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Retro SNES Classic MINI ab 29. September 2017 !!

Dieses Thema im Forum "Retro Konsolen" wurde erstellt von WaldGespenst, 26. Juni 2017.

  1. AryloN

    AryloN

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    Bei mir kam der Super Nintendo Mini heute. Strom klappt perfekt über USB vom Fernseher. Gibt es irgendeinen Grund, wieso man doch den Adapter benutzen sollte? Sonst werde ich den Adapter gar nicht behalten.
     
  2. Fanmake

    Fanmake KauScH

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    Die Speicherfunktion finde ich bei den Spielen fast schon essentiell. Meine Freundin und ich sind kurz vor dem Ende von Donkey Kong. Wir hätten es aber ohne Zwischenspeichern nie so weit geschafft. Die Spiele waren damals einfach Bock schwer. Ich kann mich noch erinnern, wie ich klein war, dass ich zwar Nes und Snes gerne gespielt habe aber auch ziemlich frustriert war. Erst mit dem 3D und den zugänglicheren Spielen machte es mir richtig Spaß.

    Contra haben wir auch probiert... meine Fresse. Das fistet ja einen wirklich. Star Fox 1 gespielt, um Teil 2 freizuschalten. Nach dem 2ten Level musste ich aber bei Teil 2 abbrechen. Egal wie sehr ich Star Fox liebe und Retrozeug an sich schätze, aber es gehört für mich zu diesen Spielen, die unheimlich schlecht gealtert sind.

    Super Metroid immerhin zwei Stunden gespielt, bis ich nicht mehr weitergekommen bin. Ich brauch die Super Bomben (?) und muss irgendwann nachschauen wie ich die bekomme. Nach wie vor exzellentes Design der Spielwelt und gute Musik, die gemeinsam eine wunderbare Atmosphäre erzeugen. Ich bin und war aber leider nie ein Fan von dieser Art von Spiel. Ich kann die Qualität erkennen und anerkennen aber so richtigen Spielspass wird es in mir nie erzeugen.

    Super Mario Kart und Street Fighter haben wir auch gezockt und das sind einfach zeitlose superbe Multiplayerspiele. Die werden in Zukunft noch öfters gespielt werden. F-Zero finde ich zur Entspannung ziemlich gut. Entweder schaltet man seinen Fernseher sehr laut, um sich von der Musik treiben zu lassen oder hört nebenbei einige Podcasts oder sonstiges. Ich weiß nicht, ob ich es durchzocke aber für zwischendurch ist es sehr nett.

    Ich denke mein Hauptkern, meine Spiele, die ich wirklich mit der Zeit durchspielen möchte, sind die ganzen Rollenspiele. Das wird dann immer passieren, wenn ich einfach die Lust auf ein sehr gutes Oldschoolrollenspiel habe und mir die Technik nicht so wichtig ist. Ich denke mit Earthbound werde ich demnächst anfangen. Hoffentlich kann mich die Spielwelt richtig aufsaugen.
     
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  3. olddeadman30

    olddeadman30

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    Bei Donkey Kong hab ich auch sowas von geschwitzt. Für mich echt unverständlich wieso die Dinger so Sackschwer sind. Allein das Minenlevel ist unnormal. Wenn man bedenkt für welche Zielgruppe die gemacht wurden ist das schon verwunderlich. Aber irgendwie hat man es doch mal geschafft damals... Heute ist das ein Ding der Unmöglichkeit.

    Star Fox 2 hab ich nur das erste Level angezockt. Sehr enttäuschend für mich das Spiel im Vergleich zum so überragenden ersten. Den ersten hab ich aufm Mini schon 2 mal durchgezockt. Trotz der Grafik stimmt hier der Spielspaß wie die Faust aufs Auge. Passt einfach. Bei Teil 2 geht irgendwie so viel verloren das ich da kein Elan mehr hab das weiter zu spielen.
     
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  4. Cthulhu

    Cthulhu

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    Irgendwo muss ja die Spielzeit herkommen. :D Auf Grund des eingeschränkten Taschengelds hat man sich ohnehin sehr intensiv mit den Spielen beschäftigt, weil man nicht einfach direkt das nächste kaufen konnte.
     
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  5. Fanmake

    Fanmake KauScH

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    Absolut richtig. Damals lag generell der Spielspass mehr in der Herausforderung. Ich denke, dass das von den ganzen Arcadeautomaten gefärbt war. Es ist daher interessant wie sich die Spielkultur und der Mensch an sich im Kontext mit Videospiele verändert hat. Für mich aber heute nicht tragbar bzw. nicht mehr mit dieser Art von Spielen. Ein sehr gutes Ninja Gaiden und Dark Souls tue ich mir aber weiterhin sehr gerne an ^^
     
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  6. BitByter

    BitByter KT-Pointenerklärer #ErklärByter

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    Vermutlich liegt das eher daran, dass man damals arg begrenzten Platz auf den Modulen hatte. So ein Grafik-Monster wie donkey Kong hatte nicht genug Platz für viele Levels. Ergo mache ich das Spiel schwerer, damit ich nicht 120 Mark für 3h Unterhaltung zahle.
     
  7. Fanmake

    Fanmake KauScH

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    Klingt absolut plausibel und sicherlich richtig. Aber ich denke, dass generell der Zeitgeist damals ein anderer war. Ist ja auch verständlich - mit der Zeit ändert sich alles. Damals, wo ich viel Widerstandsfähiger und skilliger war, habe ich dennoch weitaus weniger Spiele durchgezockt als ab Playstation 1 Zeit. Was absolut nicht negativ ist - weder das eine, noch das andere.
     
  8. Crozzbow

    Crozzbow scalp dem

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    ich hab da lieber die schönere Vorstellung, das waren damals noch Leute, die Bock hatten, Games zu machen. Damals gabs ja sowas wie "Mainstream" noch nicht so wirklich. Da hat jeder noch versucht, sein eigenes Süppchen zu kochen.

    Und ich glaub die Rare Leute damals waren einfach nur cool drauf :D Viele Levels sind jetzt auch nicht sooo mega schwer, dann gibt es halt immer n paar Ausreißer, wo du dir denkst "wtf wie assig is das hier gerade eigentlich". Aber setz mal n paar Kumpels vor Mario Maker und lass jeden n Level kreieren. Es gibt IMMER diesen einen Kollegen, der dir mit seinem Leveldesign eins rein würgen will. Den gabs halt auch bei Rare und hat z.B. das Minenlevel gemacht, wo du quasi schon durch bist und kurz vorm Ziel dir nochmal ein Gegner entgegen rast :D
     
  9. olddeadman30

    olddeadman30

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    völlig richtig. Früher hab ich wenn überhaupt zum Geburtstag, Weihnachten und vllt mal Ostern Spiele bekommen. Da musste man einfach gut wählen und dann damit leben. Trotzdem ist sowas wie Donkey Kong schon sehr sehr hart für die Zielgruppe. Ich kann mich aber im Gegensatz zu heute nicht erinnern das ich damals frustriert war als Kind. Geärgert klar aber so frustriert wie heute teilweise gar nicht. Die Geduld sich wirklich damit zu beschäftigen war damals aus genannten Gründen halt auch größer.

    Zumal viele Spiele auch Arcade Ports waren was schon die logische Folge hatte das sie Sackschwer waren. Diese "Kultur" hat sich dann damals einfach durchgezogen. Games waren früher auch für Gamer, für eine kleine Gruppe. Heute sind Spiele für alle da. Jeder zockt irgendwie, daher denk ich ist der Schwierigkeitsgrad allgemein runter gegangen und das wird auch so bleiben.
     
  10. Cthulhu

    Cthulhu

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    Wen siehst du denn genau als Zielgruppe? Und damit meine ich nicht, was die Altersfreigabe sagt.
     
  11. olddeadman30

    olddeadman30

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    naja wirkliche Gamer halt. Damals war mein Eindruck das wir Kinder den Großteil von Zockern ausgemacht haben. Egal ob ich hier in der örtlichen Markthalle SNES und Gameboy spielen konnte, oder als ich in der Videospielabteilung war und die Games angeschaut hab, oder als ich in Malle damals in einer Arcade Halle war, oder als ich mit anderen Freunden gespielt hab, es waren immer nur wir Kinder. Gaming war damals ein Nischen Ding und war meiner Meinung nach woanders verpönt. Eltern, Großeltern, keiner konnte was mit sowas anfangen. Es war halt immer ein bestimmter Teil der Gesellschaft der gespielt hat. Irgendwann wurde das Feld Gaming größer und einfach für andere interessanter. Heute spielt der Vater mit seinen Kindern auf der Switch Mario, oder durch die Wii generell wurde das Publikum auf Familie gelegt.

    Viele wollen einfach heute bisschen Spaß haben und stören sich dann an einem zu hohen Schwierigkeitsgrad. Da wollen viele einfach nicht mit einem Schwierigkeitsgrad von NES oder SNES Spielen zu tun haben sondern einfach Spaß haben. Nochmal den Bezug auf früher, "wir" haben damals viel, sehr viel Spiele gezockt und haben den Anspruch das die Spiele auch fordernd sind. Da wir Spiele nur sehr selten im Jahr bekommen haben war das was wir hatten mehr wertgeschätzt, Schwierigkeitsgrad miteinbezogen. Heute wie gesagt ist das Spektrum der Zocker einfach größer, was auch für mich heißt das sich dadurch mehr Casual Gamer dazu begeben haben die halt nicht diese Geschichte mit Zocken haben und einfach Spiele genießen wollen, d.h. der Schwierigkeitsgrad geht einfach runter. Wer NES Titel kennt, weiß das man 3 Leben, kein Continue hatte und Ende war. Heute gibt es ja wie bei Mario z.b. keinerlei echte Tode bzw Game Over mehr. Das eigentlich das perfekte Beispiel. Nintendo will wirklich jeden erreichen, daher ist das Spiel simpel, ich behaupte mal das ein NES Ghost'n Goblins oder Silver Surver nicht für jeden waren, sondern für "Gamer".
     
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  12. Cthulhu

    Cthulhu

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    Das ist jetzt nicht so recht das was ich wissen wollte. Ging mir rein um DKC damals. Wen wollte es ansprechen? In meinen Augen Jugendliche bzw ältere Kinder, nicht 5-jährige Kinder, die mit dem Schwierigkeitsgrad dann auch nur bedingt Schwierigkeiten hatten. Knackiger als vieles was heutzt auf den Markt kommt. Aber auch heute gibt es genügend schwere Spiele. Früher war es eher ein aus der Not eine Tugend machen, weil der Output ein anderer war und auch die Zielgruppe deutlich kleiner. Was wiederum bedeutet, dass man nur begrenzt Ressourcen reinstecken konnte, weil der erzielbare Umsatz geringer war. Zudem natürlich auch die historisch Arcade-Komponente. Kommt halt viel zusammen. Persönlich bin ich froh, dass Videospiele oftmals wirklich den Spaß in den Vordergrund stellen. Aber wer Herausforderungen sucht, der wird weiterhin fündig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. November 2017
  13. zvezda

    zvezda Zvezda zivot je

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    Kann mich auch noch sehr gut erinnern, das ich als 12jähriger praktisch täglich an Arcade-Automaten im Hinterzimmer einer Bäckerei mit Cafe eine Mark nach der anderen verzockt habe, während die älteren Jungs lieber am Flipper gespielt haben und den Coolen haben raushängen lassen, um den Mädels zu imponieren.
    Wir Arcade-Zocker waren da noch „Aussenseiter“ :D
     
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  14. olddeadman30

    olddeadman30

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    Achso. Ja denke das DK klar auf die Kinder / Jugend Zielgruppe raus sollte. Würde jetzt bis 14 Jahre mal tippen. Naja klar spielt der kleinere Output eine Rolle aber es gab ja auch genug Spiele die unfassbar lang waren und trotzdem schwer. Rein persönlich glaube ich das der Arcade Faktor der größte Einflussfaktor für die damalige Schwierigkeit in Spielen war. Hatte sich einfach so integriert. Gab natürlich auch sehr einfache Spiele wie Mario z.b. aber heute sehe ich das Verhältnis von Schweren zu einfachen Spielen genau anders herum als damals.

    ja das waren schon Zeiten. War eigentlich immer nur in Malle in einer echten Arcade Halle. 3 Etagen mit gefühlt 50 Automaten pro Etage. War damals reine Magie für mich und hat mein Gaming so richtig enflammt. Damals war die Alterskontrolle praktisch auch nicht vorhanden so das da jeder rein und raus konnte. Wie gesagt dann gab es bei uns in den Spielzeugläden Konsolen zum zocken, jeden Montag wurde ein anderes Spiel reingelegt. Gameboy, SNES und Mega Drive waren da. War immer das Highlight nach der Schule noch dahin zu gehen und selber die neusten Sachen zu erleben. Sowas gibt es heute alles nicht mehr.
     
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  15. RPS.

    RPS. Stand by for Titanfall

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    Haha, das Minenlevel. Das hab ich in meinem Leben tatsächlich schon so oft gespielt, dass ich es diesmal beim ersten Versuch geschafft habe. Ist aber echt sau schwer.
     
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  16. olddeadman30

    olddeadman30

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    ja das war auch das Prinzip der Spiele damals. Auswendig lernen... aber die erste Male dacht ich echt das man das Level nie schafft.
     
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  17. olddeadman30

    olddeadman30

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  18. hyperman

    hyperman

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    sowas von gekauft
     
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  19. olddeadman30

    olddeadman30

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    wie gesagt, kann man ja wirklich mal ein Fred dafür aufmachen. Wäre sicher im Interesse der Leute die das wollen. Können uns ja wie beim SNES Mini wieder "hier treffen" und helfen beim bestellen.
     
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  20. olddeadman30

    olddeadman30

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    übrigens ist das eine Spiel in 18+1, also das besondere Spiel wie Star Fox 2 aufm SNES Mini hier wohl Sin and Punishment. Das Spiel kam hier und in den UsA wohl nie raus. Komischerweise kam es schonmal im E-Shop wohl als Übersetzung raus... Sagt mir so oder so erstmal nichts das Spiel