Nintendo enttäuscht mit Wii-U-Line-up
Am 13. Februar richtete sich Nintendo-President Satoru Iwata im
ersten "Nintendo Direct" des Jahres direkt an Fans und Markt. Viel war im Vorfeld spekuliert worden. Was unternimmt Nintendo, um Wii U 2014 auf die Beine zu helfen? Nach der Übertragung reift der Eindruck: leider wenig. Im Mittelpunkt der von Iwata selbst präsentierten Übertragung standen zahlreiche neue Titel für 3DS. Wii U hingegen spielte nur die zweite Geige. Dass der Softwareausstoß für die darbende Konsole von jetzt auf gleich erhöht werden würde, hatte niemand erwartet. Was Iwata dann aber vorstellte, war ernüchternd.
Der Releasekatalog für Wii U bleibt auch über die kommenden Monate sehr überschaubar. Nicht ein neues Produkt wurde vorgestellt oder auch nur angeteasert. Das offiziell noch namenlose neue Projekt von Monolith Software (u.a. "
Xenoblade Chronicles 
"), das in Fankreise unter dem Arbeitsnamen "X" bekannt ist, kam dem schon am nächsten. Freuen darf sich die Fangemeinde auch auf "
Bayonetta 2", von dem neues Videomaterial gezeigt wurde. Der Releasetermin bleibt mit "2014" allerdings vage. Gleiches gilt für "
Super Smash Bros.". Alle Hoffnungen ruhen so weiterhin auf "
Mario Kart 8", das mit dem 30. Mai 2014 nun endlich einen konkreten Termin hat, und "
Donkey Kong Country: Tropical Freeze", das am 21. Februar erscheint. Darüber hinaus sieht es weiterhin mau aus. Nintendo scheint derzeit nicht in der Lage zu sein, der entmutigenden Stimmung in Bezug auf Wii U die richtigen Maßnahmen entgegenzusetzen.
Die Resonanz in den einschlägigen Gamer-Foren fällt entsprechend aus. Von Resignation bis Ablehnung reichen die Reaktionen der enttäuschten Fans. Hier sollte Nintendo schnell reagieren, um die treuen Käufer nicht zu verschrecken.
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