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Nach dem die christen sich eh das meiste unter die nagel gerissen haben, ihne dabei auf menschen rechte zu achten, ist es leicht jetzt so zu posauen.
 
Oder die Kommentatoren haben dem schlicht keine Bedeutung beigemessen?
Bullshit. Gerade die sog. Öffentlich-Rechtlichen lieben die großen, emotionalen Gesten und schrecken vor manipulativen Bildern nicht zurück. Das sind journalistische Serientäter.

Anderes Beispiel: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/19865/super-symbolbilder-putin-einsam-und-verlassen/

Ja, das machen andere wie die Bildzeitung auch. Womit auch alles über das Staatsfernsehen gesagt ist.
 
http://www.spiegel.de/kultur/gesell...en-nachdruck-aus-charlie-hebdo-a-1012898.html

Ein Gericht in der Türkei hat die Sperrung von Internetseiten angeordnet, die das Titelbild der neuen Ausgabe der französischen Satirezeitung "Charlie Hebdo" zeigen.

Zuvor hatte die Polizei bereits die türkische Zeitung "Cumhuriyet"kontrolliert, nachdem diese vier Seiten der neuen Ausgabe von "Charlie Hebdo" nachgedruckt hatte

Dass dem Land überhaupt Beitrittsverhandlungen zur EU angetragen wurden ist eigentlich ein Affront gegen alle Europäer.
 
http://www.spiegel.de/politik/ausla...lime-gegen-den-terror-kaempfen-a-1012705.html

Der Terror habe nichts mit dem Islam zu tun - der Satz wird in diesen Tagen von den muslimischen Verbänden wiederholt, auch de Maizière hat das als Postulat ausgegeben. Ob das stimmt oder dass es den einen Islam eben nicht gebe, darüber ist eine Debatte in der deutschen Gesellschaft entbrannt. Schließlich berufen sich die Attentäter auf den Koran, Islamisten beten in Moscheen. Wo soll man die Trennlinie ziehen?
Der Berliner Psychologe Ahmad Mansour, der auch eine Beratungshotline für Angehörige von Dschihadisten betreibt, sagte dem Berliner "Tagesspiegel": "Der Islam ist sehr vielfältig, aber mit einem bestimmten Islamverständnis hat dieser Fanatismus sehr wohl zu tun." Er glaube, dass die Leute, die meinen, Anschläge wie in Paris hätten rein gar nichts mit dem Islam zu tun, die Religion schützen wollen. Das führe aber zu nichts, es gebe keinen kritischen Diskurs und keine Reformation, so Mansour.

Das trifft es meiner Meinung nach sehr gut.
 
Erinnert ein bisschen an Merkels legendäres:

Ich finde, an einem solchen Tag darf man nicht einfach sagen: Unsere Kernkraftwerke sind sicher. Sie sind sicher.

:D
 
Es steht dort auch überhaupt nicht, dass die Taten den Islam im Gesamten widerspiegeln :roll:. Aber sie sind ein Problem innerhalb des Islams, so wie Auswüchse des Bible Belts wie Abtreibungsgegner etc. Probleme innerhalb des Christentums sind.

Abgesehen davon mag die Anzahl von Extremisten innerhalb des Islams, die Gewalt selbst einsetzen, sehr gering sein. Die Anzahl von Fanatikern und Erzkonservativen, die nicht selbst zur Waffe greifen, ist dann aber schon gar nicht mehr so gering und Einzelfälle sind das dann schon gar nicht.
 
Ist doch eh nur Wortklauberei. Die Muslime/Imame, die behaupten, es würde sich hierbei nicht um den Islam handeln, betreiben ja trotzdem Aufklärung und lehren ihre Interpretation und regen somit die Diskussion an. Es ist ja nicht so, dass sich die Distanzierung zu dieser "Auslegung" des Islams mit "Ist nicht unser Problem" gleichsetzen lässt.
 
Es steht dort auch überhaupt nicht, dass die Taten den Islam im Gesamten widerspiegeln :roll:. Aber sie sind ein Problem innerhalb des Islams, so wie Auswüchse des Bible Belts wie Abtreibungsgegner etc. Probleme innerhalb des Christentums sind.
Du redest über 1,6 Milliarden Menschen, ist dir das bewusst? Natürlich gibts da Probleme, natürlich gibts da gestörte. Das hat aber nichts und absolut nichts mit den Werten des Islam zu tun und deswegen sollte auch nicht die Religion als solches an den Pranger gestellt werden. Und so ist es derzeit nunmal.
 
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