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[...]das ist doch schonmal ein guter Ansatz. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll aufzulisten was diese LP für mich so großartig macht. Die hakenschlagende Produktion ist nicht von dieser Welt. Der Opener schmeißt G-Funk Wahnsinn in den Kessel der klingt als wäre er frisch aus Kokanes "Funk Upon a Rhyme" extrahiert. "For Free" ebnet mit Avantgarde Jazz daraufhin den Weg für den lichterloh brennenden "King Kunta" der mit der funkiesten Basslinie der Dekade kurz vorm Kollaps steht. Das sind die sperrigsten Nummern, die meisten Songs werden von einem Soulquarian Sound umschmeichelt wie in Common zur "Like Water..." Ära zelebrierte. Klirrende Neo-Soul Sounds vermischen sich immer wieder mit Funk & Jazz. Richtig fette Produktion von Flying Lotus, Terrace Martin, Soundwave etca. Sonischer Orgasmus.
Hier finde ich einige der stärksten Lines/Vocals seit Jahren mit Anleihen an Ice Cube & 2Pac. Race Talk war in den 90ern prominent und Lamar klingt als wäre er auf der Mission den Spirit wieder einzufangen. Die CD dauert knapp 70 Minuten und die laufen schneller ab als seine Ideen.
"To Pimp a Butterfly" zeigt mir das auch nach über 30 Jahren im Genre es immer noch neue Grenzen zu erschließen gibt und man Referenzwerke liefern kann. Das Album bläßt mich komplett weg. Ich dachte nie das der Typ mal so etwas veröffentlichen wird. Dabei fand ich den Vorgänger schon klasse.

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