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MOVIE The Amazing Spider-Man 2

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Spider-Man 2 von Raimi ist zusammen mit X-Men 2 die beste Comicverfilmung :kaffee:

Aber egal, der Trailer ist mal oberfett. :sabber: Scheiß aufs übertriebene CGI, ich bin Spidey-Fanboy und ich will den JETZT sehen! :headbang:

man sah sogar die Doc Ock-Tentakeln und die Geier-Flügel!
 
Zuletzt bearbeitet:
Da The Amazing Spiderman ja auch offenbar den ersten Teil einer Reihe darstellt, vergleiche ich ihn mit dem Erstling von Raimi. Kurz gesagt, ist The Amazing Spiderman in absolut allen Punkten überlegen. Here is why:

1) Es ist natürlich auch drehbuchbedingt, aber Garfield ist ein viel besserer Parker als Maguire. Letzterer war im Grunde immer nur ein weinerlicher Loser mit arg aufgesetzt wirkenden Sprüchen. Der neue Parker ist zwar auch ein Freak und Außenseiter, aber er bringt trotzdem schon Witz und und Selbstbewusstsein mit und er kann das auch sehr gut rüberbringen.

2) Effekte. Das sollte bei dem Altersunterschied nicht überraschen, aber die Effekte sind natürlich beim neuesten Ableger um Lichtjahre besser

3) Größe. Der erste von Raimi bot an und für sich einen sehr überschaubaren Rahmen. Abgesehen von dem einen Setpiece mit der Parade, wirkt das mittlerweile alles ein wenig nach kleinem Kammerspiel. Der Neue bringt da ein ganzes Stück mehr Scale rein. Diese Dimension erreichte Raimi erst in Teil 2.

4) Action. Gehört irgendwo zu den Effekten, aber der neue Film legt hier 2-3 Schippen mehr drauf. Die Kämpfe sind erheblich dynamischer und besser choreografiert und stechen auch die Kämpfe gegen Doc Ock in Teil 2 aus. Natürlich ist auch das der fortgeschrittenen Technologie geschuldet, aber was soll's?

5) Die weibliche Hauptrolle ist im neuen Film auch um ein Vielfaches besser besetzt und angelegt. Kirsten Dunst mag ja nett gewesen sein, aber gegen Emma Stone sieht sie keine Schnitte. Noch dazu gesteht das Drehbuch Gwen auch ein erhebliches Maß an Intelligenz und Tatkraft zu, anstatt sie nur als oberflächliche Damsel in Distress darzustellen.

Von der Story her nehmen sich beide nicht viel. Die ist eigentlich ganz gelungen. Beide verfolgen hier einen anderen Ansatz (der Neue ist etwas düsterer). Ich neige aber auch hier eher zu The Amazing Spiderman, weil der Werdegang zum Helden hier nachvollziehbarer ist.

Alles in allem: The Amazing Spiderman >>>>>> Spiderman (Raimi)

Und da sich die Crew jetzt eingespielt haben dürfte, erwarte ich, dass sie mit dem zweiten Teil gut einen drauflegen und dann dürfte sogar Spiderman 2 von Raimi so seine Probleme kriegen.

Ich kann echt bei keinem Punkt zustimmen. Für mich steht da nur Blödsinn. :ugly: ;)

Die Darsteller sind Geschmackssache, ich fand Toby als Peter Parker überzeugend, genauso wie Dunst als Mary Jane. Garfield hat mich hingegen nicht so wirklich überzeugt, Emma Stone geht aber immer. :D

Was die Effekte betrifft, sind die Raimis immer noch absolut vorzeigenswert, und der CGI Spidey sieht im neuen keinen Deut besser aus. Was die Action betrifft, ist insbesondere Spider-Man 2 immer noch eine Hausnummer, und zwar eine beachtliche. Die Szenen mit Doc Oc gehören in meinen Augen zu den besten Actionszenen überhaupt, die Zugsequenz und das komplette Ende am Wasser sind episch bis zum geht nicht mehr. Die blasse Action aus Amazing Spider-Man verblasst dagegen geradezu, vor allem auch wegen der bescheuerten Idee mit den Kränen. :vogel:

Ne ne, Spider-Man 2 ist neben X-Men, Sin City, Watchmen und The Avengers immer noch das Nonplusultra um Comicfilmbereich.
 
Ich liebe Raimis Spider-Man Vision. Teil 1 hat mich damals, als eine der ersten großangelegten Comicverfilmungen überhaupt, unheimlich geflasht und Teil 2 gehört ohne Zweifel in die Liste der besten Comicverfilmungen. Trotzdem kann ich Glod nur zustimmen. The Amazing Spider-Man ist eine grandiose (Neu)Interpretation der Vorlage. Ich will nicht unbedingt sagen "besser" als Ramis, aber eben modernen, fetziger und (glücklicherweise) auch näher am Comic (bzw. den Comic-Reihen, die mir immer am besten gefallen haben).

Jetzt muss ich aber erst mal den Trailer schauen. :popcorn:
 
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=nbp3Ra3Yp74[/vid]

Bla Bla, ich hab keine Ahnung, hier der Mega Trailer....

wonder.gif


Boah, is der Trailer geil, ich muß jetzt erst einmal das Höschen wechseln. :sabber:
Richtig fätt, vor allem die Infamous (gestern erst Teil 2 beendet :D )Szenen. :headbang:
 
Verdammt, ich habe eben, nachdem ich "Jetzt muss ich aber erst mal den Trailer schauen." geschrieben hatte, echt vergessen den Trailer zu schauen. :lol:
Wird jetzt nachgeholt. Ganz bestimmt! :ugly:
 
Da The Amazing Spiderman ja auch offenbar den ersten Teil einer Reihe darstellt, vergleiche ich ihn mit dem Erstling von Raimi. Kurz gesagt, ist The Amazing Spiderman in absolut allen Punkten überlegen. Here is why:

1) Es ist natürlich auch drehbuchbedingt, aber Garfield ist ein viel besserer Parker als Maguire. Letzterer war im Grunde immer nur ein weinerlicher Loser mit arg aufgesetzt wirkenden Sprüchen. Der neue Parker ist zwar auch ein Freak und Außenseiter, aber er bringt trotzdem schon Witz und und Selbstbewusstsein mit und er kann das auch sehr gut rüberbringen.

2) Effekte. Das sollte bei dem Altersunterschied nicht überraschen, aber die Effekte sind natürlich beim neuesten Ableger um Lichtjahre besser

3) Größe. Der erste von Raimi bot an und für sich einen sehr überschaubaren Rahmen. Abgesehen von dem einen Setpiece mit der Parade, wirkt das mittlerweile alles ein wenig nach kleinem Kammerspiel. Der Neue bringt da ein ganzes Stück mehr Scale rein. Diese Dimension erreichte Raimi erst in Teil 2.

4) Action. Gehört irgendwo zu den Effekten, aber der neue Film legt hier 2-3 Schippen mehr drauf. Die Kämpfe sind erheblich dynamischer und besser choreografiert und stechen auch die Kämpfe gegen Doc Ock in Teil 2 aus. Natürlich ist auch das der fortgeschrittenen Technologie geschuldet, aber was soll's?

5) Die weibliche Hauptrolle ist im neuen Film auch um ein Vielfaches besser besetzt und angelegt. Kirsten Dunst mag ja nett gewesen sein, aber gegen Emma Stone sieht sie keine Schnitte. Noch dazu gesteht das Drehbuch Gwen auch ein erhebliches Maß an Intelligenz und Tatkraft zu, anstatt sie nur als oberflächliche Damsel in Distress darzustellen.

Von der Story her nehmen sich beide nicht viel. Die ist eigentlich ganz gelungen. Beide verfolgen hier einen anderen Ansatz (der Neue ist etwas düsterer). Ich neige aber auch hier eher zu The Amazing Spiderman, weil der Werdegang zum Helden hier nachvollziehbarer ist.

Alles in allem: The Amazing Spiderman >>>>>> Spiderman (Raimi)

Und da sich die Crew jetzt eingespielt haben dürfte, erwarte ich, dass sie mit dem zweiten Teil gut einen drauflegen und dann dürfte sogar Spiderman 2 von Raimi so seine Probleme kriegen.

Also Effekte als Kriterium zu nehmen ist irgendwie naja. Passt nicht.
Den Rest sehe ich genau anders :D
Den neuen habe ich mir auch angeschaut, war okay aber mehr auch nicht.

Ist halt alles auf 3D und Effekten ausgelegt und damit macht man nur bedingt gute Filme.
 
Ich kann echt bei keinem Punkt zustimmen. Für mich steht da nur Blödsinn. :ugly: ;)

Die Darsteller sind Geschmackssache, ich fand Toby als Peter Parker überzeugend, genauso wie Dunst als Mary Jane. Garfield hat mich hingegen nicht so wirklich überzeugt, Emma Stone geht aber immer. :D

Mir geht es mehr um die Darstellung des Charakters. Klar, Maguire ist und war überzeugend (abgesehen von der unendlich peinlichen Aggro-Numemr in Teil 3). ABER: Der Peter Parker, der von Raimi gezeichnet wird, ist niemand, der sich von Hochhausdächern stürzt (und ich meine hier speziell Teil 1). Das ist ein total netter, lieber und knuffiger Typ, der im Großen und Ganzen ein Loser ist (ein Punkt, den Raimi in Teil 2 fast schon in absurde Dimensionen treibt). Dem neuen Parker kauft man dieses Verhalten schon viel eher ab, da er eben vom Start weg weitaus frecher und weniger vertrottelt daherkommt. Und das bringt Garfield sehr gut rüber.
Auch ist eben der Werdegang zum Helden in The Amazing Spiderman viel besser dargestellt. Maguire fängt aus einem übermäßigen Schuldkomplex heraus an, pauschal das Verbrechen zu bekämpfen. Garfield hingegen ist zunächst erstmal lange Zeit nur auf Rache aus und muss erst einen recht deutlichen Schubs kriegen, ehe er die richtige Bahn einschlägt. Imo ist das eine bessere Charakterzeichnung. Von 0 auf Held ist nicht so wirklich überzeugend.

Was die Effekte betrifft, sind die Raimis immer noch absolut vorzeigenswert, und der CGI Spidey sieht im neuen keinen Deut besser aus. Was die Action betrifft, ist insbesondere Spider-Man 2 immer noch eine Hausnummer, und zwar eine beachtliche.

Ich habe auch explizit den ersten Teil von Raimi mit dem ersten Teil der Amazing-Reihe verglichen. Soviel Fairness muss schon sein ;) . Raimi hat sich von Teil 1 auf Teil 2 in Sachen Effekte dramatisch gesteigert, das ist gar keine Frage. Speziell die Animation von Spiderman ist im ersten Teil mittlerweile sehr leicht als solche erkennbar und manche Sachen sehen inzwischen echt gruslig aus (das Rennen auf dem Dach, das erste Hochklettern an einer Wand etc.). The Amazing Spiderman hält hingegen ganz locker mit Spiderman 3 mit und übertrifft diesen sogar (bei der Echse).
Das ist natürlich alles dem technischen Fortschritt geschuldet, aber es wirkt sich eben doch auf's Seherlebnis aus.

Die Szenen mit Doc Oc gehören in meinen Augen zu den besten Actionszenen überhaupt, die Zugsequenz und das komplette Ende am Wasser sind episch bis zum geht nicht mehr. Die blasse Action aus Amazing Spider-Man verblasst dagegen geradezu, vor allem auch wegen der bescheuerten Idee mit den Kränen. :vogel:

Selektive Wahrnehmung. Ich sag nur "Wenn du dich mit einem New Yorker anlegst, legst du dich mit uns allen an!" Das ist in Raimis Erstling ein ähnlich bescheuerter Moment. Natürlich hast du Recht, dass die Action in Spiderman 2 heute immer noch klasse aussieht. Zwar ist Doc Ock inzwischen schon sehr klar als CGI-Effekt zu erkennen, aber so rein von der Inszenierung her ist das nach wie vor astrein. Aber es ist eben auch der zweite Teil von Raimi's Reihe und der zweite Teil der Amazing-Reihe steht uns erst noch bevor. Also sollte man erstmal abwarten, was die Jungs so auffahren. Und da verspricht der Trailer schon einige sehr coole Momente.

Ne ne, Spider-Man 2 ist neben X-Men, Sin City, Watchmen und The Avengers immer noch das Nonplusultra um Comicfilmbereich.

Mag ja alles sein. Das heißt aber nicht, dass The Amazing Spiderman 2 da nicht heranreichen kann.
 
Also Effekte als Kriterium zu nehmen ist irgendwie naja. Passt nicht.

Na ja, irgendwie schon. Wenn ich einen Film über eine Figur mit übermenschlichen Kräften anschaue, dann sollten diese Kräfte schon entsprechend dargestellt werden. Ansonsten bricht der Film genau an der entscheidenden Stelle weg. Ich schau mir Spiderman nicht an, weil ich sehen will, wie Peter Parker MJ knutscht. Ich will sehen, wie Spiderman auf seine unnachahmliche Art die Bösen eintütet. Und dafür braucht es eben die passenden Effekte.
 
Mir geht es mehr um die Darstellung des Charakters. Klar, Maguire ist und war überzeugend (abgesehen von der unendlich peinlichen Aggro-Numemr in Teil 3). ABER: Der Peter Parker, der von Raimi gezeichnet wird, ist niemand, der sich von Hochhausdächern stürzt (und ich meine hier speziell Teil 1). Das ist ein total netter, lieber und knuffiger Typ, der im Großen und Ganzen ein Loser ist (ein Punkt, den Raimi in Teil 2 fast schon in absurde Dimensionen treibt). Dem neuen Parker kauft man dieses Verhalten schon viel eher ab, da er eben vom Start weg weitaus frecher und weniger vertrottelt daherkommt. Und das bringt Garfield sehr gut rüber.
Auch ist eben der Werdegang zum Helden in The Amazing Spiderman viel besser dargestellt. Maguire fängt aus einem übermäßigen Schuldkomplex heraus an, pauschal das Verbrechen zu bekämpfen. Garfield hingegen ist zunächst erstmal lange Zeit nur auf Rache aus und muss erst einen recht deutlichen Schubs kriegen, ehe er die richtige Bahn einschlägt. Imo ist das eine bessere Charakterzeichnung. Von 0 auf Held ist nicht so wirklich überzeugend.



Ich habe auch explizit den ersten Teil von Raimi mit dem ersten Teil der Amazing-Reihe verglichen. Soviel Fairness muss schon sein ;) . Raimi hat sich von Teil 1 auf Teil 2 in Sachen Effekte dramatisch gesteigert, das ist gar keine Frage. Speziell die Animation von Spiderman ist im ersten Teil mittlerweile sehr leicht als solche erkennbar und manche Sachen sehen inzwischen echt gruslig aus (das Rennen auf dem Dach, das erste Hochklettern an einer Wand etc.). The Amazing Spiderman hält hingegen ganz locker mit Spiderman 3 mit und übertrifft diesen sogar (bei der Echse).
Das ist natürlich alles dem technischen Fortschritt geschuldet, aber es wirkt sich eben doch auf's Seherlebnis aus.



Selektive Wahrnehmung. Ich sag nur "Wenn du dich mit einem New Yorker anlegst, legst du dich mit uns allen an!" Das ist in Raimis Erstling ein ähnlich bescheuerter Moment. Natürlich hast du Recht, dass die Action in Spiderman 2 heute immer noch klasse aussieht. Zwar ist Doc Ock inzwischen schon sehr klar als CGI-Effekt zu erkennen, aber so rein von der Inszenierung her ist das nach wie vor astrein. Aber es ist eben auch der zweite Teil von Raimi's Reihe und der zweite Teil der Amazing-Reihe steht uns erst noch bevor. Also sollte man erstmal abwarten, was die Jungs so auffahren. Und da verspricht der Trailer schon einige sehr coole Momente.



Mag ja alles sein. Das heißt aber nicht, dass The Amazing Spiderman 2 da nicht heranreichen kann
.


Ich kann mir Spiderman 1 immer noch anschauen, ohne das ich sage, dass der film mist ist, nur weil die cgi nicht stimmt. Dann sollte man sich Gremlins oder Ghostbusters auch nicht mehr antun. Die Effekte fallen einem meistens dann negativ auf, wenn der Film sonst nicht wirklich was zu bieten hat.
Zumindest geht es mir so. Wenn der Rest einfach stimmt, kratzt mich das andere nicht.

The Amazing Spiderman war genau der Aufguss für unsere Jugend, schnell und schrill. Einfach Fast-Food. Ich will nicht sagen das er Mist war, das nicht. Garfield ist auch so der typische "Nerd" aus Amerika, soll "nerdig" sein ist, ist aber nicht, sondern kommt einfach cool rüber. Irgendwie einfach ein Sunnyboy. Da war Maguire einfach passender.
 
Ich kann mir Spiderman 1 immer noch anschauen, ohne das ich sage, dass der film mist ist, nur weil die cgi nicht stimmt. Dann sollte man sich Gremlins oder Ghostbusters auch nicht mehr antun. Die Effekte fallen einem meistens dann negativ auf, wenn der Film sonst nicht wirklich was zu bieten hat.
Zumindest geht es mir so. Wenn der Rest einfach stimmt, kratzt mich das andere nicht.
Ansichtssache. Natürlich kann man Filme mit veralteten Effekten noch anschauen, wenn der Rest stimmt. Aber MIR stößt es immer negativ auf.
Auch bei grandiosen Filmen wie der alten Star Wars Trilogie muss ich ein klein wenig mit den Augen rollen, vor allem bei den wirklich schlecht gealterten Weltraumsszenen in Episode IV. Das sieht einfach aus wie Lego und reißt mich aus der Immersion.

Tricktechnik ist ja dazu da, dir diese Szenerie als existent zu verkaufen und wenn man eben durch den Trick schauen kann wie durch ein Seidentuch, dann hat das nicht gerade positive Auswirkungen.


Abgesehen davon behauptet hier niemand, dass SPiderman 1 Mist ist. Nicht immer so schwarz-weiß denken. Ich bin da auf Glods Seite, mir hat Amazing Spider Man auch besser gefallen als die Raimi-Filme. Hauptsächlich, weil ich den neuen Spider-Man besser dargestellt und schlüssiger finde. Maguire war einfach nur ein weinerlicher Teen, der im Kostüm aber auf einmal der tolle Held war, davor und danach aber wieder weinerlich. Garfield ist, nachdem er seine Kräfte entdeckt hat, einfach nur selbstbewusst (teils lustig-überheblich) und passt daher besser ins Kostüm, da Spider-Man auch diese schnippige Art hat.
Aber ich finde ihn auch besser, weil mir die perfekte CGI-Technik die Action-Szenen perfekt verkauft. Sieht einfach vorn und hinten grandios aus und ist mitreißend inszeniert.
CGI ist nicht alles, bei keinem Film. Aber bei Action-Filmen, die zum großen Teil darauf beruhen, dir irrsinnige Szenerien zu verkaufen, sind sie eben sehr wichtig.
 
Ansichtssache. Natürlich kann man Filme mit veralteten Effekten noch anschauen, wenn der Rest stimmt. Aber MIR stößt es immer negativ auf.
Auch bei grandiosen Filmen wie der alten Star Wars Trilogie muss ich ein klein wenig mit den Augen rollen, vor allem bei den wirklich schlecht gealterten Weltraumsszenen in Episode IV. Das sieht einfach aus wie Lego und reißt mich aus der Immersion.

Tricktechnik ist ja dazu da, dir diese Szenerie als existent zu verkaufen und wenn man eben durch den Trick schauen kann wie durch ein Seidentuch, dann hat das nicht gerade positive Auswirkungen.


Abgesehen davon behauptet hier niemand, dass SPiderman 1 Mist ist. Nicht immer so schwarz-weiß denken. Ich bin da auf Glods Seite, mir hat Amazing Spider Man auch besser gefallen als die Raimi-Filme. Hauptsächlich, weil ich den neuen Spider-Man besser dargestellt und schlüssiger finde. Maguire war einfach nur ein weinerlicher Teen, der im Kostüm aber auf einmal der tolle Held war, davor und danach aber wieder weinerlich. Garfield ist, nachdem er seine Kräfte entdeckt hat, einfach nur selbstbewusst (teils lustig-überheblich) und passt daher besser ins Kostüm, da Spider-Man auch diese schnippige Art hat.
Aber ich finde ihn auch besser, weil mir die perfekte CGI-Technik die Action-Szenen perfekt verkauft. Sieht einfach vorn und hinten grandios aus und ist mitreißend inszeniert.
CGI ist nicht alles, bei keinem Film. Aber bei Action-Filmen, die zum großen Teil darauf beruhen, dir irrsinnige Szenerien zu verkaufen, sind sie eben sehr wichtig.
Wollte auch nichts schwarz-weiß sehen. Im Großen und Ganzen sehe ich es fast ja genauso wie du.
Nur das ich halt den alten Spidey besser finde. :)
Außerdem wollte ich nicht ausdrücken, dass CGI was schlechtes ist. Ich finde es auch geil, wenn es kracht und gut inszeniert ist.
 
Das Argument hab ich schon damals beim ersten Webb-Film nicht so recht nachvollziehen können. Ich fand und finde die Effekte überaus gelungen.
 
Mir geht es mehr um die Darstellung des Charakters. Klar, Maguire ist und war überzeugend (abgesehen von der unendlich peinlichen Aggro-Numemr in Teil 3). ABER: Der Peter Parker, der von Raimi gezeichnet wird, ist niemand, der sich von Hochhausdächern stürzt (und ich meine hier speziell Teil 1). Das ist ein total netter, lieber und knuffiger Typ, der im Großen und Ganzen ein Loser ist (ein Punkt, den Raimi in Teil 2 fast schon in absurde Dimensionen treibt). Dem neuen Parker kauft man dieses Verhalten schon viel eher ab, da er eben vom Start weg weitaus frecher und weniger vertrottelt daherkommt. Und das bringt Garfield sehr gut rüber.
Auch ist eben der Werdegang zum Helden in The Amazing Spiderman viel besser dargestellt. Maguire fängt aus einem übermäßigen Schuldkomplex heraus an, pauschal das Verbrechen zu bekämpfen. Garfield hingegen ist zunächst erstmal lange Zeit nur auf Rache aus und muss erst einen recht deutlichen Schubs kriegen, ehe er die richtige Bahn einschlägt. Imo ist das eine bessere Charakterzeichnung. Von 0 auf Held ist nicht so wirklich überzeugend.



Ich habe auch explizit den ersten Teil von Raimi mit dem ersten Teil der Amazing-Reihe verglichen. Soviel Fairness muss schon sein ;) . Raimi hat sich von Teil 1 auf Teil 2 in Sachen Effekte dramatisch gesteigert, das ist gar keine Frage. Speziell die Animation von Spiderman ist im ersten Teil mittlerweile sehr leicht als solche erkennbar und manche Sachen sehen inzwischen echt gruslig aus (das Rennen auf dem Dach, das erste Hochklettern an einer Wand etc.). The Amazing Spiderman hält hingegen ganz locker mit Spiderman 3 mit und übertrifft diesen sogar (bei der Echse).
Das ist natürlich alles dem technischen Fortschritt geschuldet, aber es wirkt sich eben doch auf's Seherlebnis aus.



Selektive Wahrnehmung. Ich sag nur "Wenn du dich mit einem New Yorker anlegst, legst du dich mit uns allen an!" Das ist in Raimis Erstling ein ähnlich bescheuerter Moment. Natürlich hast du Recht, dass die Action in Spiderman 2 heute immer noch klasse aussieht. Zwar ist Doc Ock inzwischen schon sehr klar als CGI-Effekt zu erkennen, aber so rein von der Inszenierung her ist das nach wie vor astrein. Aber es ist eben auch der zweite Teil von Raimi's Reihe und der zweite Teil der Amazing-Reihe steht uns erst noch bevor. Also sollte man erstmal abwarten, was die Jungs so auffahren. Und da verspricht der Trailer schon einige sehr coole Momente.



Mag ja alles sein. Das heißt aber nicht, dass The Amazing Spiderman 2 da nicht heranreichen kann.

Wir haben da wirklich eine komplett andere Wahrnehmung, ich kann auch die Kritik nicht nachvollziehen dass Peter Parker in den Raimifilmen ein Weichei war, kann ich absolut nirgends so empfinden.

Hier noch mal meine Meinung zu Spider-Man 1 & 2: http://www.konsolentreff.net/themen...-funktion-benutzen.22/seite-1267#post-2159243

Ich hoffe The Amazing 2 wird mich überzeugen können, ich finde den ersten ja beileibe nicht schlecht, aber halt deutlich schwächer als der von Raimi. Und der Reboot war halt generell Schwachsinn ohne Ende!

Ansichtssache. Natürlich kann man Filme mit veralteten Effekten noch anschauen, wenn der Rest stimmt. Aber MIR stößt es immer negativ auf.
Auch bei grandiosen Filmen wie der alten Star Wars Trilogie muss ich ein klein wenig mit den Augen rollen, vor allem bei den wirklich schlecht gealterten Weltraumsszenen in Episode IV. Das sieht einfach aus wie Lego und reißt mich aus der Immersion.

Bitte? :staun:

Wenn ein Film zeitlose Effekte hat, dann wohl Episode 4 und 5. Habe die Filme erst vor einem Jahr gesehen, und ich bin immer wieder beeindruckt und fassungslos, wie geil die Effekte auch heute noch aussehen. Tricktechnik ohne CGI Einsatz in Perfektion sozusagen, mit endloser Liebe zum Detail.
 
Da widersprech ich dir ja auch überhaupt nicht, die Liebe zum Detail ist sicher erkennbar, ebenso merkt man, dass es das damals technisch manchbare widerspiegelt. Nur "geil" sehen sie imo nicht aus aus heutiger Sicht.
Manche Trickszenen aus den alten Filmen (v.a. Ep. IV) sehen einfach nach Trick aus und nicht nach Weltraum. die Szenen schreien "MINIATUR!" aus jeder Ecke. Ich sag ja auch, dass das nicht den Film zerstören kann, aber imo sind die Tricks dadurch, dass sie inzwischen technisch stark überholt sind (ist ja auch klar bei einem 40 Jahre alten Film), halt ein wenig immersionsraubend.

Ich weiß, für mache grenzt das an ein Sakrileg, aber so ganz ohne Nostalgiebrille kann man einfach nicht abstreiten, dass Tricktechnik in den letzten 40 Jahren Lichtjahre an Fortschritt gemacht hat.
 
Ist halt die Frage, wie das wirkt, wenn man die Filme damals noch nicht verschlungen hat. Mich reisst es auf jeden Fall nicht aus der Immersion. Viele digitale Effekte schreien ja letztendlich auch "CGI!", das hat mich aber bisher auch nicht gestört. Es kommt einfach darauf an, wie die Effekte eingesetzt werden. Reiner Selbstzweck oder doch eher, um die Geschichte voranzutreiben bzw. die Welt zum Leben zu erwecken. Solange Letzteres der Fall ist, juckt es mich auch nicht, wenn die Perfektion nicht erreicht wurde. Deshalb funktioniert die alte Star Wars Trilogie bei mir halt auch so ungleich besser als die neue Trilogie.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Da widersprech ich dir ja auch überhaupt nicht, die Liebe zum Detail ist sicher erkennbar, ebenso merkt man, dass es das damals technisch manchbare widerspiegelt. Nur "geil" sehen sie imo nicht aus aus heutiger Sicht.
Manche Trickszenen aus den alten Filmen (v.a. Ep. IV) sehen einfach nach Trick aus und nicht nach Weltraum. die Szenen schreien "MINIATUR!" aus jeder Ecke. Ich sag ja auch, dass das nicht den Film zerstören kann, aber imo sind die Tricks dadurch, dass sie inzwischen technisch stark überholt sind (ist ja auch klar bei einem 40 Jahre alten Film), halt ein wenig immersionsraubend.

Ich weiß, für mache grenzt das an ein Sakrileg, aber so ganz ohne Nostalgiebrille kann man einfach nicht abstreiten, dass Tricktechnik in den letzten 40 Jahren Lichtjahre an Fortschritt gemacht hat.


da find ich Teil 1-3 aber wesentlich schlimmer. Da sieht echt alles wie ein Videospiel aus
 
Ich finde die Trailer geil und freu mich auch tierisch auf den Film, allerdings befürchte ich, dass es wie bei Raimi's drittem Teil einfach zu viel ist.

Drei "Bösewichte" sind einfach zu viel für einen Film und mindestens einer wird nicht die Screentime bekommen, die man braucht um den Charakter zu "zeichnen". Venom hätten sie im dritten Teil auch nur kurz vor Schluss einführen und es dann in einem vierten Film richtigkrachen lassen sollen!
 
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