren. Denn irgendwie hatte Carver auch nicht ganz unrecht als er meinte, dass sich Clem und er ähnlicher sind als sie annimmt. Das Ausmaß ist natürlich sehr unterschiedlich, aber in der Apokalypse gibt es immer weniger Platz für hohe Ideale und das musste auch Clem lernen.

Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob es richtig war bei der Hinrichtung von Carver zuzusehen. Clem wollte sich hier etwas beweisen und nicht vor dem Schmerz dieser Welt wegschauen, obwohl sie natürlich dagegen war Carver zu töten. Hier merkte man die ganze Entwicklung von Clem sehr schön. War auch im Hinblick darauf interessant wieder mit dem Traum/Flashback in die erste Season versetzt zu werden. Da war Clem noch so unschuldig und rein und man merkte sofort die Diskrepanz beim Auswählen der Dialogoptionen. Die Clem von damals gab es gar nicht mehr und man musste sich verstellen um in ihrem alten Körper zu antworten.

Eigentlich wollte ich noch eine Enstcheidung ausführen, aber die habe ich jetzt vergessen.


Wie auch immer. An solchen Dingen sieht man wie intelligent das Spiel ist. Das ist ein außergewöhnlich hohes Niveau für ein Videospiel. Ich kann auch die Kritik nicht ganz verstehen. Man braucht keine weitreichenden Konsequenzen bei dieser Art Game, große alternative Pfade und so. Es ist wichtig, dass die Entscheidungen behandelt werden und dafür reichen gut geschriebene Dialoge. Dass man sich so und so entscheiden kann und dann trotzdem an der Stelle X landet, ist für mich kein Problem, weil die Illusion der Konsequenz sehr gut funktioniert. Nie hatte ich das Gefühl, dass meine Entscheidungen keinen Einfluss hätten.


haben wir das gleiche Ende gehabt


Arvo habe ich auch ausgeraubt, aber fand es ok. Ich hab dem von Anfang an nicht getraut.

In S1 habe ich die Karre auch ausgeräumt und fand es richtig. Da war niemand mehr und dann lasse ich gutes Kram nicht verfallen.

Sarah sah ich als nicht zu retten an und ließ sie dort. Hart aber nowendig fühlte sich das für mich an.

Das mit den alternativen Routen sehe ich zwiegespalten.

Einierseits wie du, dass es mir im Spiel ausreichend das Gefühl gibt, dass sich das Geschehen nach meinem Verhalten richtet.

Andererseits aber wie hank, wenn ich dann am Ende der ersten Staffel gelesen habe, was sich so ändert/entwickelt, wenn man ganz anders entscheidet als ich es getan hatte. Dann darf TTG irgendwie nicht so auf die Kacke hauen. Das hat meinen eigenen Spieldurchlauf nicht negativ beeinflusst. Der war super. Aber es ist dann nicht so ein krasses Produkt wie sie behaupten.
 
@dweezzu

Ich bin da wohl eher der Idealist. Zumindest soweit möglich. Und beim Auto war ja das Licht an. Und das hat ja letztendlich doch jemandem gehört. :P

Ich finde es gibt bei den Telltale-Games auch so noch viele Kosnequenzen. Die Gruppe verändert sich ja auch je nach den Entscheidungen. Sarah war bei mir z.B. noch eine Weile da. Es wäre einfach ziemlich ineffizient für jede Entscheidung alternative Routen zu entwickeln. Da macht das Telltale schon ganz gut mit dem starken Dialogfokus. Bei anderen interaktiven Geschichten sind imo die Entscheidungen noch viel gefakter bzw. die Konsequenzen sehr kurzlebig.

@hank scorpio

Oder du merkst davon einfach nichts? :ugly:

Schon im zweiten Akt von Witcher (1) sind die ganzen Konsequenzen ultrakomplex. Ich wollte einen perfekten Save für die Nachfolger, aber du musst dann bei jedem beschissenen Nebenquestdialog aufpassen, weil alles auch die Mainquest und so beeinflusst. Das Spiel ist vollgestopft mit Triggern und ifs und whens. Und das aber sehr subtil. Man erkundet die Welt und merkt teilweise erst viel später, was man da eigentlich so nebenbei alles macht. Witcher 2 war da etwas einfacher gestrickt und hatte eher diese A oder B-Wege und Witcher 3 hat da einen guten Mittelweg gefunden, der wohl nur von Planescape Torment getoppt wird.
 
was passiert eigentlich, wenn man das auto nicht ausraubt? das war doch der ganze grund für diesen racheakt. wie dämlich das auch mit clem und ihren eltern war, der wandel zu season 2 ist eigentlich auch völlig hanebüchen. auch wieviel verantwortung das dumme blag ständig kriegt.

zu witcher 1: ich habe es ~12h gezockt, dann ging mir das gameplay zu hart auf die nüsse. ich hab in diesen 12h auch fast nichts von der hauptquest gemacht oder mitbekommen. ich könnte dir gerade nicht mal sagen, worum es überhaupt geht. ich sag ja, zu wenig gespielt.

ich finde die reihe aber eh dermaßen überbewertet. und das trayal/eape-meter gibt mir recht. :D
 
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