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Frag die KTler (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Wie viel entgeht einem, wenn man GoT direkt schaut, ohne die Bücher gelesen zu haben? @el_barto @Spielor @sonstwer

    (eine Staffel ist ein US-Buch, also zwei dt., oder?)
    Von dem Großen und Ganzen der Story eher weniger, aber es entgehen einem MASSIG Feinheiten, Nebenerzählstränge mit Charakteren, die es in der Serie nicht gibt, Zusammenhänge, die Charaktere und ihre Motive werden in den Büchern viel klarer etc.

    Im großen und ganzen halte ich GoT für eine der besten Buchverfilmungen überhaupt, aber die Bücher sind einfach eine Klasse für sich. Wenn du Lust und Zeit hast, 10 Bücher (bzw. 5 englische, wobei ich zwecks Überblick über die massigen Erzählstränge die deutsche empfehlen würde) zu lesen, dann tu das.
    Obwohl man auch durchaus zuerst die Serie schauen kann und danach die Bücher lesen. Ich hab die Bücher zuerst auf englisch gelesen, dann die Serie geschaut (bis Staffel 3), die ersten beiden Staffeln 2mal gesehen und les jetzt die Bücher nochmal auf deutsch. Und es macht nach wie vor viel, viel Spaß.

    Und lass die nix erzählen von wegen mieser Übersetzung. IMO ist die sehr gut gemacht, gut geschrieben und man hat sich Gedanken gemacht, die Namen aus dem englischen Sprachgebrauch in den deutschen zu übersetzen.
     
    Wer kritisierte denn die Übersetzung von Das Lied von Eis und Feuer? Finde daran auch nichts Negatives - wobei mir die Eigennamen-Eindeutschung nach 8 Bänden schon reichlich bescheuert vor kam.
     
    Hab schon des öfteren (auch hier) gelesen, dass man die Bücher AUF JEDEN FALL auf englisch lesen soll, weil die Übersetzung Müll ist.

    Ich kann nachvollziehen, dass man den plötzlichen Umschwung zu eingedeutschten Namen befremdlich findet, wenn man vorher schon 7 Bände mit englischen Namen gelesen hat. Aber es ist imo die bessere Lösung als es alles stehen zu lassen, da es den Eindruck einer gewachsenen Welt mit Vergangenheit vertieft. Da hätte man halt von Anfang an drauf kommen sollen...
     
    Ich habe auch die deutsche Übersetzung von den Büchern gelesen und die war völlig okay. Man kann die praktisch Seite für Seite mit der englischen Fassung vergleichen und wird da keine auffälligen Unterschiede feststellen. Die Bücher sind ja auch im Original schon keine hohe Poesie und die Eindeutschung der Namen wird einen Neuling auch nicht stören.
    Lediglich der Preis ist für die deutschen Ausgaben wesentlich (!) höher. Da bezahlt man eben 10x15€ wohingegen man die gesamten fünf Bände in der englischen Version schon für 30€ finden kann. Ich finde die deutschen Ausgaben auch vom Format her unnötig unhandlich.
     
    Man muss aber auch sagen, dass die Bücher in der englischen Fassung von der Papier- und Satzqualität unglaublich mies sind. Das verhagelt einem IMO teilweise den Lesespaß.

    Da merkt man die positiven Auswirkungen der Buchpreisbindung bei uns... Rein qualitativ von der Verarbeitung her stinken US-Bücher regelmäßig gegen unsere ab.
     
    Habe in der Mittagspause nicht die Zeit und/oder Lust mir die Zähne zu putzen. Tuts auch eine Mundspülung? Natürlich neben dem morgendlichen und abendlichen Bürstenritual. In den Beschreibungen steht eigentlich immer nach dem abendlichen Zähneputzen...
     
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