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Godzilla 7/10

Nicht wirklich enttäuschend, aber auch weit entfernt von richtig überzeugend. Auch wenn ich einen gemächlichen Spannungsaufbau zu schätzen weiss, hat man es hier dann doch etwas übertrieben. Es bringt auch nichts dauernd nur ein ganz klein bisschen zu zeigen, nur um kurze Zeit später wieder den Deckel draufzumachen. Das wirkte dann irgendwann auch etwas arg erzwungen. In der Hinsicht ist Alien beispielsweise um mehrere Klassen besser.

Die letzte halbe Stunde dreht dann aber gut auf, aber so richtig sprachlos hat mich der Film nie machen können. Im Vergleich zu den drei anderen großen Hollywood-Monsterfilmen der letzten Jahre (Cloverfield, Super 8, Pacific Rim), zieht Godzilla für mich jedenfalls den kürzeren. Das macht ihn zwar noch lange nicht zu einem schlechten Genrefilm, aber der riesige Hype war doch eine ganze Spur zu groß.

Dass Bryan Cranston derartig früh den Löffel abgibt hat mich ziemlich überrascht. Und das böse Monster erinnerte mich optisch die ganze Zeit an das Cloverfield Monster.

Soll ein weiterer Teil kommen?
 
Soll ein weiterer Teil kommen?

Es sollen noch zwei weitere Teile kommen.

Und für mich sind die von die aufgezählten Filme keine ernsthafte Konkurrenz zu Godzilla 2014.

Du kritisierst das man Godzilla nicht oft sieht, das Cloverfield Monster sieht man ja noch viel seltener, ja fast absolut gar nicht, außer am Ende für höchstens ne Minute. Ansonsten nur mal kurze Blicke in Sekundenbruchteilen. Und Pacific Rim zeigt zwar viel Action, aber langweilte mich eigentlich überwiegend, war eher so der Transformers der Monsterfilme für mich. Die Monster hatten ein langweiliges Design und absolut keinen Charme. Und Super 8, schöner Film den ich mag aber IMO doch was ganz anderes und viel Screentime hat das Monster hier auch nicht.
 
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Es sollen noch zwei weitere Teile kommen.

Und für mich sind die von die aufgezählten Filme keine ernsthafte Konkurrenz zu Godzilla 2014.

Du kritisierst das man Godzilla nicht oft sieht, das Cloverfield Monster sieht man ja noch viel seltener, ja fast absolut gar nicht, außer am Ende für höchstens ne Minute. Ansonsten nur mal kurze Blicke in Sekundenbruchteilen. Und Pacific Rim zeigt zwar viel Action, aber langweilte mich eigentlich überwiegend, war eher so der Transformers der Monsterfilme für mich. Die Monster hatten ein langweiliges Design und absolut keinen Charme. Und Super 8, schöner Film den ich mag aber IMO doch was ganz anderes und viel Screentime hat das Monster hier auch nicht.

Es funktioniert bei Cloverfield aber besser, der Spannungsaufbau ist dort nicht so überzogen in die Länge gezogen wie bei Godzilla. PR ist eher auf Action ausgelegt, aber das ist doch in keinster Weise ein Kritikpunkt? Auch wenn er einen anderen Aufbau hat, ist er einfach unterhaltsamer. Und Super 8 ist halt so ein richtig schöner Film, irgendwie back to the 80er, wo das Monster zwar eher eine Nebenrolle hat, aber trotzdem ist es ein Monsterfilm. Ich weiss dass du ein ganz ganz großer Fan von Godzilla bist, und ich habe den Film ja auch nicht verrissen, aber richtig begeistert war ich halt auch nicht.
 
Ich finde ja deine Meinung völlig in Ordnung lieber Freezi :knuddel:, nur fand ich es halt ein wenig komisch das du die kurzen Augenblicke mit Godzilla kritisierst, aber bei zwei von deinen genannten Filmen ist das ja noch krasser. Ob du die Filme dann im Aufbau trotzdem besser findest, ist dann deine Sache und dagegen sag ich nix. Sehe ich aber anders. Und das hat auch nichts damit zu tun das ich ein großer Godzilla Fan bin, das beeinträchtigt ja nicht komplett meinen Blickwinkel auf andere Filme. Hab die drei ja auch in meiner Sammlung da ich ein großer Fan des Genres bin. Ich verstehe ja manche Kritikpunkte die einige Leute bei Godzilla 2014 haben und 7/10 ist eine sehr gute Wertung.

Aber mich stört es halt langsam das Leute es kritisieren das Godzilla zu wenig Screentime hat, was meiner Meinung nach einfach nicht der Fall ist! Gut, das kurze Anteasern wurde 1-2 mal zu oft gemacht, sag ich auch. Aber die letzte halbe Stunde war dann großartig und steckt Pacific Rim dann sogar komplett im Actionsektor in die Tasche meiner Meinung nach. Des Weiteren hat man davor genug Szenen mit den anderen Monstern, das wird auch immer wieder vergessen.
 
Gab's gerade auch bei mir:
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Godzilla (2014)

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, hier mal wieder als Lanzenbrecher aufzutreten. So schlecht, wie er erstaunlich häufig gemacht wurde, kann der neue Godzilla schließlich nicht sein. Naja, schlecht ist er nun nicht wirklich, aber eben auch weit entfernt von einem erinnerungswürdigen Monsterfilm.

Zuerst aber das Gute: Gareth Edwards ist ein gnadenlos guter postapokalyptischer Stimmungsmacher. Was er bereits in seinem kostengünstigen Indie-Werk Monsters beweisen durfte, treibt er nun mit 180 Millionen Scheinen in der Tasche auf die Spitze. Godzilla sieht verdammt gut aus, erzeugt eine fesselnde Atmosphäre und überzeugt mit einem sehr langsamen, dafür aber um so effektiveren Spannungsaufbau. Gerade deswegen, weil er dem Zuschauer Zeit zum absorbieren der zerstörerischen Bilder gibt und die Urgewalt von Godzilla immer nur andeutet, hat mir die erste Filmstunde mit am besten gefallen.

Dann kam jedoch das böse, naja, sagen wir mal nicht ganz so negativ "unaufregende Erwachen". In der zweiten Hälfte baut der Film mit jeder Minute ab. Ich habe wie gesagt nichts gegen eine ruhige Erzählweise, aber wenn man sich einen Film ansieht, der Godzilla heißt und man die japanischen Godzillas, sowie ähnlich gelagerte Produktionen kennt, dann erwartet man auch ein wenig Godzilla. Nun schaue ich mal auf meine Timeline: bevor wir überhaupt ein erstes greifbares Lebenszeichen der Urzeitechse erhalten, vergehen stolze 55 Minuten! 30 weitere verlaufen im filmischen Sand, bis sich das Riesenvieh dann endlich in seiner vollen Pracht - die zweifelsohne prachtvoll ist - vor der Kamera blicken lässt, nur um gleich wieder abzutauchen und erst 15 Minuten vor Schluss wieder die Szenerie zu betreten. Problem dabei ist dann jedoch, dass es stockfinster ist und man, ausgenommen von seinem hübschen atomaren Atem, eigentlich immer noch nichts von Godzilla sieht. Mhm. Ganz ehrlich, da wurde ich mit jeder vergehenden Minute, in der man noch immer nichts vernünftiges von Sexyechsy erblicken konnte, stinkiger. So stimmungsvoll die fast schon dokumentarischen Aufnahmen auch wirken und so viel Mühe sich die Darsteller auch geben: Wo Godzilla drauf steht, sollte bitte auch Godzilla drin sein.

Dazu kommt noch das Problem der belanglos-dämlichen Handlung, gegen die ich nicht mal etwas hätte, wenn sie denn wenigstens unterhalten und die Geschehnisse halbwegs plausibel darstellen könnte. Beides ist hier nur bedingt der Fall. Auch wieder typisch, dass der (menschliche) Retter der Menschheit natürlich ein Vollblut-US Sprengstoffexperte ist, damit jedes Klischee erfüllt und austauschbarer nicht sein könnte. Wie eigentlich jeder Darsteller bzw. Charakter. Und was sollte bitte dieser lächerliche Auftritt von Bryan Cranston? Sein Name war wohl auch mehr Marketinggag als ernstzunehmende Ensemble-Bereicherung. Und ich dachte schon, weniger Screentime als Godzilla geht nicht.


Zusammenfassend: Erste Stunde: Top. Fantastisch bebildert, mit einem Gespür für Spannung und verheißungsvollen Godzilla-Andeutungen. Zweite Stunde: Verarsche. Keinerlei Charakterentwicklung, lahmender Handlungsverlauf, Klischees über Klischees, Logiklöcher so groß wie der Echse ihre Monsterfüße und ein Witz von Godzilla. Der trottet da zwei Minuten gemütlich durchs schattige Bild, furzt mal flott so 'ne Riesenfledermaus um, bevor er sich brav verabschiedet und wieder ins Meer verschwindet. :lol:

Während ich die negativen Kritiken in den ersten Momenten so gar nicht nachvollziehen konnte, wurde ich im weiteren Filmverlauf dann leider eines besseren belehrt. Wie eingangs bereits erwähnt, Godzilla ist weit weg von filmischem Mist, dafür ist er einfach zu routiniert umgesetzt und der erste Akt zu gut, enttäuscht in Bezug auf die namensgebende Echse und Erzählung aber fast komplett. Nicht schlecht, mit ein wenig Abstand vielleicht sogar "ganz nett", aber gemessen an meinen Erwartungen enttäuschend.

6/10 EMPs
 
Zuletzt bearbeitet:
Lassen wir mal den Film an sich kurz beiseite. Wenn man andere Filme wie, ich nenne mal als Beispiel, Schund wie Battleship abfeiert, aber dann hier gewisse Punkte kritisiert wie Charakterentwicklung oder Klischees und Logiklöcher, braucht man diesbezüglich schon gar nicht mehr ernsthaft weiter über diese Punkte reden.

Was ich nicht begreife, ist wie man von "einem Witz von Godzilla" sprechen kann. Noch nie wurde die Riesenechse so perfekt in Szene gesetzt, da reicht die Zeit die er zu sehen war vollkommen aus. Wenn da nicht jedem Fan das Herz aufgeht weiß ich auch nicht weiter. Sowas geht gar nicht. Das war reine Perfektion.

Und mir kann bzw. soll hier niemand irgendwas von dämlicher Handlung usw. erzählen und gleichzeitig die alten Filme mögen. Ich liebe die alten Filme und kenne sie fast auswendig, aber was Handlung, Dialoge und Charaktere angeht ist das ganz im ernst, sehr sehr schlimm. Dagegen ist das Drehbuch und die schauspielerische Leistung der Charaktere vom neuen Film fast direkt Oscarreif! Und als ob Godzilla in jedem Film fast ständig zu sehen war, nee Freunde, das war defintiv nicht der Fall. Da empfehle ich echt nochmal das tolle Original von 54, dort ist er ebenso wenig zu sehen wie im 2014er Streifen.

Wie bei Freezi schon gesagt, finde ich manche Kritikpunkte völlig legitim, aber wie bei manchen Punkten maßlos übertrieben wird, finde ich einfach nicht in Ordnung.
 
godzilla macht mmn einen großen fehler, er setzt auf den genannten spannungsaufbau und die charaktere...leider ist er kaum spannend und die charaktere uninteressant
mir fehlt leider noch die letzte viertel stunde, deswegen gibts die wertung erst die tage :D
aber schlecht ist er jetzt auch nicht...
 
Dynosys hat in jeglicher Hinsicht recht.
Ich fand und finde die Vergleiche mit den Tohos auch völlig daneben, da man diese wohl noch ziemlich verklärt in Erinnerung hat oder schlimmstensfalls gar nicht kennt. Möchte hier niemandem etwas unterstellen oder die Meinung absprechen, aber die Reihe besteht überwiegend aus ziemlich trashigen Ablegern, die weder durch ihre Drehbücher, noch schauspielerischen Glanzleistungen beeindrucken.

Was den Suspense angeht, muss sich Edwards' Interpretation lediglich hinter dem 54er Original verstecken, denn die meisten anderen waren spassige Monsterflicks, die schon in Richtung Pulp gehen.
Ich finde übrigens auch, dass die Trailer eine ziemlich gute Arbeit geleistet haben im Bezug auf das, was man sich vom Film hat erwarten müssen - einen Katastrophenfilm mit Godzilla aus Sicht der menschlichen Protagonisten und kein Big Budget Monster Smash.
Edwards wollte nie dort weitermachen, wo Kitamura aufgehört hat.
 
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Wie aktuelle Horrorfilme nunmal so sind. Ein altes Haus mit knarzenden Türen und einem Piano gehören gefühlt schon zum Grundtenor. Gute Dosierung von gewaltlosen Schockmomenten, handwerkliche Qualitäten merkt man dem Titel ebenfalls an. Das Supernatural Script mit Inception Anleihen ist dann aber leider doch Grütze. Der lahme Dialog hilft da nicht wirklich weiter. Könnte jetzt auch nicht sagen ob der erste Teil besser war da ich große Teile davon längst vergessen habe. Wird hier auch geschehen. 6/10.
 
Zuletzt bearbeitet:
Godzilla is back - so könnte eine mögliche Überschrift lauten, denn die Verwandtschaft zu den japanischen Filmen ist unübersehbar und die waren Trash auf jeglicher Ebene. Von daher sollte man hier kein Hochglanzfilmchen im Stil der ganzen Comicadaptionen jüngster Tage erwarten. Das bekommt man nämlich hier nicht, auch wenn einem der Vorspann an Hulk erinnert oder ging es nur mir so? Die Story passt, wie für solche Streifen üblich, auf die halbe Seite eines Bierdeckels. Umso überraschender ist dann aber doch die Entwicklung des Films und der durchaus ruhige Szenenaufbau. Bitte hier nicht verwechseln mit langatmig oder langweilig, denn der Film schafft es die Spannung immer mehr aufzubauen. Von der Warte war ich positiv überrascht. Das Ganze wird zudem tontechnisch noch superb untermalt, mit teilweise echt heftigen Tiefbassattacken oder eher einer Batterie an Salven. Wenn dieser Godzilla loslegt, dann wischt er mit Emmerichs Version definitiv den Boden. Allein der erste Schrei vom "Gott aller Monster" lässt einem Gänsehaut bekommen - fantastisch.

Wo Licht ist, da ist auch Schatte und hier ist viel Schatten, denn der Film ist streckenweise so düster, dass es einfach nur dunkel ist. Ich habe während des Films zwei mal an den Bildeinstellungen meines kalibrierten Beamers rumgemacht, um ein bissl Licht ins Dunkel zu bringen. Mit dem Ergebnis, dass das Bild aufgraute und man genauso wenig sehen konnte. Dazwischen sind allerdings auch Szenen die schön hell und scharf sind, von daher ist mein Gesamteindruck etwas verhalten. Ohne Frage sieht man mehr, als im unsäglichen zweiten AvP, aber überzeugt hat mich dieses extrem dunkle Bild nur 2x, als Godzilla loslegte. Denn da wurde es kurz taghell im sonst komplett dunklen Raum. Hach das erinnerte mich dann auch wieder an die alten Trashgranaten aus Japan. Ich war allerdings froh, dass ich nicht zur 3D Version gegriffen habe, denn das kann bei soviel dunklen Szenen nur ein Reinfall werden, denn die Brillen schlucken noch mehr Licht.

Aufgrund Vanilla Disc, sind die Extras einfach nur mau, aber das ist ja mittlerweile leider Standard.

Fazit: Würdiger Neuanfang eines alten Themas, welches filmisch sehr gut umgesetzt wurde, bildtechnisch nicht wirklich überzeugen konnte, aber dafür mit einer hervorragenden Tonspur aufwarten kann. Ich freue mich jedenfalls auf einen weiteren Teil und vergebe aufgrund hohem Unterhaltungswert 8,5/10 Monstern.
 
@Jehuty @JokerofDarkness

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Das mit dem dunklen Bild hab ich damals im Kino gar nicht so wahrgenommen. Da bin ich auch mal auf die BD gespannt. Und das mit den Extras ist ja echt schade, hatte gehofft da gibt es jede menge Material :(. Weiß man ob auf den anderen Veröffentlichungen mehr drauf ist?
 
Ich habe den auch kürzlich gesehen und kann Mixer nur zustimmen. Der Film fängt ganz gut an, wird zum Ende hin aber immer dümmer. Und zwar nicht die charmante Dummheit, wie sie z.B. noch in den 90er Jahren vorherrschte, sondern die auf Coolness und Pathos getrimmte Michael Bay Dummheit. Abgesehen davon spielt die zweite Hälfte des Films komplett im Dunkeln, da kann man sich auch ne Stunde Schattenboxen anschauen, viel mehr sieht man da auch nicht...

5/10
 
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