Wenn es nur eine untergeordnete Rolle spielt, heißt das doch, das die ganze Aussage für den Arsch ist. Kann am Grill liegen oder auch an der Uhrzeit
Schauen wir uns doch mal an, was das Bundesinstitut für Gefahrenbeurteilung dazu sagt:
Für das Institut ist kein kausaler Zusammenhang zwischen hohem Fleischkonsum und bestimmten Todesarten erkennbar, weil es noch weitere Faktoren gibt, nämlich:
- genetische Faktoren (die nicht in allen Studien berücksichtigt wurden)
- chemische Prozesse bei der Zubereitung (z.B. heterozyklische Anime, die beim Grillen entstehen)
- das im roten Fleisch enthaltene Eisen, das dazu beitragen kann, dass krebserregende Zellen im Darm entstehen
- weil man mit Fleisch und Wursterzeugnissen auch jede Menge gesättigter Fettsäuren aufnimmt, die, ebenfalls unbewiesen, unter dem Verdacht stehen, Krebs zu verursachen.
- Es könnte auch am hohen Salzgehalt des amerikanischen Fleisches liegen. Die große Studie war ja eine amerikanische.
Das sind nun einige der Gründe, warum dieses Institut nicht den Stempel "Achtung! Bei hohem Konsum krankheitserregend" auf (rotes) Fleisch drückt! Interessant, wenn man den Namen des Instituts mal wörtlich nimmt. Eine Gefahr ist scheinbar erst dann eine richtige Gefahr, wenn man explizit beweisen kann, wie sie im Keim entsteht, bzw. das Institut scheitert schon mal an der ersten Hürde, der eindeutigen Identifizierung des Übeltäters. Warum? Weil ihnen nicht genug Daten zur Verfügung stehen.
Grandios! Die ganzen Gründe ranken sich alle immer noch irgendwie um das Fleisch und dem Konsum. Als Verbraucher habe ich kaum eine Chance, diese Faktoren zu umgehen. Was mach ich also? Das alles als Märchen abtun? Kann man machen!
