Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Politiktalk - immer aktuell informiert...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Der ukrainische Regierungschef Jazenjuk, Liebling der US-Regierung und ein Falke, der mit seiner neu gegründeten Partei Volksfront Kriegsstimmung schürt, fordert die Unterstützerländer der Ukraine und die internationale Gemeinschaft wieder einmal dazu auf, nach dem Beschuss des Busses die beiden "Volksrepubliken" zu "Terrororganisationen" zu erklären. Dann könnte man mit massiver Gewalt vorgehen, da der Kampf gegen Terror alles legitimiert, zudem verhandelt man nicht mit Terroristen. Wie Poroschenko sieht er auch eine Analogie zwischen dem islamistischen Terror und den Separatisten, die er als "russische Terroristen" bezeichnet.

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43860/1.html
 
Das ist das, was mich ja so sehr interessiert. Wurde es bewiesen, dass die beiden an allem Schuld sind. Mir ist das alles viel zu schnell passiert und die schuldigen wurden für mich auch viel zu schnell bestimmt. Ohne wirklcih zu realisieren was passiert ist, war klar, wer die täter sind und was sie vorher gemacht haben. Mir fehlen irgendwie die fakten und indizien

Was vermutest du denn dahinter, wenn die beiden es nicht gewesen sein sollen?
 
Also ich finde, die Frage, was die Religion (hier: der Islam) mit den Anschlägen zu tun hat, ist legitim, wenn die Attentäter sie in deren Namen begehen.

Wenn die Terroristen die Religion als Vorwand nutzen, wieso heisst es dann oft reflexhaft, der Islam hat damit nix zu tun? Offensichtlich ja schon, sonst würden die Attentäter ja nicht ihre Religion als Rechtfertigungsgrund nehmen.
Natürlich darf man deswegen nicht die ganze Religion ( hier: den Islam) verdammen, aber die Frage, wieso so viele Terroristen ihre Taten im Namen des Islams begehen, sollte schon gestattet sein.

Genauso wie es falsch ist, alle Moslems für Islamisten zu halten, ist es falsch, allen islamistischen Terroristen den Bezug zum Islam abzusprechen.
 
Menschen im Namen einer Religion zu ermorden ist so alt wie die Existenz von Religionen selbst, das hat mit Fanatismus und der jeweiligen Auslegung von Religionslehren zu tun. Warum das so ist kann wohl keiner sagen, wahrscheinlich sind wir Menschen einfach so.
 
Um auch mal wieder was Positives zu schreiben:

Gestern kam im Ersten die Dokumentation „Ein Hauch von Freiheit“. Bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke, dass die schon mal auf ARTE ausgestrahlt wurde. Jedenfalls ist diese (für einen Dokufilm) sehr aufwändig gedreht worden und absolut empfehlenswert.
Es geht darum, dass die schwarzen Ami-GI’s nach Ende des zweiten Weltkrieges in Deutschland ganz anders akzeptiert wurden, als bei ihnen zu Hause in den Staaten. Viele die nach ihrem Dienst in good ol‘ Germany wieder heimreisten, schlossen sich dann der Bürgerrechtsbewegung an.

War sehr spannend und mir so nicht bewusst.
http://www.daserste.de/information/.../mdr/14012015-ein-hauch-von-freiheit-100.html
 
Das war nicht nur direkt nach dem Ende des WW2 so, sondern auch noch später. Ich bin ja mit dem Sohn eines amerkanischen Offizier aufgewaschen (haben nicht in einer Housing Area gelebt, sondern in einem Ein-Familienhaus).
Der Vater war aber auch eher dunkler und Tex-Mex.... er sagte immer, das er sich hier in Deutschland wohler und freier fühlt als in den USA. Er hatte eine deutsche und von der Hautfarbe eben hellere Ehefrau... das war in den 70/80er Jahren.

Mittlerweile leben sie aber wieder in Texas und ich greife mir manchmal an den Kopf was er und sein Sohn u.a. über Obama posten...:ugly:
 
Um auch mal wieder was Positives zu schreiben:

Gestern kam im Ersten die Dokumentation „Ein Hauch von Freiheit“. Bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke, dass die schon mal auf ARTE ausgestrahlt wurde. Jedenfalls ist diese (für einen Dokufilm) sehr aufwändig gedreht worden und absolut empfehlenswert.
Es geht darum, dass die schwarzen Ami-GI’s nach Ende des zweiten Weltkrieges in Deutschland ganz anders akzeptiert wurden, als bei ihnen zu Hause in den Staaten. Viele die nach ihrem Dienst in good ol‘ Germany wieder heimreisten, schlossen sich dann der Bürgerrechtsbewegung an.

War sehr spannend und mir so nicht bewusst.
http://www.daserste.de/information/.../mdr/14012015-ein-hauch-von-freiheit-100.html

Klingt interessant, kann ich die Doku auf der ard Seite runter laden ?
 
image.jpg


:Lol:
 
"JaNee"

Wer das Interview gesehen hat: Der Typ soll ja laut Todenhöfer hochintelligent sein. Hat aber im Verlauf des Gesprächs zunehmend den Faden verloren und ca. 15mal im Satz das Wort "JaNee" eingestreut weil seine vorgefertigten Phrasen irgendwann nicht mehr ausreichten. Hochintelligent my ass. Ein dicker Nichtsnutz der jetzt aufgrund einer verdrehten Ideologie sein bisschen Macht ausüben kann.
 
Für mich sah das wie einer nach einer gehirnwäsche aus, auswendig gelernte phrasen, eingetrichtert, ich seh dort einen soldaten der genau das macht was andere ihm aufgetragen haben. Erschreckend find ich das trotzdem, vor allem weil man so deutlich merkt dass das ganze überhaupt nichts mit allah zu tun hat, alles nur dumme phrasen, ich fand den fettwanst sogar ziemlich gottlos. Allah liebt den ganz sicher nicht.
 
Der Typ rechts ist doch gar kein Moslem... das war so ein Typ (Reporter?) der runtergefahren ist um den IS zu interviewen. Wenn mich jetzt nicht alles täuscht...
 
[Die Generalsekretärin des Zentralrats der Muslime] forderte aber eine Verschärfung des Blasphemie-Paragrafen im deutschen Strafrecht. "Wir müssen eine gesellschaftliche Debatte anstoßen, wo die Grenze zwischen Meinungs- und Religionsfreiheit verlaufen sollte", sagte Soykan. In anderen Ländern würden religiöse Gefühle stärker geschützt als dies in Europa der Fall sei.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-01/charlie-hebdo-muslimvertreter-karikatur


:fp:

Au ja, lasst uns religiösen Quatsch über moderne, freiheitliche Werte stellen.





Drei wesentliche Einsichten können dabei helfen. Erstens: Natürlich ist nicht zu leugnen, dass Anschläge heute ganz überproportional von Leuten begangen werden, die ihre Taten selbst mit ihrem islamischen Glauben begründen. Zwar gibt es gelegentlich auch Anschläge von christlichen oder auch jüdischen Fundamentalisten; aber das Gros – von Madrid, London über New York bis nun wiederholt Paris, ganz zu schweigen von IS und Boko Haram – geht auf das Konto von Islamisten. Und die berufen sich auf die Religion als Legitimation ihrer Taten, und deshalb wäre es wenig sinnvoll, den religiösen Hintergrund zu leugnen oder auszublenden.

Mein Punkt gewesen, dem aber erst mal wieder reflexartig widersprochen werden muss.


88 Prozent der Muslime Ägyptens, aber nur sechzehn Prozent derjenigen in Indonesien, acht Prozent der türkischen Muslime und gar nur ein Prozent der islamischen Kasachen befürworten zum Beispiel bei Glaubenswechsel die Todesstrafe.

:staun:


Statt stereotyp jeglichen Zusammenhang mit der Religion zu leugnen, wäre differenzierter zu klären, wo und wie die Verbindungslinien zwischen religiösem Glauben und politischem Radikalismus verlaufen.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/islam-und-terror-warum-nur-in-gottes-namen-13366177-p2.html
 
Scheiße, ich hab jetzt voll bock auf schnitzel, wenigstens weiß ich jetzt was es heute noch gibt. :D mit frisch gepresster zitrone, miam miam. :D boh würde mir das fehlen. :D
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben